June 19, 2013

Neujahrsgrüße am liebsten per Telefon

  • Aber: Trend zu Mails, Apps und Co.
  • BITKOM erwartet 310 Millionen SMS in der Neujahrsnacht
  • Tipps für den SMS-Versand zum Jahreswechsel

98 Prozent aller Deutschen wollen Neujahrsgrüße versenden. Am beliebtesten sind mit weitem Abstand Telefonanrufe. Es folgen Grüße per SMS und traditioneller Briefpost. Deren Beliebtheit nimmt allerdings jeweils leicht ab, parallel werden Email, Messenger-Apps, Einträgen in sozialen Netzwerken und Videotelefonie beliebter. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Gut zwei Drittel aller Deutschen (70 Prozent) übermitteln Grüße zum neuen Jahr per Telefon. 36 Prozent schicken eine SMS. 31 Prozent planen in diesem Jahr, Briefe oder Postkarten zu schicken. 30 Prozent wollen Mails schreiben, 17 Prozent werden Grüße per Web-Eintrag aussprechen, etwa in Communitys oder Blogs. 12 Prozent wollen für die Grüße eine Handy-App nutzen.

“Wie man Neujahrsgrüße überbringt, hängt vor allem vom Alter ab. Jüngere bevorzugen eindeutig die elektronische Form, Senioren schreiben gerne Karten und Briefe oder rufen an“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. So wollen zwei Drittel (66 Prozent) aller Personen unter 30 Jahren Grüße per SMS verschicken, nur jeder Vierte (23 Prozent) per Post. Zum Vergleich: Nur 7 Prozent der Senioren ab 65 Jahren versenden eine SMS, aber 46 Prozent schreiben eine Karte oder Brief.

Der BITKOM erwartet in diesem Jahr zu Silvester ähnlich viele SMS wie beim vergangenen Jahreswechsel: rund 310 Millionen. Zwar versenden etwas weniger Personen eine Neujahrs-SMS, andererseits verschicken diese im Schnitt etwas mehr Kurznachrichten. Immer mehr Handy-Besitzer haben eine Flatrate für Kurznachrichten. Die Nutzung von Email- und Messaging-Apps kommt ergänzend hinzu, ersetzt aber nur sehr selten den SMS-Versand. Die Zahl der im Gesamtjahr 2012 verschickten SMS steigt nach BITKOM-Schätzungen um rund 5 Prozent auf fast 58 Milliarden SMS. Für das Plus sorgen vor allem automatisierte SMS wie Mobile-TAN für das Online-Banking oder Parkscheinkäufe.

BITKOM gibt Tipps, damit die Neujahrsgrüße per SMS ohne Verzögerung ankommen:

Technischer Hintergrund
Zwar haben die Netzbetreiber ihre Serverkapazitäten für Silvester aufgestockt. Dennoch kann es beim SMS-Versand zwischenzeitlich zu Verzögerungen kommen. Denn die SMS wird nicht von einem Mobiltelefon direkt zu einem anderen gesendet. Grundsätzlich landen alle SMS nach dem Abschicken zunächst in der Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers und werden dort nacheinander abgearbeitet: Es wird geprüft, welchen Mobilfunkanbieter der Empfänger benutzt. Bleibt die SMS im eigenen Netz, verschickt die Kurzmitteilungszentrale die Nachricht an das Empfängertelefon, sobald dieses eingeschaltet und im Netz eingebucht ist. Andersfalls übermittelt sie die Nachricht an das Zielnetz. Von hier wird die SMS dann an das Mobiltelefon des Empfängers verschickt. Niemand muss sich wegen der Verzögerungen Sorgen machen. Alle versendeten SMS kommen beim Empfänger an.

1. Vor Mitternacht verschicken
Wer die Silvester-SMS einige Minuten vor Mitternacht verschickt, rutscht schon vor dem großen Andrang durch die Leitung. Allerdings ist in diesem Fall nicht ausgeschlossen, dass die Neujahrsgrüße noch im alten Jahr vom Empfänger gelesen werden.

2. SMS vorschreiben und an Empfängerliste senden
Schnell auf den Weg bringen können Mobiltelefonierer Neujahrsgrüße, wenn sie den Text der SMS vorschreiben und als Entwurf speichern. Zum Jahreswechsel müssen sie dann keine Zeit mit dem Tippen verbringen. Wer mehrere Freunde mit gleichlautenden Grüßen versorgen möchte, sollte außerdem eine Empfängerliste anlegen. Ein Knopfdruck genügt, schon gehen alle SMS auf die Reise.

3. Mit Terminversand entspannt weiterfeiern
Wer für Neujahrsgrüße die Silvesterparty nicht unterbrechen möchte, sollte das Internet nutzen. Viele Netzbetreiber und E-Mail-Anbieter bieten einen zeitversetzten SMS-Versand an. Damit können in aller Ruhe die Grüße vorbereitet werden. Der eigentliche Versand wird dann automatisch zum vorher ausgewählten Zeitpunkt ausgelöst. Dann gehört man zu den ersten, deren Grüße versandt werden. Doch auch beim Terminversand ist die große Nachfrage zu berücksichtigen. Es empfiehlt sich, den Versandzeitpunkt mehrere Minuten vor Mitternacht zu setzen. Außerdem sollten die Nutzungsbedingungen genau unter die Lupe genommen werden. In manchen Fällen werden zusätzliche Gebühren fällig.

Methodik: Das Marktforschungsinstitut Aris befragte im Auftrag des BITKOM 1.000 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Die Befragung ist repräsentativ.

Last-Minute-Geschenke aus dem Web

BITKOM gibt Tipps zu kurzfristigen Weihnachtsgeschenken aus dem Internet

Weihnachtsgeschenke werden zunehmend im Web gekauft. Alleine in diesem Jahr wollen rund 25 Millionen Bundesbürger das Internet für ihre Weihnachtseinkäufe nutzen – 1,3 Millionen mehr als im Vorjahr. Interessant sind die Online-Shops auch für Menschen, die noch kurz vorm Fest nach einem Geschenk suchen. Anstatt in überfüllten Kaufhäusern kurz vor Heiligabend die restlichen Geschenke einzukaufen, kann man auch bequem von zu Hause im Web shoppen. BITKOM gibt Tipps, welche Geschenke im Internet kurz vor der Bescherung gekauft werden können:

Gutscheine und Guthaben
Gutscheine für Online-Shops gehören zu den beliebtesten Geschenken. In diesem Jahr plant fast jeder achte Bundesbürger (12 Prozent) ein entsprechendes Geschenk, wie eine Umfrage des BITKOM ergab. Die meisten Online-Shops bieten Gutscheine an. Gutscheine für elektronische Medien, etwa MP3s oder Computerspiele, können mit einem direkten Download sogar schon unter dem Weihnachtsbaum eingelöst werden. Auch viele Streaming-Dienste im Internet bieten einen solchen Service an. Damit kann etwa der Zugang zu Millionen Musiktiteln für einen bestimmten Zeitraum verschenkt werden oder der Zugriff auf Online-Videotheken. Auch viele Online-Dienste haben Gutscheine im Angebot. Dazu gehören etwa Guthaben für Online-Spielenetzwerke oder Foto-Dienste.

Veranstaltungen
Auch Tickets für Veranstaltungen lassen sich im Web kaufen. Eintrittskarten für Konzerte, Kultur- oder Sportveranstaltungen können noch kurz vor Weihnachten bestellt werden. Allerdings muss dabei auf die Zustellung der Tickets geachtet werden. Häufig werden die Eintrittskarten per Post verschickt. Einige Ticket-Shops bieten auch Alternativen. So können Eintrittskarten auch hinterlegt werden. Sie können dann am Veranstaltungstag direkt abgeholt werden. Auch die Möglichkeit, die Eintrittskarten selbst auszudrucken oder sie auf das Mobiltelefon zu schicken, wird von einigen Ticket-Shops angeboten.

Reisen und Kurztrips
Auch für Reiseleistungen wie Flüge oder komplette Urlaube sind Online-Gutscheine erhältlich. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Reiseportalen. Einige von ihnen bieten nur einzelne Reiseleistungen zum Verschenken an, etwa Flüge, andere nur Komplettpakete wie Wochenendtrips. Manche der Reiseportale verkaufen auch Gutscheine, bei denen sich der Beschenkte für einen bestimmten Betrag selbst etwas aussuchen kann. Beim Kauf von Online-Reisegutscheinen muss zudem darauf geachtet werden, ob eine Zustellung per E-Mail möglich ist.

Hinweis zur Methodik: Die Angaben zum Kauf von Weihnachtsgeschenken im Internet basieren auf einer Umfrage von Forsa im Auftrag des BITKOM. Befragt wurden 1.068 Personen. Für die Nutzung von Online-Gutscheinen zu Weihnachten befragte das Marktforschungsinstitut Aris 1.005 Personen ab 14 Jahren. Alle Angaben sind repräsentativ.

Crowdfunding findet immer mehr Anhänger

  • Fast 7 Millionen Deutsche spenden online für soziale Projekte
  • Crowdinvesting bietet Chancen für Start-ups

Berlin, 17. Dezember 2012 – Rund 6,6 Millionen Deutsche haben bereits soziale Projekte via Internet unterstützt. Das entspricht jedem achten Internetnutzer (12 Prozent), ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Weitere 22 Prozent wären grundsätzlich bereit, online für eine gute Sache Geld zu geben. Davon würden 45 Prozent Kleinstbeträge bis zu 5 Euro spenden. 27 Prozent würden sich ihr Engagement bis zu 20 Euro kosten lassen und 23 Prozent zwischen 20 und 50 Euro. 5 Prozent würden nach eigenem Bekunden sogar mehr als 50 Euro ausgeben. „Neben den klassischen Online-Spenden für Hilfsorganisationen bieten spezielle Internetplattformen die Möglichkeit, soziale, kulturelle oder andere Projekte schon mit kleinen Beträgen zu unterstützen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Diese als Crowdfunding bezeichnete Finanzierungsform findet immer mehr Anhänger.

In Deutschland haben sich inzwischen eine Reihe von Crowdfunding-Plattformen wie Startnext, Betterplace oder Pling etabliert. Die bislang erfolgreichste Seite ist Kickstarter aus den USA mit mehr als 33.000 realisierten Projekten und einem Finanzierungsvolumen von bislang 373 Millionen Dollar. Auf den Plattformen stellen die Initiatoren ihre jeweiligen Projekte vor und legen die angepeilte Finanzierungssumme fest. Neben sozialen Vorhaben werden kulturelle Projekte, wie zum Beispiel die Realisierung eines Films, und ungewöhnliche technische Erfindungen per Crowdfunding finanziert. Die Nutzer können einen beliebigen Betrag geben und erhalten dafür auf Wunsch ein geldwertes Dankeschön. Je nach Höhe der Unterstützung kann dieses Dankeschön mehrere Tausend Euro wert sein. Dabei kommt die Finanzierung nur zustande, wenn die vorher festgelegte Summe erreicht wird. Ist das nicht der Fall, erhalten die Unterstützer ihr Geld zurück und die Macher des Projektes gehen leer aus.

„Crowdfunding ist eine innovative Alternative zu klassischen Finanzierungsformen“, sagt Rohleder. Eine weitere Facette der Schwarmfinanzierung ist das Crowdinvesting. Dabei können sich Anleger mit kleinen Beträgen an Start-ups beteiligen. Rohleder: „Plattformen für Crowdfunding und Crowdinvesting sind Marktplätze der Ideen. Jeder Macher eines Projekts hat die Chance, seine Idee in die Tat umzusetzen und jeder Internetnutzer hat die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen.“

Hinweis zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut ARIS 1.000 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

WordPress 3.5 veröffentlich

Heute wurde die WordPress Version 3.5 veröffentlicht. Und kann entweder hier heruntergeladen werden: http://blog.wpde.org/2012/12/11/wordpress-3-5-ist-veroeffentlicht.html (hier stehen auch die Neuerungen drin) oder direkt über die WordPress Update Funktion.

 

Viel Spaß beim Updaten-

25 Millionen kaufen Geschenke im Web

  • Online-Händler gehen optimistisch ins Weihnachtsgeschäft
  • BITKOM-Studie: Soziale Medien und mobile Geräte verändern den Handel
  • 42 Prozent der Smartphone-Nutzer vergleichen Preise im Geschäft

Immer mehr Verbraucher setzen bei ihren Weihnachtseinkäufen auf das Internet. Das hat eine aktuelle Studie des Hightech-Verbands BITKOM zu aktuellen Trends im Online-Handel ergeben. Danach kauft in diesem Jahr fast die Hälfte (47 Prozent) der Internetnutzer in Deutschland Weihnachtsgeschenke im Internet. Das entspricht rund 25 Millionen Personen. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es erst 43 Prozent. Aktuell sind 27 Prozent der Befragten noch unentschlossen und 22 Prozent verzichten darauf. Überraschend: Die meisten Online-Geschenkekäufer finden sich in der Altersgruppe von 50 bis 64 Jahren mit einem Anteil von 57 Prozent. „Das weihnachtliche Online-Shopping gehört heute zum Fest wie die verkaufsoffenen Sonntage im Advent“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf bei Vorstellung der Studienergebnisse. „Die Online-Händler gehen überwiegend optimistisch ins diesjährige Weihnachtsgeschäft.“ Laut einer aktuellen BITKOM-Umfrage rechnen 38 Prozent der Online-Händler in den Monaten November und Dezember mit höheren Umsätzen als im Vorjahr. 36 Prozent erwarten Geschäfte auf Vorjahresniveau und 22 Prozent einen Rückgang. Kempf: „Unter dem Strich erwarten wir in der diesjährigen E-Commerce-Saison ein kräftiges Umsatzplus.“

Nach den Ergebnissen der BITKOM-Studie kaufen inzwischen neun von zehn (92 Prozent) Internetnutzern online ein. Das entspricht 70 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahre. Vier von zehn (39 Prozent) Internetnutzern kaufen regelmäßig online ein, allein im vergangenen Jahr mehr als zehn Mal. Die beliebtesten Produkte sind Medien (Bücher, CDs, DVDs), Kleidung, Elektrogeräte sowie Dienstleistungen rund ums Reisen. Aufstrebende Sortimente sind Möbel, Drogerieartikel, Heimwerkerbedarf und Lebensmittel. Selbst Autos oder komplexe Versicherungsverträge werden inzwischen online gekauft. Kempf: „Die Verbraucher kaufen häufiger und zunehmend teure oder erklärungsbedürftige Produkte im Internet.“ Parallel dazu sorgen neue Geräte und Anwendungen für zahlreiche Veränderungen im E-Commerce. Die BITKOM-Untersuchung zeigt einige grundlegende Trends.

Das Internet verbindet Online-Handel und stationären Handel
Neun von zehn (87 Prozent) Verbrauchern informieren sich im Internet und kaufen dann im Geschäft ein. Gleichzeitig informieren sich 71 Prozent im Geschäft, kaufen dann aber online ein. Bei der Suche nach Informationen im Internet stehen Preisvergleichsseiten an der Spitze, die von 58 Prozent der Internetnutzer besucht werden. 51 Prozent informieren sich auf den Webseiten der Anbieter und 35 Prozent in Foren oder Blogs. Verstärkt wird die Verbindung von Off- und Online-Shopping durch das mobile Internet. 42 Prozent der Besitzer von Smartphones oder Tablet Computern vergleichen mit dem mobilen Gerät im Geschäft die Preise für ein Produkt und 32 Prozent informieren sich vor Ort über die Eigenschaften eines Produkts. „Die bereits hohe Preistransparenz verstärkt sich durch das mobile Internet noch einmal“, sagte Kempf. Stationäre Einzelhändler sollten daher die Chancen des Internets nutzen. Kempf: „Insbesondere die sozialen Medien bieten kleineren Händlern gute Möglichkeiten, ohne großen Aufwand lokal und überregional auf sich aufmerksam zu machen sowie Kunden zu gewinnen und diese zu binden.“

Electronic Commerce wird Social Commerce
Bei Kaufentscheidungen spielt der Austausch zwischen den Verbrauchern im Web eine immer wichtigere Rolle. Fast drei Viertel (73 Prozent) aller Internetnutzer lesen vor einer Bestellung die Bewertungen anderer Kunden. 35 Prozent geben selbst Bewertungen ab. Ebenfalls ein Drittel der Befragten sagt, die Meinung anderer habe direkten Einfluss darauf, was sie im Internet kaufen. „Verbraucher haben sich schon immer über Produkte und Marken ausgetauscht. Heute findet diese Kommunikation zunehmend vor der breiten Öffentlichkeit im Internet statt“, sagte Kempf. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) aller Internetnutzer sind im Web von Freunden, Familie oder Kollegen auf ein Produkt aufmerksam gemacht worden, das sie später gekauft haben. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 35 Prozent. Die steigende Bedeutung sozialer Medien zeigt, dass ein Viertel aller Internetnutzer bereits Fan einer Marke oder eines Produkts in einem sozialen Netzwerk wie Facebook ist. Bei den Jüngeren ist es mit 48 Prozent nahezu die Hälfte.

Der Online-Handel wird mobil
„Starken Einfluss auf das Kaufverhalten hat die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablet Computern“, sagte Tim Hilpert, Mitglied der Geschäftsleitung von eBay Deutschland. Die Anwendungen sind vielfältig: So können Verbraucher auf den Geräten beispielsweise digitale Einkaufszettel und Rabatt-Coupons mitführen. Die Navigationssoftware ermöglicht es, Läden zu finden oder sich sogar im Geschäft besser zu orientieren. Mit Barcode-Scannern können Produktinformationen abgerufen werden oder das Gerät erlaubt die Bezahlung. „Die mit Smartphone und Tablet getätigten Transaktionen nehmen rasant zu“, sagte Hilpert. Laut der BITKOM-Studie kauft bereits jeder zweite Smartphone-Nutzer mit dem Gerät Waren oder Dienstleistungen ein. Bei den Besitzern von Tablet Computern liegt dieser Anteil bei fast zwei Dritteln.

Hinweis zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut Forsa 1.068 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Umfrage unter Online-Händlern hat der BITKOM in Kooperation mit dem Preisvergleichsportal Guenstiger.de durchgeführt. An der Befragung haben 109 Online-Händler teilgenommen.

Smartphones sind der Renner im Weihnachtsgeschäft

  • Jeder Fünfte wünscht sich ein Smartphone zu Weihnachten
  • E-Book-Lesegeräte gehören erstmals zu den beliebtesten Geschenken
  • 43 Millionen Bundesbürger wollen Hightech zum Fest kaufen

Berlin, 30. November 2012 – Smartphones und Tablet Computer sind in diesem Jahr die beliebtesten Hightech-Geschenke zu Weihnachten. Jeder fünfte Bundesbürger (20 Prozent) wünscht sich ein Smartphone – oder will sich damit selbst beschenken. Tablet Computer folgen mit 18 Prozent auf Platz zwei der beliebtesten Hightech-Geschenke. Das ergab eine repräsentative Befragung des Hightech-Verbands BITKOM. „Mobilität ist der große Trend in der IT, das zeigt sich auch bei den Weihnachtswünschen“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Kempf. Insgesamt wünschen sich knapp 62 Prozent der Deutschen Hightech zu Weihnachten. Das entspricht mehr als 43 Millionen Bundesbürgern. Bei den 14- bis 29-Jährigen ist der Anteil noch größer: Drei Viertel von ihnen wünschen sich Smartphones, Flachbildfernseher und Co. zum Weihnachtsfest.

Auch Flachbildfernseher stehen weit oben auf vielen Wunschlisten. Knapp 14 Prozent der Bundesbürger wünschen sich einen Flat-TV zu Weihnachten oder planen einen Kauf. Passend dazu werden auch Spielkonsolen (10 Prozent) zum Fest stark nachgefragt. Neu in der Liste der beliebtesten Produkte sind Lesegeräte für E-Books. Knapp jeder Zehnte wünscht sich einen Reader für elektronische Bücher. DVD-Player werden hingegen zunehmend durch Blu-ray-Player und -Rekorder (8 Prozent) von den Wunschlisten verdrängt. Weniger begehrt sind auch Navigationsgeräte und MP3-Player. In den Vorjahren wurden beide zu Weihnachten stark nachgefragt. Mittlerweile nutzen immer mehr Menschen ihr Smartphone um unterwegs Musik zu hören oder sich navigieren zu lassen.

Zur Methodik: Die Angaben basieren auf einer Befragung von 1.005 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Die Daten sind repräsentativ.

Jeder Deutsche verschickt im Schnitt 700 SMS im Jahr

  • 20 Jahre SMS: Am 3. Dezember wurde die weltweit erste SMS gesendet
  • Deutschland: fast 58 Milliarden SMS für 2012 erwartet
  • Umsatz 2012 stabil bei 3,1 Milliarden Euro

Berlin, 30. November 2012 – Die SMS feiert kommende Woche ihren 20. Geburtstag. Am 3. Dezember 1992 wurde in Großbritannien die weltweit erste Textkurznachricht verschickt – damals von einem Computer an ein Handy. Seitdem wird sie immer häufiger genutzt. Allein in Deutschland ist die Zahl der versandten SMS-Nachrichten 2011 auf die Rekordhöhe von rund 55 Milliarden gestiegen. In diesem Jahr werden es nach BITKOM-Berechnungen voraussichtlich 58 Milliarden SMS sein, eine Steigerung um rund 5 Prozent. Im Durchschnitt versendet jeder Deutsche inzwischen rund 2 SMS am Tag und ca. 700 im Jahr. Zum Vergleich: 1999 waren es erst 44 SMS pro Jahr und Bundesbürger. „Die Beliebtheit der SMS nimmt weiter zu“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die neuen Messenger-Dienste für Smartphones kannibalisieren die klassische SMS bislang noch nicht sondern kommen als neue Nutzungsform hinzu. Klassische SMS und ihre Multimedia-Nachfolger werden noch einige Zeit nebeneinander existieren.“

Allerdings lässt die wirtschaftliche Bedeutung der Kurznachrichten langsam nach. So ist der Anteil des Short Messaging Service (SMS) und des Mobile Multimedia Service (MMS) am Umsatz mit mobilen Datendiensten seit Jahren rückläufig. 2009 lag er noch über 50 Prozent, in diesem Jahr voraussichtlich bei 37 Prozent. Viele Kunden nutzen Mobilfunkverträge mit einer SMS-Flatrate. Zudem können SMS netzintern oft kostenlos verschickt werden. Nur noch selten zahlen Nutzer einen Betrag für den Versand pro SMS. Dennoch gilt: In diesem Jahr wird der Umsatz mit SMS und MMS in Deutschland bei voraussichtlich 3,1 Milliarden Euro stabil bleiben.

Lange bevor die E-Mail mobil wurde, ermöglichte die SMS Nachrichten unabhängig von Ort und Zeit zu übermitteln. Die Vorteile der SMS: Sie funktionierte ab etwa 1994 auf jedem Handy, benötigt keine Internetverbindung und keine gesonderte Anmeldung. Günstige Preise und die Einführung der Prepaid-Karten Ende der 90er Jahre führten zu einem Handy- und damit zu einem SMS-Boom. Viele neue Anwendungen für SMS sind in den vergangenen Jahren hinzugekommen: etwa der Parkscheinkauf oder die Mobile-TAN für das Online-Banking.

MMS, also Bilder und Filme, können seit einigen Jahren ebenfalls per Handy verschickt und empfangen werden. Als Nachfolger der MMS bieten die Netzbetreiber für Smartphone-Besitzer ihren Dienst „Joyn“ an. Über diese netzübergreifende App können Kurznachrichten, Dateien, Bilder und Videos getauscht werden. Auch Videotelefonate sind möglich.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Umsatzangaben sind neueste Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO). EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO (www.eito.com) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.

IT-Mittelstand sucht Software-Entwickler

  • 80 % der unbesetzten Stellen bei ITK-Anbietern im Mittelstand
  • Jedes vierte Unternehmen sucht mehr als fünf IT-Spezialisten
  • Experten für Cloud Computing, Apps und Social Media begehrt

Berlin, 28. November 2012 – Mittelständische Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation sind überproportional vom derzeitigen Fachkräftemangel betroffen. Mit rund 14.500 offenen IT-Stellen entfallen rund 80 Prozent aller unbesetzten Stellen in der ITK-Branche auf diese Firmen mit einem Jahresumsatz zwischen 1 und 50 Millionen Euro, deren Bekanntheitsgrad deutlich geringer ist als der von Großunternehmen. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des Hightech-Verbands BITKOM. „Wer nach Studium oder Ausbildung auf der Suche nach einer Stelle in der IT-Branche ist, hat im Mittelstand beste Chancen“, sagt BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. Insgesamt fehlen in Deutschland 43.000 IT-Experten, davon 18.000 in der ITK-Branche selbst und 25.000 in Unternehmen aller anderen Branchen.
Mehr als jedes vierte mittelständische Unternehmen der ITK-Branche mit 50 bis 249 Beschäftigten (27,8 Prozent) hat aktuell sechs oder mehr offene IT-Stellen. 94 Prozent der Mittelständler, die auf der Suche nach IT-Experten sind, brauchen Software-Entwickler. Vor allem Qualifikationen in den Bereichen Cloud Computing, Social Media und Mobile Applikationen werden dabei von den Bewerbern erwartet. Fast jedes dritte Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten (31,8 Prozent), das eine freie Stelle hat, sucht Cloud-Spezialisten. Bei kleineren Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten sind es sogar fast zwei Drittel (62,4 Prozent). In diesen Zahlen spiegelt sich die zunehmende Verbreitung von IT-Dienstleistungen aus der Wolke wider. Große Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten, die bereits vor einigen Jahren in das Thema eingestiegen sind, haben mit rund 14,7 Prozent deutlich weniger entsprechenden Bedarf.

Überdurchschnittlich oft suchen Mittelständler mit 50 bis 249 Beschäftigten Experten für Social Media. Fast jedes dritte Unternehmen (29,3 Prozent) mit freien IT-Stellen wünscht sich entsprechende Qualifikationen. Ebenfalls begehrt sind Fachleute für die App-Programmierung und Erstellung mobiler Webseiten. Fast jedes dritte Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten (29,9 Prozent) und mindestens einer offenen IT-Stelle sucht Entwickler mit diesen Kenntnissen. „Die Analyse der gesuchten Profile zeigt deutlich, welche Effekte Innovationen in der IT-Branche auslösen. Sind sie einmal im Mittelstand angelangt, erzeugen sie einen massiven Bedarf am Arbeitsmarkt“, so das Resümee von BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn. „Dies bestätigt einmal mehr die Rolle des IT-Mittelstands als Motor für Beschäftigung.“

Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Aris 1.500 Geschäftsführer und Personalleiter von Unternehmen unterschiedlicher Branchen befragt, darunter mehr als 700 aus der ITK-Branche. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

Tablet Computer verbreiten sich rasant

  • Jeder achte Deutsche verfügt bereits über einen Tablet Computer
  • Geräte in vielen Preisklassen und Ausstattungsvarianten verfügbar
  • Tablets werden Renner im Jahresend- und Weihnachtsgeschäft

Bereits jeder achte Bundesbürger (13 Prozent) nutzt aktuell einen Tablet Computer. Das entspricht rund 9,1 Millionen Personen, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben hat. „Seit der Einführung der ersten kommerziell erfolgreichen Geräte im Jahr 2010 haben sich Tablet Computer innerhalb kurzer Zeit auf dem Markt etabliert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Tablets treiben den gesamten PC-Markt. Sie werden die Renner im Jahresend- und Weihnachtsgeschäft.“ Inzwischen gibt es Tablet Computer in unterschiedlichen Preisklassen und Ausstattungsvarianten, was sie für eine breite Zielgruppe interessant macht. Kleinere Tablets mit Farbbildschirm und einer Größe von 7 Zoll werden bereits ab rund 150 Euro angeboten. Laut der letzten BITKOM-Prognose werden im Jahr 2012 in Deutschland rund 3,2 Millionen Tablet Computer verkauft, ein Plus von 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Darin sind Verkäufe an Privatverbraucher und gewerbliche Kunden enthalten.

Tablet Computer sind tragbare Rechner, die über einen berührungsempfindlichen Bildschirm mit den Fingern gesteuert werden. Per WLAN oder das Mobilfunknetz werden sie drahtlos mit dem Internet verbunden. Laut der BITKOM-Umfrage verfügen 15 Prozent aller Männer, aber nur 10 Prozent der Frauen über einen Tablet Computer. Am weitesten verbreitet sind die Geräte bei Nutzern im Alter von 30 bis 44 Jahren. Hier setzt bereits jeder Fünfte (20 Prozent) einen Tablet Computer ein. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 10 Prozent und in der Generation 60-Plus lediglich 6 Prozent.

Hinweis zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut Forsa 1.000 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

Autoversicherungen sind im Internet stark gefragt

  • Jeder Achte hat sein Auto online versichert
  • Der 30. November ist Stichtag für den Wechsel der Kfz-Versicherung

Berlin, 15. November 2012 – Versicherungen für Kraftfahrzeuge sind im Internet so stark gefragt wie noch nie. Knapp jeder achte Deutsche (12 Prozent) hat im Web schon eine Autoversicherung abgeschlossen. Vor zwei Jahren lag der Anteil noch bei 9 Prozent. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM. Besonders häufig nutzen Männer das Internet für den Abschluss von Autoversicherungen. 15 Prozent von ihnen haben online bereits einen solchen Vertrag abgeschlossen. Dagegen nutzen nur 8 Prozent der Frauen das Internet hierfür. „Autoversicherungen lassen sich nirgends so schnell und bequem vergleichen und abschließen wie im Internet“, sagt BITKOM-Experte Tobias Arns.

Auch als Informationsplattform hat sich das Internet für Autoversicherungen fest etabliert. Fast jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) hat schon einmal KFZ-Versicherungstarife im Web verglichen. Damit hat sich diese Form der Nutzung seit 2010 fast verdoppelt. Damals wurde das Internet nur von jedem Zehnten für Versicherungsvergleiche genutzt. Informationen zu den verschiedenen Tarifen der Versicherer sind auf den Websites der Anbieter oder in Vergleichsportalen verfügbar.

Der 30. November ist der Stichtag für den Wechsel der Autoversicherung. Die meisten der Verträge lassen sich dann noch bis Jahresende kündigen. Wer seine Versicherung wechseln möchte, muss bis dahin die Kündigung eingereicht haben.

Zur Methodik: Die Angaben basieren auf einer Befragung von 1.003 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Die Daten sind repräsentativ.

IT-Gründer sind Teamplayer

  • Jedes dritte IT-Start-up wird von einer Gruppe gegründet
  • IT-Gipfel in Essen startet mit dem Young IT Day
  • IT_Lounge bringt Gründer und erfahrene Unternehmer zusammen

Berlin, 11. November 2012 – Mehr als jedes dritte Start-up in der IT- und Internetbranche wird von einem Team gegründet. Mit 34 Prozent liegt der Anteil deutlich über dem Durchschnitt in allen anderen Branchen (24 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW im Auftrag des BITKOM über die Gründungsdynamik im ITK-Sektor. Betrachtet man nur die Gründungen im Software- und Kreativbereich, etwa rund um Gaming oder mobile Apps, so fällt der Anteil mit 42 Prozent noch höher aus. Start-ups im Hardware-Sektor liegen auf ähnlichem Niveau (43 Prozent), dagegen werden Gründungen im Bereich der IT-Dienstleistungen (29 Prozent) nicht einmal in jedem dritten Fall von mehreren Gründern getragen. „IT-Gründer müssen mehr als ein Drittel des Finanzierungsbedarfs im Gründungsjahr selbst aufbringen, im Team fällt das leichter und das Risiko wird geteilt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Im Durchschnitt hat ein im Team auf die Beine gestelltes IT-Start-up zwei bis drei Gründer. Frauen sind nur selten dabei. Knapp jedes zehnte IT-Start-up (9 Prozent) hat eine Frau mit an der Spitze, im Durchschnitt aller Branchen ist es rund jede vierte Gründung (24 Prozent).

Das Thema Start-ups und IT-Gründungen ist Schwerpunkt des 7. Nationalen IT-Gipfels, der am Dienstag (13. November) in Essen stattfindet. Bereits am Vortag (Montag, 12. November) startet der Young IT Day, der gemeinsam von BITKOM, dem Bundeswirtschaftsministerium sowie dem Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen ausgerichtet wird. „Mit 450 Teilnehmern hat das Interesse unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagte Kempf. „Es gibt in Deutschland eine sehr aktive Gründerszene, die Orte zum Austausch und zur Vernetzung sucht.“

Der BITKOM hat deshalb zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium und am IT-Gipfel-Prozess beteiligten Unternehmen die IT_Lounge ins Leben gerufen, die am Young IT Day vorgestellt wird. In ihr werden sich in Form einer Community ausgewählte junge Start-ups, erfahre Gründer und Investoren vernetzen. Neben speziellen Events wird es eine Online-Plattform zum Austausch von Expertenwissen bis hin zum Mentoring geben. Zugleich will die IT_Lounge den Kontakt zwischen Gründern und privaten Geldgebern verbessern

München und Berlin sind die IT-Gründerzentren

  • Frankfurt und Hamburg auf den Plätzen drei und vier
  • Gründer sind im Durchschnitt 38 Jahre alt
  • Finanzbedarf von fast 700.000 Euro in den ersten vier Jahren

Berlin, 6. November 2012 – München und Berlin sind die IT-Gründerhauptstädte Deutschlands. Bezogen auf die Einwohnerzahl werden nirgendwo sonst so viele IT-Unternehmen gegründet wie in der bayerischen Landeshauptstadt, Berlin liegt auf Platz zwei. Das Rhein-Main-Gebiet mit Frankfurt sowie Hamburg folgen auf den Rängen drei und vier. So lautet das Ergebnis einer Studie zur Gründungsdynamik im Bereich IT und Internettechnologien, die der BITKOM heute in Berlin vorgestellt hat. Die Untersuchung wurde im Auftrag des BITKOM durch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW erstellt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der Deutschen Telekom unterstützt. Betrachtet man das Gründungsgeschehen in den 16 Bundesländern, so liegen die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen vorne. An der Spitze der Flächenländer steht Bayern, gefolgt von Hessen, Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg. Die fünf ostdeutschen Bundesländer bilden die Schlusslichter.

„Die Untersuchung räumt mit einer ganzen Reihe von Klischees über die Gründerszene auf“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. So werden nur die wenigsten Unternehmen von Uni-Absolventen gegründet, die gerade ihren Abschluss in der Tasche haben. Das Durchschnittsalter von IT-Gründern liegt in Deutschland aktuell bei 38 Jahren, sie verfügen über 17 Jahre Berufserfahrung, davon 11 Jahre in der Branche. Gleichzeitig besitzt nur die Hälfte der Gründer (52 Prozent) überhaupt einen Universitätsabschluss. „Gründungsstorys wie bei Facebook sind in Deutschland eher noch die Ausnahme“, so Kempf. Das zeigt auch ein Blick auf die Beschäftigten in den Start-ups. Nur etwa ein Drittel (36 Prozent) sind Akademiker, aber die Hälfte (50 Prozent) hat eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ein Drittel der ITK-Gründungen sind der Studie zufolge Ausgründungen aus bestehenden Unternehmen.

Verglichen mit anderen Branchen investieren junge IT-Unternehmen deutlich häufiger und deutlich mehr in Forschung und Entwicklung (FuE). Bereits im Gründungsjahr liegen die FuE-Investitionen im IT-Bereich 50 Prozent höher als in anderen Branchen.

Entsprechend groß ist der Kapitalbedarf. In ein IT-Start-up fließen in den ersten vier Jahren durchschnittlich fast 700.000 Euro. Dabei müssen die Gründer bereits im Gründungsjahr knapp 70.000 Euro aufbringen, in den Folgejahren wächst der Finanzbedarf dann kräftig bis auf gut 277.000 Euro im dritten Jahr nach Gründung. „Banken, Venture Capital und öffentliche Zuschüsse spielen bei der Finanzierung von IT-Start-ups in Deutschland so gut wie keine Rolle“, sagt Kempf. „Neu gegründete Unternehmen finanzieren sich von Beginn an primär über Einnahmen aus der eigenen Geschäftstätigkeit und das Eigenkapital der Gründer.“ Schon im Gründungsjahr kommt fast die Hälfte des eingesetzten Geldes (48 Prozent) aus ersten Geschäftseinnahmen, rund ein Drittel (35 Prozent) steuern die Gründer aus eigenen Mitteln bei. Fremdfinanzierung wie Darlehen von Banken und Sparkassen (6 Prozent) oder öffentliche Kredite und Zuschüsse (3 Prozent) haben dagegen nur eine Randbedeutung. Auch Beteiligungskapital (Venture Capital) kommt gerade einmal auf 5 Prozent.

In den ersten drei Geschäftsjahren verstärkt sich dieses Bild der fehlenden Fremdfinanzierung weiter. 88 Prozent des Finanzbedarfs wird nun aus den Erlösen des laufenden Geschäfts gedeckt. Der Anteil von Bankdarlehen und öffentlichen Krediten sinkt auf je 2 Prozent und auch der ohnehin geringe Anteil von Beteiligungskapital fällt weiter, ebenfalls auf 2 Prozent. „Wenn wir Start-ups in Deutschland groß machen und zu weltweit erfolgreichen Unternehmen aufbauen wollen, dann muss sich die Finanzierungssituation dringend verbessern“, so Kempf. „Global Player lassen sich nicht mit dem Sparbuch der Gründer aufbauen.“ Aber auch Banken und private Geldgeber ließen sich Chancen auf gute Gewinne entgehen, wenn sie einen Bogen um IT-Start-ups machen. 60 Prozent der IT-Gründungen sind nach fünf Jahren noch am Markt. Kempf: „Die meisten Gründer schreiben Erfolgsgeschichten.“

43.000 offene Stellen für IT-Experten

43.000 offene Stellen für IT-Experten

  • Bedarf an IT-Fachkräften in Deutschland deutlich gestiegen
  • Gehälter im Branchenvergleich auf hohem Niveau
  • BITKOM begrüßt vereinfachtes Zuwanderungsrecht

Berlin, 30. Oktober 2012 – In Deutschland gibt es derzeit rund 43.000 offene Stellen für IT-Experten. Damit ist die Zahl der freien IT-Jobs im Vergleich zum Vorjahr um 5.000 angestiegen. Das entspricht einem Zuwachs um 13 Prozent. Innerhalb von drei Jahren hat sich damit die Zahl der unbesetzten Stellen um 23.000 mehr als verdoppelt. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte, die der Hightech-Verband BITKOM heute in Berlin vorgestellt hat. Bei der repräsentativen Umfrage wurden mehr als 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen befragt. „Der Bedarf an IT-Fachkräften ist erneut kräftig gestiegen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Die etwas eingetrübten Wachstumsaussichten der Gesamtwirtschaft haben noch keine Auswirkungen auf den IT-Arbeitsmarkt.“ Nach Einschätzung der befragten Unternehmen bleibt der Fachkräftemangel ein gravierendes Problem. Jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) gibt an, dass aktuell ein Mangel an IT-Spezialisten herrscht. Das sind zwar etwas weniger als im Vorjahr mit 58 Prozent, allerdings erwartet auch jedes zweite Unternehmen (50 Prozent), dass sich in Zukunft der Fachkräftemangel weiter verschärft. Nur acht Prozent der Unternehmen meinen, dass der Fachkräftemangel künftig eine geringere Rolle spielen wird.

Rund 18.000 der unbesetzten Stellen gibt es in der ITK-Branche selbst, 15.000 davon bei den Anbietern von Software und IT-Dienstleistungen. Weitere 2.400 IT-Experten werden von Hardwareherstellern und Produzenten von Unterhaltungselektronik gesucht, 600 von Anbietern von TK-Dienstleistungen. Diese Verteilung spiegelt sich auch in den gesuchten Qualifikationsprofilen wieder. Drei Viertel (75 Prozent) der ITK-Unternehmen, die freie Stellen haben, suchen Softwareentwickler. Mit deutlichem Abstand folgen IT-Berater (24 Prozent), Marketing- und Vertriebsspezialisten (23 Prozent), Anwendungsbetreuer und Administratoren (20 Prozent). Ebenfalls häufig gesucht werden Projektmanager (8 Prozent) und IT-Sicherheits-Experten (7 Prozent). Erstmals wurde in der Umfrage untersucht, für welche Aufgabenbereiche die IT-Spezialisten benötigt werden. Ganz oben stehen mit 31 Prozent betriebswirtschaftliche Anwendungen. Dicht dahinter folgen IT-Sicherheit mit 28 Prozent und Cloud Computing mit 27 Prozent. Ebenfalls eine kräftige Nachfrage gibt es bei den Themen Social Media mit 13 Prozent sowie Programmierung von mobilen Webseiten und Apps mit 12 Prozent. Der Boom bei Tablets und die Absatzrekorde bei Smartphones schlagen hier unmittelbar auf den Arbeitsmarkt durch.

Weitere 25.000 unbesetzte Stellen gibt es bei den Anwendern von ITK-Lösungen in den übrigen Branchen. Fast acht von zehn Unternehmen (79 Prozent), die freie IT-Stellen haben, suchen Administratoren und Anwendungsbetreuer. Mit deutlichem Abstand folgen IT-Berater mit 24 Prozent sowie Software-Entwickler mit 11 Prozent. Auch bei den Anwendern wurde erstmals gefragt, für welche Aufgabenbereiche IT-Spezialisten gesucht werden. 62 Prozent suchen IT-Experten für betriebswirtschaftliche Anwendungen. Mit großem Abstand folgen die Themen IT-Sicherheit (30 Prozent) und Cloud Computing (12 Prozent).

Die Gehälter in der ITK-Branche sind im Branchenvergleich außerordentlich gut, wie eine Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamtes zeigt. Im Jahr 2011 erhielten Vollzeitbeschäftigte in der ITK-Wirtschaft ein Bruttojahresgehalt von durchschnittlich rund 59.000 Euro. Damit liegt die Hightech-Branche rund 5.000 Euro vor dem Fahrzeugbau, 6.000 Euro vor der chemischen Industrie und sogar etwa 8.000 Euro vor dem Maschinenbau. Nur in der Energieversorgung, die allerdings anders als die mittelständisch geprägte ITK-Branche von großen Konzernen dominiert wird, wird mit 60.850 Euro etwas mehr gezahlt.

„Unsere Untersuchung belegt, wie dynamisch der IT-Arbeitsmarkt in Deutschland ist und welche Bedeutung er für Wachstum und Wohlstand hat“, sagte BITKOM-Präsident Kempf. „Die Beschäftigtenzahl in der Branche könnte noch viel höher sein, wenn mehr Fachkräfte vorhanden wären, um den Bedarf der Unternehmen zu decken.“ Der BITKOM hat deshalb eine Drei-Säulen-Strategie vorgeschlagen. Sie besteht aus einer Reform des Bildungssystems, einer Qualifizierungsoffensive, mit der unter anderem mehr weibliche Fachkräfte gewonnen werden können, und verstärkter Zuwanderung.

Der BITKOM begrüßt, dass seit 1. August freie Stellen leichter durch hochqualifizierte Ausländer aus Nicht-EU-Ländern besetzt werden können. Die Bundesregierung hat dazu die „Blaue Karte EU“ in deutsches Recht umgesetzt und so unter anderem die Verdienstgrenzen gesenkt. „Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen ist das von entscheidender Bedeutung“, sagte Kempf. Die Politik hat damit auf die Kritik der Wirtschaft reagiert. Auf Basis des alten Zuwanderungsrechts lag die Zahl der IT-Spezialisten, die zuletzt aus Ländern außerhalb der EU nach Deutschland kamen, bei weniger als 2.500 pro Jahr.

Neben einer verstärkten Zuwanderung muss aus BITKOM-Sicht das Interesse an technischen Berufen und der Informatik bereits in der Schule geweckt werden. Kempf fordert deshalb ein Pflichtfach Informatik in der Sekundarstufe I. Dabei sei von entscheidender Bedeutung deutlich zu machen, dass Informatik mehr ist als Programmieren. IT sei eine Querschnittstechnologie, die alle Lebensbereiche berührt. Es gehe bei der Arbeit mit Computern um Kreativität, Gestaltung und den Kontakt mit Menschen.

An den Hochschulen haben im vergangenen Jahr zwar 48.000 Studenten ein Studium der Informatik begonnen, aber bei einer Abbrecherquote von rund 50 Prozent werden in einigen Jahren nur 20.000 bis 25.000 Absolventen übrig bleiben. Der BITKOM fordert deshalb eine ausreichende Mittelausstattung an den Hochschulen, und parallel dazu eine Anpassung der Lehre an das veränderte Lernverhalten der Studenten. Intelligente Bildungsnetze seien eine Möglichkeit, Ressourcen zu teilen und effizient einzusetzen.

Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungs¬institut Aris 1.500 Geschäftsführer und Personalleiter von Unternehmen unterschiedlicher Branchen befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

20 Millionen alte Computer in deutschen Haushalten

  • Fast jeder Dritte hortet ausgemusterte PCs zu Hause
  • Tipps fürs sichere Datenlöschung und Entsorgung von Altgeräten

Berlin, 19. Oktober 2012 – Gut 20 Millionen alte und ungenutzte Computer verstauben in deutschen Haushalten. Fast jeder dritte Deutsche (30 Prozent) hortet zu Hause mindestens einen alten PC oder ein altes Notebook, jeder zehnte gar zwei oder mehr Rechner. Im Schnitt lagert in jedem zweiten Haushalt ein ausrangierter Computer. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM ergeben. „Ältere Computer könnten oft noch sinnvoll eingesetzt werden, zudem enthalten sie wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertbar sind“, sagt BITKOM-Vizepräsident Volker Smid. Über 80 Prozent der verwendeten Materialien sind recyclingfähig. „Zwar sind die Rohstoffmengen in jedem einzelnen Computer gering, Millionen Geräte können aber einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Umweltschutz leisten.“
Warum werden ausgemusterte Computer von Verbrauchern noch zu Hause aufbewahrt? Die Hauptgründe: Jeder zweite (50 Prozent) Betroffene hebt ihn als Ersatz für den neuen PC auf; gut jedem fünften (21 Prozent) ist die Entsorgung zu aufwändig; jeder neunte (11 Prozent) weiß nicht, wie er private Daten auf seinem Altgerät löscht. Weiteren 6 Prozent fehlen Informationen, wie sie die alten Rechner entsorgen können.

Vor dem Verkauf, der Weiter- oder Rückgabe alter Rechner sollten alle privaten Daten gelöscht werden. Dabei ist folgendes zu beachten:

  • Auf die richtige Technik setzen Nutzer sollten gezielt einzelne Daten oder die gesamte Festplatte mit einer speziellen Software löschen. Der Datenträger sollte mindestens dreimal überschrieben werden, sensible Daten mindestens siebenmal. Für den privaten Gebrauch reichen oft Software-Lösungen, die es auch als Freeware kostenlos gibt. Am zuverlässigsten ist die physikalische Zerstörung des Datenträgers, etwa durch Schreddern. Auch bei optischen Datenträgern wie CDs, DVDs oder Flash-Medien wie USB-Sticks empfiehlt es sich, den Datenträger zu zerstören.
  • Defekte Datenträger löschen Auch defekte Datenträger sollten vor ihrer Entsorgung zerstört werden. Bei ihnen können viele Dateien rekonstruiert werden.
  • „Do-it-yourself“ oder Dienstleister Prinzipiell kann des Löschen oder Vernichten des Datenträgers selbst vorgenommen werden. Es gibt auch Unternehmen, die auf das Datenlöschen spezialisiert sind.
    Für die umweltgerechte Entsorgung alter und defekter Computer und Akkus gibt es seit Jahren bewährte Rückgabemöglichkeiten:
  • Entsorgung über Recyclinghöfe Defekte und alte Computer können bei den kommunalen Abfallsammelstellen kostenlos abgegeben werden. Die Standorte dieser Recyclinghöfe erfährt man bei seinem örtlichen, kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieb. Von dort gehen die Geräte in die Verantwortung der Hersteller über, die für eine umweltgerechte Entsorgung oder Wiederaufbereitung durch zertifizierte Recyclingunternehmen sorgen.
  • Rücknahme-Aktionen Zudem gibt es meist zeitlich begrenzte Rücknahme-Aktionen auf Initiative von Herstellern und dem Handel in Kooperation mit Umweltorganisationen und sozialen Einrichtungen. Bei solchen Aktionen spenden häufig die beteiligten Unternehmen für jedes zurückgegebene Gerät einen Betrag an Umwelt-, Sozial- und andere Hilfsprojekte.
  • Entsorgung von defekten Akkus Altakkus und Batterien dürfen nicht in den Hausmüll geworfen werden. Wer seinen alten Computer-Akku durch einen neuen ersetzt und so den Rechner weiter nutzt, muss den Alt-Akku ordnungsgemäß entsorgen. Dazu kann man ihn bei den örtlichen Recyclinghöfen abgeben oder in dem Laden abgeben, wo der neue Akku gekauft wurde.

Zur Methodik: Methodik: Das Marktforschungsinstitut Aris befragte im November im Auftrag des BITKOM 500 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Die Befragung ist repräsentativ.

Tablet Computer im Dauerboom

Tablet Computer im Dauerboom

  • Verkäufe legen um 52 Prozent auf 3,1 Millionen Stück zu
  • Umsatz steigt auf 1,6 Milliarden Euro

Berlin, 17. Oktober 2012 – Die Nachfrage nach Tablet Computern beschleunigt sich weiter. In diesem Jahr werden in Deutschland 3,2 Millionen Tablet Computer verkauft, gut eine Million mehr als noch im Vorjahr. Das ist ein Anstieg um 52 Prozent verglichen mit 2011, als der Absatz 2,1 Millionen Geräte betrug. Dies berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO). Der Umsatz mit Tablet Computern wird demnach in diesem Jahr auf 1,6 Milliarden Euro steigen, das ist ein Plus von 41 Prozent verglichen mit 2011. Parallel ist der Durchschnittspreis eines Tablet Computers von 524 Euro um rund fünf Prozent auf 500 Euro gesunken. Die Tablet-Verkäufe entwickeln sich noch stärker als von BITKOM im Frühjahr angenommen. Damals war noch ein Umsatzplus von knapp 19 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro erwartet worden. Die verkaufte Stückzahl sollte um 29 Prozent auf 2,7 Millionen Stück steigen.

„Neue Modellgenerationen und zusätzliche Anbieter haben die Nachfrage angekurbelt“, heißt es beim BITKOM. Untersuchungen der Marktforschungsinstitute IDC und Gartner kommen unabhängig voneinander aktuell zu dem Ergebnis, dass der Marktanteil von Apples iPad bei rund 60 Prozent liegt, die Konkurrenz der verschiedenen Tablets mit dem Goolge-Betriebsystem Android kommt demnach auf einen Anteil von knapp einem Drittel. Zusätzlichen Schwung kann der Markt durch die neuen Microsoftgeräte erhalten.

Der Tablet-Boom macht sich auch auf dem gesamten PC-Markt bemerkbar. Die Umsätze mit Notebooks sind den EITO-Prognosen zufolge leicht rückläufig (minus 2,2 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro). Der Umsatz mit Desktop PCs liegt mit 2,4 Milliarden Euro fast unverändert (minus 0,7 Prozent) auf Vorjahresniveau.

Hinweis zur Methodik: Den Marktprognosen liegen neueste Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO) zugrunde. EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO (www.eito.com) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.