June 19, 2013

Beste Bildqualität für Flachbildfernseher

  • 78 Prozent der Haushalte verfügen über einen Flachbild-Fernseher
  • Tipps für den Emfpang von HD-TV

Berlin, 28. August 2012 – Der Boom bei Flachbildfernsehern geht weiter. Anfang 2012 standen in vier von fünf Haushalten (78 Prozent) Flat-TVs. Bis 2016 soll der Anteil nach BITKOM-Berechnungen auf 98 Prozent steigen. Einer der Hauptgründe für die Beliebtheit ist die hohe Bildqualität. „Flachbildfernseher bieten durch ihre hohe Auflösung besonders scharfe Bilder“, sagt Michael Schidlack, TV-Experte beim BITKOM. „Was viele Nutzer nicht wissen: Um die beste Bildqualität zu erhalten, braucht der Fernseher Videos in hoher Auflösung“. Doch nicht jeder Fernsehanschluss überträgt TV-Bilder in hoher Auflösung, dem so genannten HDTV. Mit dem „Überall-Fernsehen“ per Antenne kann derzeit noch kein HD-Fernsehsignal in Deutschland empfangen werden. Auch auf die richtige Verbindung zwischen Fernseher und dem TV-Empfänger oder Blu-ray-Spieler muss geachtet werden. Hierfür müssen so genannte HDMI-Kabel eingesetzt werden. Sie sind erforderlich, um digitale Videosignale in hohen Auflösungen zu übertragen.

BITKOM gibt Tipps, wie Filme in hoher Auflösung in optimaler Qualität auf dem Fernseher gezeigt werden können:

Empfangswege für HD-Fernsehen
Fernsehprogramme in hoher Auflösung gibt es ausschließlich über digitale TV-Anschlüsse. Dazu gehören digitales Satellitenfernsehen (DVB-S), digitales Kabelfernsehen (DVB-C) und internetbasierte TV-Anschlüsse (IPTV). Über einen digitalen Antennenanschluss (DVB-T) oder analogen Kabelanschluss können hingegen keine HD-Fernsehsignale empfangen werden.

HD-taugliche Empfänger
Damit der Fernseher die per Satellit oder Kabel ankommenden HD-Signale auch verarbeiten kann, braucht man zunächst einen HDTV-tauglichen Empfänger. Der kann entweder bereits in das TV-Gerät eingebaut sein oder als eigenständiges Gerät mit dem Fernseher verbunden werden. Dadurch können auch ältere Flachbildfernseher für den Empfang von Programmen in hoher Auflösung nachgerüstet werden, sofern sie das HD-ready-Logo tragen. Externe Empfänger müssen für HD-Fernsehen per HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbunden werden.

Privatsender verschlüsseln HD-Programme
Private Sender verschlüsseln ihr HD-Programm häufig. Um sie schauen zu können, wird ein Empfänger mit einer Schnittstelle für so genannte CI-Module benötigt, mit denen die Fernsehsignale entschlüsselt werden. Anbieter von internetbasierenden TV-Anschlüssen liefern in der Regel einen passenden Receiver mit, der die Entschlüsselung übernimmt. Für deren Empfang ist ein solches zusätzliches CI-Modul nicht erforderlich.

Internet-TV
Öffentlich- rechtliche HD-Programme können auch über das Internet als Stream mit Diensten wie Zattoo empfangen werden. Ein Kabel- oder Satellitenanschluss ist dafür nicht notwendig. Eine schnelle Internetverbindung mit mindestens 6 Mbit/s reicht aus. Empfangsgeräte, die das Video aus dem Internet auf den Fernseher bringen, gibt es bereits im Handel. Um in den Genuss von HD-Auflösung zu kommen, muss allerdings ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen werden. Im Gegensatz zu IPTV-Anschlüssen ist die Bildqualität jedoch in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen Bandbreite schwankend.

Blu-ray-Discs
Wer nicht warten möchte bis sein Lieblingsfilm im Fernsehen läuft, kann Videos in hohen Auflösungen auch auf Blu-ray-Discs kaufen oder leihen. Diese bieten neben dem Film in voller HD-Auflösung auch Kinosound und viele Extras. Die klassische DVD bietet dagegen kein HD-Bildmaterial. Zwar können einige modernen DVD-Spieler und viele Blu-ray-Player die Auflösung der DVD-Filme hochrechnen. An die Bildqualitäten von „echten“ HD-Videos kommen sie jedoch nicht heran. Um die volle Auflösung des Films genießen zu können, muss der Blu-ray-Player mit einem sogenannten HDMI-Kabel an den Fernseher angeschlossen werden.

Online-Videotheken
Filme und Serien in HD-Qualität gibt es auch in Online-Videotheken. Viele Fernseher mit Internetanschluss haben solche Dienste bereits vorinstalliert. Auch mit internetfähigen Blu-ray-Playern, Set-Top-Boxen und Spielekonsolen können Internet-Videotheken genutzt werden. Der große Vorteil: Filme und Serien sind jederzeit abrufbereit und nie vergriffen. Um auch Videos in hoher Auflösung über das Internet zu übertragen oder runterzuladen, ist ein schneller Breitband-Anschluss notwendig. Empfohlen wird, um längere Ladezeiten zu vermeiden, auch bei Online-Videotheken ein Internetzugang mit mindestens 6 Mbit/s

Urlaubsgrüße 2012

  • Frauen schicken Postkarten, Männer Mails
  • Soziale Netzwerke und Smartphone-Apps bei Jüngeren beliebt

Berlin, 27. August 2012 – Die Deutschen grüßen Freunde und Verwandte immer öfter mit einem Anruf, einer SMS oder über das Internet aus den Ferien. Mehr als jeder zweite Urlauber (53 Prozent) hat in diesem Sommer auf elektronischem Weg einen Gruß aus dem Urlaub geschickt. Am beliebtesten sind dabei SMS und Telefonanruf (26 bzw. 25 Prozent). Knapp jeder Sechste (17 Prozent) verschickt E-Mails, nahezu jeder Achte (13 Prozent) nutzt ein soziales Netzwerk wie Facebook, Twitter oder Google+. Jeder Zehnte (10 Prozent) grüßt über eine Smartphone-Anwendung wie WhatsApp oder iMessage. Eine MMS, also eine mit Bild oder Ton angereicherte SMS, haben vier Prozent verschickt. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. Mehrfachnennungen waren dabei möglich. BITKOM führt diese Entwicklung insbesondere auf immer günstigere Preise bei Auslandtelefonaten und Datenroaming zurück. Hinzu kommt die rasante Verbreitung von Smartphones und Tablets, die auch im Urlaub für viele zum ständigen Begleiter geworden sind.

Aber: Auch in diesem Sommer hat etwas mehr als jeder Zweite (53 Prozent) eine Postkarte oder einen Brief verschickt. Bei einer BITKOM-Umfrage im Sommer 2008 gaben noch zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) an, zum Stift zu greifen. Im Vergleich besonders kräftig zugelegt hat die E-Mail: 2008 hatte nur jeder Zehnte seine Urlaubsgrüße auf diese Weise verschickt, in diesem Sommer war es knapp jeder Sechste (17 Prozent). Auch telefoniert wird häufiger (25 Prozent gegenüber 20 Prozent). Die Nutzung von SMS und MMS ist praktisch unverändert. Unverändert ist mit 15 Prozent im Übrigen auch der Anteil der Urlauber, die auf jeden Gruß verzichten.

Knapp jeder sechste Urlauber (17 Prozent) hat in diesem Sommer völlig auf Post und Anruf verzichtet und seine Grüße ausschließlich per Kurznachricht (SMS, MMS) oder per Internet verschickt. 42 Prozent der Urlauber haben zumindest einen Teil ihrer Grüße auf diese Weise gesendet. Das Alter spielt bei der Wahl des Kommunikationsweges eine wichtige Rolle. So haben 40 Prozent der 14- bis 29-Jährigen ein soziales Netzwerk gewählt, aber nur drei Prozent derjenigen, die älter als 50 sind. Eine Smartphone-App benutzen 20 Prozent der 14- bis 29-Jährigen, aber nur vier Prozent der über 50-Jährigen. Die E-Mail ist dagegen bei den Jüngeren schon wieder auf dem Rückzug. Sie wird nur noch von 15 Prozent der 14- bis 29-Jährigen verschickt.

Frauen greifen viel öfter zu Postkarte oder Brief als Männer (63 Prozent gegenüber 43 Prozent), Männer melden sich häufiger per E-Mail (23 Prozent gegenüber 12 Prozent). Ostdeutsche schicken lieber Karten oder Briefe als Westdeutsche (66 Prozent gegenüber 50 Prozent). Westdeutsche liegen beim SMS-Versand (28 Prozent gegenüber 17 Prozent) und bei der Nutzung von Smartphone-Apps (12 Prozent gegenüber 3 Prozent) klar vorne.

Zur Methodik: Basis ist eine repräsentative Erhebung des Instituts Forsa für den BITKOM. Befragt wurden 1.007 Personen ab 14 Jahren in Deutschland.

Jeder fünfte Fernseher wird im Internet gekauft

Jeder fünfte Fernseher wird im Internet gekauft

  • Online-Anteil aller verkauften Geräte seit 2007 mehr als verdoppelt
  • DVD-Player und Digitalkameras gehen im Netz am besten

Berlin, 15. August 2012 – Fast jeder fünfte (18 Prozent) Fernseher wird in Deutschland heute im Internet gekauft. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts GfK. Danach haben die Verbraucher im ersten Halbjahr 2012 in Deutschland im Schnitt 15 Prozent der Unterhaltungselektronik online gekauft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Anstieg um einen Prozentpunkt. Im Gesamtjahr 2007 lag der Online-Anteil an den verkauften Fernsehern, DVD-Playern, Digitalkameras etc. erst bei 6 Prozent. „Die Bedeutung des Internets als Vertriebskanal für Unterhaltungselektronik hat eine kritische Größe erreicht“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Selbst technologisch sehr hochwertige Produkte wie 3D-Fernseher verkaufen sich online sehr gut.“ Immer mehr stationäre Einzelhändler reagieren auf das sich ändernde Verbraucherverhalten. Sie eröffnen eigene Webshops, nutzen das Internet als Werbekanal und überzeugen ihre Kunden mit Zusatzdienstleistungen, die Online-Shops nicht anbieten.

Gründe für den anhaltenden Boom des E-Commerce sind die steigende Verbreitung von schnellen Internetzugängen und die immer übersichtlicher und bequemer werdenden Online-Shops. Zudem versprechen sich die Verbraucher Preisvorteile von einem Kauf im Netz. Die höchsten Anteile beim Internetverkauf von Unterhaltungselektronik erzielen in Deutschland DVD-Player mit einem Online-Anteil von 25 Prozent und Digitalkameras mit 22 Prozent. Dagegen werden nur 11 Prozent aller Aufnahmemedien und Speicherkarten im Internet gekauft. Den niedrigsten Online-Anteil erzielen Set-Top-Boxen mit 9 Prozent.

Zur Methodik: Die GfK Retail and Technology GmbH erhob im Rahmen einer repräsentativen Handelsstichprobe den Umsatz von technischen Geräten in Deutschland sowie den Anteil der Internetverkäufe am Umsatz im Bereich der Privatkunden.

Umbrüche im Gaming-Markt

  • Immer mehr Frauen und Ältere spielen digital
  • 2012 werden 2,5 Milliarden Euro mit Gaming umgesetzt
  • Internet wird zum wichtigsten Marktplatz
  • Spielemesse Gamescom startet am Mittwoch in Köln

„Der Gaming-Markt steht vor tiefgreifenden Umbrüchen. Einerseits wird immer mehr gespielt und Games erleben einen regelrechten Dauerboom. Andererseits verlagert sich die Nachfrage mit hohem Tempo vom traditionellen Handel ins Internet, aus der Offline- in die Onlinewelt, vom stationären Bildschirm zum mobilen Handy, vom Action- zum Denkspiel.“ So beschreibt Ralph Haupter vom BITKOM-Präsidium die aktuellen Gaming-Trends auf einer Pressekonferenz anlässlich der Spielemesse Gamescom. Die Messe rund um interaktive Unterhaltung öffnet vom 15. bis 19. August in Köln ihre Tore. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) ist Mitveranstalter und ideeller Träger der Gamescom.

Nach einer BITKOM-Prognose werden 2012 mit Spiel-Hardware, -Software und -Diensten insgesamt 2,5 Milliarden Euro umgesetzt. Der Rückgang um 3,7 Prozent erklärt sich insbesondere durch die geringeren Preise, die mit den neuen Spielformen erzielt werden. So kosten Gaming-Apps und Social Games deutlich weniger als klassische Games auf CD oder DVD. 41 Prozent der Spieler nutzen sogar ausschließlich kostenlose Angebote. Knapp die Hälfte (47 Prozent) ist dagegen bereit, für digitale Spiele zu bezahlen. Am meisten wird für klassische Computerspiele ausgegeben, wie sie etwa auf DVD erscheinen. 18 Euro pro Monat bezahlen Spieler durchschnittlich dafür. Für Gaming-Apps werden dagegen im Schnitt nur 2,20 Euro pro Monat aufgewendet. „Gaming-Apps und Social Games haben einen enormen Preisdruck ausgelöst“, sagt Haupter. „Aber: Noch nie war das Angebot an Games größer, noch nie haben so viele Menschen gespielt.“

Mittlerweile spielen 35 Prozent der Deutschen Computerspiele. 2008 waren es noch 28 Prozent. Das breitere Spiele-Angebot ist auch für Frauen und Ältere zunehmend attraktiv. Vor vier Jahren spielten nur 22 Prozent der Frauen; heute beträgt ihr Anteil 28 Prozent. Auch die 30 bis 49-Jährigen nutzen immer häufiger digitale Spiele. In dieser Altersgruppe ist der Anteil der Gamer von 27 Prozent im Jahr 2008 auf 38 Prozent in diesem Jahr gestiegen. „Die Zeiten, in denen nur junge Männer gespielt haben, sind endgültig vorbei“, sagt Haupter.

Der Umbruch im Gaming-Markt zeigt sich auch bei den Bezugsquellen von Spielen. Das Internet wird als Marktplatz immer wichtiger: Knapp zwei Drittel der Spieler (63 Prozent) nutzen kostenlose Spielangebote im Internet. 41 Prozent von ihnen beziehen neue Games aus App-Stores für Mobilgeräte. Und mehr als jeder Vierte (27 Prozent) greift auf kostenpflichtige Download-Spiele zu. „Das Internet entwickelt sich zum bedeutendsten Marktplatz für Gamer“, sagt Haupter. „Viele Spieler wollen nicht mehr auf den Komfort verzichten, zu jeder Zeit Zugriff auf eine Vielzahl von Spielen zu haben.“ Doch auch der Verkauf von Games auf Datenträgern bleibt weiterhin wichtig. Knapp zwei Drittel der Spieler (65 Prozent) kaufen sie im stationären Einzelhandel ein. 45 Prozent bestellen entsprechende DVDs und Blu-rays in Online-Shops. Auch für Konsolen-Spieler wird das Internet zunehmend wichtiger. Rund ein Viertel von ihnen (24 Prozent) nutzt mit seinem Gerät Online-Services. Dazu gehören etwa Online-Videotheken oder die Möglichkeit, mit anderen Spielern per Internet zusammenzuspielen.

Die BITKOM-Umfrage zeigt auch, dass Schwarzkopien zu einem Randphänomen werden. 2 Prozent der befragten Gamer geben an, regelmäßig illegale Kopien von Spiele-Software anzufertigen, weitere 7 Prozent tun dies hin und wieder. Weitere 6 Prozent wollen hierzu keine Angaben machen. Haupter: „Raubkopien gehören zwar nicht der Vergangenheit an, aber sie sind auf dem Weg vom Massen- zum Randphänomen.“ Die mit Abstand meisten Spieler (82 Prozent) nutzen Original-Spiele oder schließen Abos bei Online-Spieleplattformen ab.

Zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 500 Gamer ab 14 Jahren. Für die Angaben zum Anteil der Spieler an der Bevölkerung wurden deutschlandweit knapp 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt. Die Daten sind repräsentativ.

Gaming wird immer populärer

  • 35 Prozent der Deutschen spielen Computerspiele
  • Dank Smartphones sind Casual Games für zwischendurch am beliebtesten

Berlin, 8. August 2012 – Gaming gewinnt immer mehr Anhänger. 24 Millionen Deutsche spielen Computerspiele. Das entspricht 35 Prozent der Bundesbürger über 14 Jahren. Im vergangenen Jahr waren es noch 32 Prozent. Wie eine aktuelle Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM zeigt, ist inzwischen auch jeder Vierte (24 Prozent) in der Altersgruppe zwischen 50 und 64 Jahren ein Gamer. Mit über zwei Dritteln (68 Prozent) nutzen die 14- bis 29-Jährigen elektronische Spiele am intensivsten. „Gespielt wird mittlerweile in allen Altersklassen“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Ralph Haupter. „Das Angebot an Spielen wurde durch Apps und Social Games stark erweitert und erreicht jetzt neue Interessentengruppen. Die Zeiten, in denen nur junge Männer gespielt haben, sind endgültig vorbei.“ Zwar ist der Anteil der Gamer mit 44 Prozent unter den Männern am größten. Aber auch mehr als jede vierte Frau (28 Prozent) greift auf die elektronischen Spiele zurück.

Die beliebteste Spiele-Art sind einfache Gelegenheitsspiele für zwischendurch, sogenannte Casual Games. Knapp zwei Drittel (63 Prozent) der deutschen Gamer spielen zumindest hin und wieder dieses Genre. Bei Frauen ist es besonders populär: 70 Prozent der weiblichen Spieler greifen zu solchen Gelegenheitsspielen. „Der Trend zu einfachen Gelegenheitsspielen für zwischendurch ist eng mit dem Erfolg von Smartphones und Tablet-Computern verbunden. Pausen im Alltag, etwa im Bus oder beim Arzt, werden mit Casual Games spielend überbrückt“, sagt Haupter. Auch Strategie- und Aufbauspiele werden häufig gespielt. 59 Prozent der Gamer nutzen entsprechende Angebote. Unter männlichen Spielern ist dieses Genre sogar das beliebteste. Knapp zwei Drittel von ihnen (62 Prozent) spielen Strategie- und Aufbauspiele. Zu Action-Spielen und Ego-Shootern greifen dagegen nur 43 Prozent.

Zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 500 Gamer ab 14 Jahren. Für die Angaben zum Anteil der Spieler an der Bevölkerung wurden deutschlandweit knapp 1.000 deutschsprachige Personen ab 14 Jahren befragt. Die Daten sind repräsentativ.

Zwischendurch Sprachen lernen

Mit den richtigen Apps wird das Smartphone zum Fremdsprachenlehrer

Berlin, 6. August 2012 – Smartphones sind wahre Multifunktionsgeräte, und immer dabei: Mit der richtigen App lassen sich Wartezeiten sinnvoll nutzen, etwa um Sprachkenntnisse aufzufrischen oder zu erweitern. Ob für den kommenden Urlaub oder den neuen Job: Das Angebot an Apps reicht von Wörterbüchern über Vokabeltrainer bis zu kompletten Sprachkursen.

  • Vokabeltrainer
    Statt mit Karteikarten lässt sich der eigene Wortschatz in einer Fremdsprache auch per App aufbauen oder erhalten. Viele der kleinen Programme bieten außer einem Grund- auch einen Aufbauwortschatz an. Schon mit dem Grundwortschatz können sich die Lernenden in der Fremdsprache verständigen. Apps wie Babbel illustrieren die einzelnen Vokabeln zum besseren Verständnis mit Abbildungen. Zum Lernen der Aussprache werden sie von Muttersprachlern vorgelesen. Anschließend spricht der Nutzer die Vokabel in das Mikrofon des Smartphones und lässt sich weitere Tipps zur korrekten Aussprache geben. Damit bereits gelernte Worte nicht wieder vergessen werden, wiederholt die App die Vokabeln automatisch. Vokabel-Trainer für Smartphones sind häufig kostenlos erhältlich.

 

  • Sprachkurse für Anfänger
    Für Neueinsteiger in eine Sprache gibt es komplette Kurse als App. Die Programme, etwa der PONS Sprachkurs für Anfänger, vermitteln Einsteigern in thematischen Lektionen wie Kontaktaufnahme oder Freizeit erste Sprachkenntnisse. In den einzelnen Abschnitten werden auch Grundlagen der Grammatik näher erklärt. Die passenden Vokabeln zu jedem Themenabschnitt können vorgelesen werden. Viele der Programme bieten auch Nachschlagefunktionen an: Gelernte Vokabeln oder Fragen zur Grammatik können so schnell geklärt werden. Die Sprach-Apps für Anfänger sind ab ungefähr 2 Euro zu bekommen.

 

  • Sprachkurse für Fortgeschrittene
    Für Sprachinteressierte mit Vorkenntnissen sind Apps wie die von buusuu.com interessant. Mit ihnen können auch ganze Dialoge trainiert werden. Typische Gesprächssituationen im Alltag stellen so kein Problem mehr dar. Nach den einzelnen Lektionen wird das Wissen per Test abgefragt. Dadurch werden die eigenen Schwächen schnell erkannt. Ob die Fremdsprache erfolgreich gelernt wurde, kann auch mit Muttersprachlern überprüft werden. Selbst geschriebene Texte können über das soziale Netzwerk von buusuu.com ausgetauscht und von Muttersprachlern korrigiert werden. Apps wie die von buusuu.com sind zunächst kostenlos, Sprachpakete für unterschiedliche Niveau-Stufen kosten bis zu 4 Euro.

 

  • Business-Englisch
    Mit den Englisch-Kenntnissen aus der Schule kommt man im beruflichen Umfeld häufig nicht sehr weit. Um auch in englischsprachigen Verhandlungen sicher aufzutreten, kann mit Apps wie lex:tra Business English gelernt werden. In Trainingsmodulen werden Themen aus dem Geschäftsalltag dargestellt. Die vermittelten Grammatik- und Vokabelkenntnisse werden anschließend in verschiedenen Tests abgefragt. Auch viele Apps für Business-Sprachen enthalten einen Nachschlagebereich, in dem gezielt nach einzelnen Begriffen gesucht werden kann. Apps für Business English kosten bis zu 8 Euro und werden für unterschiedliche Vorgänge im Geschäftsalltag angeboten.

 

  • Sprachführer für den Urlaub
    Nicht nur wer in seinem Urlaub fernab ausgetretener Touristenwege auf Entdeckungsreise gehen möchte, sollte sich auch in der Landessprache verständigen können. Speziell für Urlauber angepasste Sprach-Apps, etwa aus der Langenscheidt talk & travel-Serie, helfen bei Verständigungsproblemen vor Ort direkt weiter. Nach Reisesituation sortiert, bieten die Smartphone-Programme mehrere tausend Sätze und Wörter, die von Muttersprachlern gesprochen werden. Auch ein Reisewörterbuch zum schnellen Nachschlagen gehört häufig dazu. Sprach-Apps für Urlauber kosten bis zu 10 Euro.

 

  • Sprach-Apps für Kinder
    Kinder im Vorschulalter können per App erste Erfahrungen mit einer Fremdsprache machen. In unterschiedlichen Themenfeldern können Kinder mit Programmen wie LinguPingu Vokabeln lernen. Dabei verzichten viele der Programme für Kinder bewusst auf Texteinblendungen. Stattdessen werden die Fremdwörter vorgelesen und mit Animationen illustriert. Fremdsprachen-Apps für Kinder kosten bis zu 2 Euro.

Apps sind Programme, die sich Smartphone- oder Tablet-Nutzer aus dem Internet auf ihr Gerät laden können und die sich in aller Regel sehr einfach bedienen lassen. Die Bandbreite der angebotenen Anwendungen ist dabei groß: Sie reicht von Office-Apps und Nachrichten über Spiele bis hin zu E-Book-Readern und Navigationslösungen. Nach Berechnungen des BITKOM gibt es weltweit rund 1,3 Millionen verschiedener Apps für die unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme. Der Markt für mobile Anwendungen erlebt derzeit einen regelrechten Boom: Der Umsatz mit Apps betrug 2011 in Deutschland rund 210 Millionen Euro. Das sind 123 Prozent mehr als noch ein Jahr davor. Die Aussichten für den noch jungen Markt sind dabei sehr gut, denn auch die Anzahl der kompatiblen Geräte wächst: Während 2010 noch 7,4 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft wurden, waren es im vergangenen Jahr schon 11,8 Millionen. Zurzeit sind in Deutschland 23,6 Millionen Smartphones als Erstgerät im Einsatz.