June 20, 2013

Beste Bildqualität für Flachbildfernseher

  • 78 Prozent der Haushalte verfügen über einen Flachbild-Fernseher
  • Tipps für den Emfpang von HD-TV

Berlin, 28. August 2012 – Der Boom bei Flachbildfernsehern geht weiter. Anfang 2012 standen in vier von fünf Haushalten (78 Prozent) Flat-TVs. Bis 2016 soll der Anteil nach BITKOM-Berechnungen auf 98 Prozent steigen. Einer der Hauptgründe für die Beliebtheit ist die hohe Bildqualität. „Flachbildfernseher bieten durch ihre hohe Auflösung besonders scharfe Bilder“, sagt Michael Schidlack, TV-Experte beim BITKOM. „Was viele Nutzer nicht wissen: Um die beste Bildqualität zu erhalten, braucht der Fernseher Videos in hoher Auflösung“. Doch nicht jeder Fernsehanschluss überträgt TV-Bilder in hoher Auflösung, dem so genannten HDTV. Mit dem „Überall-Fernsehen“ per Antenne kann derzeit noch kein HD-Fernsehsignal in Deutschland empfangen werden. Auch auf die richtige Verbindung zwischen Fernseher und dem TV-Empfänger oder Blu-ray-Spieler muss geachtet werden. Hierfür müssen so genannte HDMI-Kabel eingesetzt werden. Sie sind erforderlich, um digitale Videosignale in hohen Auflösungen zu übertragen.

BITKOM gibt Tipps, wie Filme in hoher Auflösung in optimaler Qualität auf dem Fernseher gezeigt werden können:

Empfangswege für HD-Fernsehen
Fernsehprogramme in hoher Auflösung gibt es ausschließlich über digitale TV-Anschlüsse. Dazu gehören digitales Satellitenfernsehen (DVB-S), digitales Kabelfernsehen (DVB-C) und internetbasierte TV-Anschlüsse (IPTV). Über einen digitalen Antennenanschluss (DVB-T) oder analogen Kabelanschluss können hingegen keine HD-Fernsehsignale empfangen werden.

HD-taugliche Empfänger
Damit der Fernseher die per Satellit oder Kabel ankommenden HD-Signale auch verarbeiten kann, braucht man zunächst einen HDTV-tauglichen Empfänger. Der kann entweder bereits in das TV-Gerät eingebaut sein oder als eigenständiges Gerät mit dem Fernseher verbunden werden. Dadurch können auch ältere Flachbildfernseher für den Empfang von Programmen in hoher Auflösung nachgerüstet werden, sofern sie das HD-ready-Logo tragen. Externe Empfänger müssen für HD-Fernsehen per HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden werden.

Privatsender verschlüsseln HD-Programme
Private Sender verschlüsseln ihr HD-Programm häufig. Um sie schauen zu können, wird ein Empfänger mit einer Schnittstelle für so genannte CI-Module benötigt, mit denen die Fernsehsignale entschlüsselt werden. Anbieter von internetbasierenden TV-Anschlüssen liefern in der Regel einen passenden Receiver mit, der die Entschlüsselung übernimmt. Für deren Empfang ist ein solches zusätzliches CI-Modul nicht erforderlich.

Internet-TV
Öffentlich- rechtliche HD-Programme können auch über das Internet als Stream mit Diensten wie Zattoo empfangen werden. Ein Kabel- oder Satellitenanschluss ist dafür nicht notwendig. Eine schnelle Internetverbindung mit mindestens 6 Mbit/s reicht aus. Empfangsgeräte, die das Video aus dem Internet auf den Fernseher bringen, gibt es bereits im Handel. Um in den Genuss von HD-Auflösung zu kommen, muss allerdings ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen werden. Im Gegensatz zu IPTV-Anschlüssen ist die Bildqualität jedoch in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen Bandbreite schwankend.

Blu-ray-Discs
Wer nicht warten möchte bis sein Lieblingsfilm im Fernsehen läuft, kann Videos in hohen Auflösungen auch auf Blu-ray-Discs kaufen oder leihen. Diese bieten neben dem Film in voller HD-Auflösung auch Kinosound und viele Extras. Die klassische DVD bietet dagegen kein HD-Bildmaterial. Zwar können einige modernen DVD-Spieler und viele Blu-ray-Player die Auflösung der DVD-Filme hochrechnen. An die Bildqualitäten von „echten“ HD-Videos kommen sie jedoch nicht heran. Um die volle Auflösung des Films genießen zu können, muss der Blu-ray-Player mit einem sogenannten HDMI-Kabel an den Fernseher angeschlossen werden.

Online-Videotheken
Filme und Serien in HD-Qualität gibt es auch in Online-Videotheken. Viele Fernseher mit Internetanschluss haben solche Dienste bereits vorinstalliert. Auch mit internetfähigen Blu-ray-Playern, Set-Top-Boxen und Spielekonsolen können Internet-Videotheken genutzt werden. Der große Vorteil: Filme und Serien sind jederzeit abrufbereit und nie vergriffen. Um auch Videos in hoher Auflösung über das Internet zu übertragen oder runterzuladen, ist ein schneller Breitband-Anschluss notwendig. Empfohlen wird, um längere Ladezeiten zu vermeiden, auch bei Online-Videotheken ein Internetzugang mit mindestens 6 Mbit/s

Urlaubsgrüße 2012

  • Frauen schicken Postkarten, Männer Mails
  • Soziale Netzwerke und Smartphone-Apps bei Jüngeren beliebt

Berlin, 27. August 2012 – Die Deutschen grüßen Freunde und Verwandte immer öfter mit einem Anruf, einer SMS oder über das Internet aus den Ferien. Mehr als jeder zweite Urlauber (53 Prozent) hat in diesem Sommer auf elektronischem Weg einen Gruß aus dem Urlaub geschickt. Am beliebtesten sind dabei SMS und Telefonanruf (26 bzw. 25 Prozent). Knapp jeder Sechste (17 Prozent) verschickt E-Mails, nahezu jeder Achte (13 Prozent) nutzt ein soziales Netzwerk wie Facebook, Twitter oder Google+. Jeder Zehnte (10 Prozent) grüßt über eine Smartphone-Anwendung wie WhatsApp oder iMessage. Eine MMS, also eine mit Bild oder Ton angereicherte SMS, haben vier Prozent verschickt. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. Mehrfachnennungen waren dabei möglich. BITKOM führt diese Entwicklung insbesondere auf immer günstigere Preise bei Auslandtelefonaten und Datenroaming zurück. Hinzu kommt die rasante Verbreitung von Smartphones und Tablets, die auch im Urlaub für viele zum ständigen Begleiter geworden sind.

Aber: Auch in diesem Sommer hat etwas mehr als jeder Zweite (53 Prozent) eine Postkarte oder einen Brief verschickt. Bei einer BITKOM-Umfrage im Sommer 2008 gaben noch zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) an, zum Stift zu greifen. Im Vergleich besonders kräftig zugelegt hat die E-Mail: 2008 hatte nur jeder Zehnte seine Urlaubsgrüße auf diese Weise verschickt, in diesem Sommer war es knapp jeder Sechste (17 Prozent). Auch telefoniert wird häufiger (25 Prozent gegenüber 20 Prozent). Die Nutzung von SMS und MMS ist praktisch unverändert. Unverändert ist mit 15 Prozent im Übrigen auch der Anteil der Urlauber, die auf jeden Gruß verzichten.

Knapp jeder sechste Urlauber (17 Prozent) hat in diesem Sommer völlig auf Post und Anruf verzichtet und seine Grüße ausschließlich per Kurznachricht (SMS, MMS) oder per Internet verschickt. 42 Prozent der Urlauber haben zumindest einen Teil ihrer Grüße auf diese Weise gesendet. Das Alter spielt bei der Wahl des Kommunikationsweges eine wichtige Rolle. So haben 40 Prozent der 14- bis 29-Jährigen ein soziales Netzwerk gewählt, aber nur drei Prozent derjenigen, die älter als 50 sind. Eine Smartphone-App benutzen 20 Prozent der 14- bis 29-Jährigen, aber nur vier Prozent der über 50-Jährigen. Die E-Mail ist dagegen bei den Jüngeren schon wieder auf dem Rückzug. Sie wird nur noch von 15 Prozent der 14- bis 29-Jährigen verschickt.

Frauen greifen viel öfter zu Postkarte oder Brief als Männer (63 Prozent gegenüber 43 Prozent), Männer melden sich häufiger per E-Mail (23 Prozent gegenüber 12 Prozent). Ostdeutsche schicken lieber Karten oder Briefe als Westdeutsche (66 Prozent gegenüber 50 Prozent). Westdeutsche liegen beim SMS-Versand (28 Prozent gegenüber 17 Prozent) und bei der Nutzung von Smartphone-Apps (12 Prozent gegenüber 3 Prozent) klar vorne.

Zur Methodik: Basis ist eine repräsentative Erhebung des Instituts Forsa für den BITKOM. Befragt wurden 1.007 Personen ab 14 Jahren in Deutschland.