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Zu wenig Kapital für innovative Gründer

September 30, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Zu wenig Kapital für innovative Gründer

  • Zahl der Firmengründungen im IT-Sektor sinkt trotz Marktwachstum
  • Unzureichende Finanzierungsbedingungen für Start-ups
  • Wagniskapital hat bei institutionellen Investoren schlechten Ruf

Berlin, 30. September 2008 - Die Gründungsdynamik in der deutschen Hightech-Industrie ist trotz einer guten Marktentwicklung immer noch unbefriedigend. Im Jahr 2007 gab es 4106 Firmengründungen im Bereich Hardware, Software und IT-Dienstleistungen. Read more

Mit Web-Technologien zum Enterprise 2.0

September 30, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Mit Web-Technologien zum Enterprise 2.0

  • BITKOM-Studie zum Einsatz neuer Web-Technologien
  • Starker Bedeutungsgewinn von Web-2.0 in Unternehmen
  • Der CEO 2.0 setzt mehr auf Führung und Impulse statt Kontrolle

Berlin, 29. September 2008 - Der BITKOM hat zwei neue Publikationen zum Einsatz von Social-Networking-Plattformen in Unternehmen veröffentlicht. An der umfassenden Studie „Enterprise 2.0 – Analyse zu Stand und Perspektiven in der deutschen Wirtschaft“ des BITKOM haben über 400 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen teilgenommen. Die Studie liefert Entscheidungsträgern Informationen zu Stand und Perspektiven von Enterprise 2.0 in deutschen Unternehmen und Organisationen. Demnach sind Wikis und Instant Messaging in Unternehmen schon weit verbreitet. „Der Einsatz von ,Weblogs’, ,Wikis’ und ,Tagging’ wird in den Unternehmen deutlich zulegen – darauf weisen die laufenden Einführungs- und Testprojekte hin“, sagt Claus E. Heinrich, Mitglied des BITKOM-Präsidiums. 87 Prozent der Befragten meinen, Web-2.0-Technologien werden im eigenen Unternehmen an Bedeutung gewinnen. Enterprise 2.0 setzt auf die Talente von Menschen und unterstützt deren intelligente Vernetzung. Unternehmen können schneller, flexibler und besser reagieren, Innovationszyklen verkürzen und sich im Kampf um Talente besser positionieren. Auf dem Weg zum Enterprise 2.0 durchlaufen Unternehmen einen tiefgründigen Wandel: Viele Unternehmen experimentieren bereits mit Web-2.0-Anwendungen – insgesamt hat die strategische Ausrichtung auf Enterprise 2.0 gerade erst begonnen.

Die empirische Studie ergänzt das neue BITKOM-Positionspapier „Enterprise 2.0 – auf der Suche nach dem CEO 2.0: Neue Unternehmensphilosophie gewinnt Konturen“. Das Positionspapier charakterisiert Enterprise 2.0 als eine ganzheitliche Unternehmensphilosophie, die auf Selbstorganisation, flache Hierarchien und Partizipation setzt. Es thematisiert u.a. die neue Rolle von Unternehmensführungen, neue Freiräume für die Mitarbeiter, die Unternehmenskultur, Einführungsstrategien und Aufgaben bei der Integration von Web 2.0 in die bestehende Unternehmens-IT. „Solche Organisationsformen kommen mit einem geringen Maß an zentraler Planung und Steuerung aus. Hier wird Führung wichtiger als Kontrolle“, so Claus E. Heinrich. Unternehmenslenker sind in diesem Umfeld als Impulsgeber und Vorbilder gefordert. Sie definieren den Rahmen selbstorganisierter Arbeit und unterstützen den organisationalen Wandel. Das Positionspapier richtet sich an Führungspersonen, die sich mit der strategischen Ausrichtung ihrer Unternehmen und Organisationen befassen. An sieben Fallbeispielen aus Handel, Versicherungs- und Gesundheitswirtschaft sowie Hightech-Branche zeigt die Publikation konkret, wie Organisationen und Unternehmen schon heute Web-2.0-Technologien nutzen.

Ausführlich werden die Publikationen im Rahmen der KnowTech 2008 (www.knowtech.net) präsentiert, dem 10. Kongress zum IT-gestützten Wissensmanagement. Dieser in Deutschland führende anwender-orientierte Wissensmanagement-Kongress findet in diesem Jahr am 8. und 9. Oktober in Frankfurt am Main statt.

Kostenlos herunterladen können Sie die beiden Publikationen unter http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338.aspx.

Notebooks treiben PC-Absatz auf Rekordhoch

September 28, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Notebooks treiben PC-Absatz auf Rekordhoch

  • PC-Verkäufe steigen um 15 Prozent auf 11,6 Millionen Stück
  • Mobile Geräte werden kleiner, leichter und preiswerter
  • Umsatz in Deutschland wächst auf 6,7 Milliarden Euro

Berlin, 28. September 2008 - Der Verkauf von Personal Computern erreicht im Jahr 2008 dank eines Absatzbooms Read more

Digitale Stromzähler helfen beim Sparen

September 26, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Digitale Stromzähler helfen beim Sparen

  • Testhaushalte verbrauchen bis zu 40 Prozent weniger Strom
  • Verbrauchsspitzen glätten und Kraftwerke effizienter ausnutzen
  • Monatliche Abrechnung nach Verbrauch

Berlin, 26. September 2008 - Durch digitale Stromzähler lässt sich der Energieverbrauch erheblich reduzieren. Das haben erste Praxistests ergeben. „Die Konsumenten können mithilfe der digitalen Stromzähler Energiefresser identifizieren und sie durch sparsamere Gerät ersetzen. Oder sie schalten Geräte nur dann ein, wenn Strom besonders günstig ist, zum Beispiel nachts“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Martin Jetter. „In Testhaushalten ist der Stromverbrauch dadurch um mindestens 5 Prozent gesunken Read more

BITKOM kritisiert neues Preisdiktat beim Roaming

September 25, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

BITKOM kritisiert neues Preisdiktat beim Roaming

  • EU-Kommission kündigt Konsens von 2007 grundlos auf
  • Gesprächstarife sind bereits massiv gesunken
  • SMS können über Grenzen hinweg nicht billiger sein als im Inland

Berlin, 24. September 2008 - Der Hightech-Verband BITKOM hat die von der EU-Kommission geforderten neuen Preisobergrenzen für die Handynutzung im Ausland (Roaming) scharf kritisiert. „Die Kommission kündigt den im Jahr 2007 gefundenen Konsens grundlos auf“, erklärte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder in Berlin. Nach den neuen Plänen sollen im Ausland getätigte Handyanrufe spätestens im Jahr 2012 maximal 40 Cent pro Minute kosten dürfen, ankommende Gespräche lediglich 12 Cent inklusive Mehrwertsteuer. Aus Sicht des BITKOM bleiben Investitionen in Netzausbau und -qualität zwangsweise auf der Strecke, wenn aufgrund künstlich niedriger Preise die finanziellen Mittel dafür fehlen. Schon heute seien die Netzinvestitionen in Deutschland pro Einwohner nur noch halb so hoch wie in den USA oder Japan. Rohleder: „Mittelfristig ist mit so niedrigen Preisen niemandem geholfen. Das ist ein Schuss ins Knie.“ Read more

BITKOM: Zuwanderung Hochqualifizierter weiter erleichtern

September 25, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

BITKOM: Zuwanderung Hochqualifizierter weiter erleichtern

  • Gesetzesänderung wird Expertenmangel kaum lindern
  • Grundlegende Reform der Zuwanderungsregelungen notwendig
  • BITKOM begrüßt Pläne der EU-Kommission zur Einführung der Blue Card  

Berlin, 25. September 2008 - Die geplanten Neuerungen im deutschen Zuwanderungsrecht gehen aus Sicht der Hightech-Verbands BITKOM nicht weit genug. „Die Änderungen im Zuwanderungsrecht sind positiv, reichen aber nicht aus. Wir müssen den Arbeitsmarkt für Hochqualifizierte stärker öffnen, um den Expertenmangel in der Hightech-Industrie zu lindern“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer anlässlich der heutigen Debatte im Bundestag. Danach soll die Verdienstgrenze für Hochqualifizierte, die sich dauerhaft in Deutschland niederlassen wollen, von 86.400 Euro pro Jahr auf 63.600 Euro sinken. „Die Senkung der Verdienstgrenze ist richtig, aber unzureichend“, sagte Scheer. Die Einstiegsgehälter für Informatiker und Ingenieure mit Hochschulabschluss liegen bei rund 40.000 Euro pro Jahr. „Die besonders mobilen Berufseinsteiger mit hoher Qualifikation erreichen wir mit dieser Regelung nicht“, sagte Scheer. Positiv bewertet BITKOM, dass künftig geduldete Zuwanderer, die zwei Jahre in ihrem Beruf gearbeitet haben, dauerhaft in Deutschland bleiben dürfen. „Die neuen Regelungen müssen jetzt im Ausland bekannt gemacht werden“, sagte Scheer. „Wir brauchen eine aktive Werbung für den Arbeitsstandort Deutschland.“

Trotz der Lockerungen bleiben die Zuwanderungsmöglichkeiten für Hochqualifizierte weiterhin sehr restriktiv. Ein dauerhaftes Bleiberecht erhält nur, wer ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorweisen kann. Dann führt die Arbeitsagentur eine aufwändige „Vorrangprüfung“ durch, bei der festgestellt wird, ob den entsprechenden Job nicht auch ein Deutscher oder ein EU-Bürger machen möchte. Einwanderungswillige Selbständige müssen mindestens 500.000 Euro investieren und auf einen Schlag fünf Arbeitsplätze schaffen. Aus Sicht der deutschen Hightech-Industrie muss das Zuwanderungsgesetz grundlegend reformiert und dabei an den Erfordernissen des deutschen Arbeitsmarktes ausgerichtet werden. „Das wirksamste Instrument für die Steuerung der Zuwanderung ist ein Punktesystem“, sagte Scheer. Danach darf einwandern, wer bestimmte Kriterien wie Qualifikation, Sprachkenntnisse oder Alter erfüllt.

Scheer forderte die Bundesregierung auf, die Pläne der EU-Kommission für die Einführung einer „Blue Card“ zu unterstützen. Darüber beraten heute die Innenminister der EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel. „Die Hightech-Industrie begrüßt die Bemühungen der EU-Kommission, den Arbeitsmarkt für Hochqualifizierte europaweit zu öffnen“, sagte Scheer. „Die Blue Card ist eine sinnvolle Ergänzung der nationalen Regelungen. Sie bietet Talenten aus dem EU-Ausland zusätzliche Anreize, in Europa zu arbeiten.“ Langfristig sei eine Harmonisierung der Migrationspolitik in Europa sinnvoll.

Zwei von drei Deutschen finden GEZ-Gebühr zu hoch

September 25, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Zwei von drei Deutschen finden GEZ-Gebühr zu hoch

  • Nur 35 Prozent akzeptieren den Betrag
  • ARD und ZDF sollten sich auf Grundversorgung beschränken
  • Chance zur Neuregelung der Rundfunkgebühren nutzen

Berlin, 25. September 2008 - Fast zwei Drittel der Deutschen finden die aktuellen GEZ-Gebühren zu hoch. Das hat der Webmonitor ergeben, eine repräsentative Erhebung von Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Demnach sagten 39 Prozent der Befragten, der Betrag sei zu hoch. Weitere 23 Prozent halten ihn für „viel zu hoch“. Als angemessen bezeichnet nur jeder Dritte (35 Prozent) die Gebühr, die für Fernsehen und Radio bei 17,03 Euro pro Monat liegt. Read more

Gewinnen Sie ein Date mit Webcam-Julia!

September 23, 2008 by Web Internet · 1 Comment 

Sexy Webcam-Julia (20) macht die Männerwelt verrückt! Jetzt kommt Ihre Chance: Gewinnen Sie ein Date mit Julia und trinken Sie ihr Badewasser!

Grosse BILD.de-Aktion - Wer trinkt das Badewasser von sexy Webcam-Julia?
Der Gewinner verbringt einen ganzen Tag und Abend mit ihr! Read more

BITKOM begrüßt Einführung des elektronischen Personalausweises

September 23, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

BITKOM begrüßt Einführung des elektronischen Personalausweises

  • 55 Prozent möchten neuen Ausweis für Online-Banking nutzen
  • Kostengünstige Lesegeräte müssen schnell verbreitet werden
  • 20 Milliarden Euro Umsatz im E-Commerce

Berlin, 23. September 2008 - Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt die Einführung des elektronischen Personalausweises. „Das Ja der Politik zum elektronischen Personalausweis ist ein großer Schritt zu mehr Sicherheit im elektronischen Handel“, sagte Prof. Dieter Kempf, Präsidiumsmitglied des BITKOM, auf einer Veranstaltung in Berlin. „Verbraucher, Staat und Wirtschaft werden vom elektronischen Personalausweis profitieren, weil er viele Missbrauchsmöglichkeiten verhindert und Sicherheitslücken schließt.“ Read more

Blogspan.net erscheint im neuen Glanz

September 23, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Blogspan Design neu“Die Zukunft dieses Blogs liegt eindeutig in der Darstellung eines News-Magazins…” So wie beim letztem Design, so auch diesmal. Wir bleiben in dieser Richtung, und haben zudem das ganze verbessert.

Das Design (Wordpress Premium Theme) basiert weiterhin nach der Darstellung eines Online News Magazins. Was in diesem Fall neu ist, die ganzen Kategorien sind in verschiedenen Bereichen unterteilt. Zum Beispiel Read more

Werbe-Spot mit sexy Gina-Lisa und Jopie Heesters

September 22, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Gina Lisa dreht WerbevideoNeben IHR fühlt ER sich wieder wie 99 Jahre … Schauspiel-Legende Jopie Heesters (Bald 105 Jahre alt!) flirtete gestern mit Deutschlands frechster Blondine – Gina-Lisa (22)! Read more

POL-E: Schlag gegen Raubkopierer

September 19, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

POL-E: Schlag gegen Raubkopierer

Essen - Dortmund - Lünen - Bottrop (ots) - E-Stadtgebiet: Eine Strafanzeige der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen bei der Polizei brachte die Ermittler auf die Spur:

In einer groß angelegten Aktion durchsuchten Polizisten am vergangenen Dienstag (16.09.2008) mehrere Wohnungen in Essen und Bottrop, einen Lagerraum in Bochum und Firmen in Dortmund und Lünen. Insgesamt wurden mehr als 2.800 DVDs und CDs und eine fünfstellige Summe Bargeld beschlagnahmt. Vier Tatverdächtige wurden festgenommen.

Bereits seit zwei Jahren standen die vier jungen Männer aus Essen (29, 30, 33) und Bottrop (30) im Fokus der Ermittler des Betrugskommissariates. Ihnen wird vorgeworfen, illegal hergestellte DVDs und CDs in großem Stil hergestellt und verkauft zu haben.

In professionellen Presswerken, überwiegend in Essen und Hanau, ließen die Tatverdächtigen von illegal hergestellten Master-Datenträgern tausendfach Kopien von Filmen und Musik-CDs herstellen. Die jeweils passenden Cover oder Einleger ließ man in Druckereien in Dortmund und Lünen herstellen. Abschließend wurden die Scheiben noch ordnungsgemäß in Zellophan eingeschweißt und waren so kaum mehr von Originalen zu unterscheiden.

Der Vertrieb wurde hauptsächlich über das Internet abgewickelt. Bei verschiedenen Online-Kaufhäusern und Internetauktionsplattformen wurde die Ware in großen Mengen abgesetzt. An Wochenenden suchte der 29-jährige Haupttäter dazu noch regelmäßig Verkaufsmessen im gesamten Bundesgebiet auf, um die illegal hergestellten Filme und Musikalben zu Geld zu machen.

Unter den beschlagnahmten Datenträgern befanden sich auch eine große Anzahl aufgrund pornografischer oder Gewalt verherrlichender Darstellungen indizierter Titel.

Die drei Tatverdächtigen wurden nach ihrer Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung zunächst entlassen.

Info: Die wirtschaftlichen Einbußen durch illegale Filmkopien und andere Urheberrechtsverletzungen belaufen sich nach Schätzungen der GVU für die gesamte Branche auf mehrere hundert Millionen Euro jährlich. Raubkopierer umgehen den Jugendschutz und die freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft.

Im aktuellen Fall sammelten GVU-Mitarbeiter in zeitaufwendiger Kleinarbeit fundierte Informationen aus der Mitte der DVD-Händler. Einige Verdachtsmomente deuteten auf eine eigene Fabrikation und anschließenden Verkauf hin. Hierauf wurde Anzeige erstattet. Zum Angebot der in Rede stehenden Tätergruppe gehörten neben den üblichen Spartenproduktionen auch zahlreiche indizierte Horrorfilme sowie chinesische Pornofilme, die in Deutschland einem Verkaufsverbot unterliegen.

Über die GVU: Die GVU ist eine von den Unternehmen und Verbänden der Filmwirtschaft getragene Organisation. Ihre Aufgabe besteht in der Aufdeckung von Verstößen gegen Urheberrechte ihrer Mitglieder und der Mitteilung dieser Verstöße an die Strafverfolgungsbehörden. (LL)

 

Rückfragen bitte an:
Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
Fax: 0201-829 1069
E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de

Raubkopierer-Bande in Essen aufgeflogen - Kopf der Gruppe aus anderen Verfahren einschlägig bekannt

September 19, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Umfassende GVU-Analysen erfolgreich: Raubkopierer-Bande in Essen aufgeflogen - Kopf der Gruppe aus anderen Verfahren einschlägig bekannt.

In einer groß angelegten Aktion durchsuchten Polizisten am 16. September mehrere Wohnungen in Essen und Bottrop, einen Lagerraum in Bochum und Firmen in Dortmund und Lünen. Insgesamt wurden mehr als 2.800 DVDs und CDs und eine fünfstellige Summe Bargeld beschlagnahmt. Vier Tatverdächtige wurden festgenommen. Eine Strafanzeige der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) bei der Polizei brachte die Ermittler auf die Spur.

Die GVU beobachtet bereits seit einiger Zeit bandenähnliche Strukturen im Ruhrgebiet, die im großen Stil Filmraubkopien herstellen und auf Filmbörsen sowie im Internet verkaufen. Umfassende Analysen der Szene führten die Organisation auf die Spur einer zentralen Gruppierung. Deren mutmaßlicher Kopf war der GVU schon mehrfach als Raubkopierer aufgefallen. So ist derzeit in Münster ein Verfahren wegen Verkaufs von DVD-Fälschungen anhängig. Zwei inzwischen abgeschlossene Verfahren wegen Urheberrechtsverletzungen führte die Staatsanwaltschaft Essen gegen ihn.

Im aktuellen Fall sammelten GVU-Mitarbeiter durch monatelange, intensive Analysen der Szene und Informationen aus der Mitte der DVD-Händler fundierte Kenntnisse über den klar definierten Personenkreis. Zum Angebot dieser Gruppe zählten neben den üblichen Spartenproduktionen zunehmend auch raubkopierte Werke großer Anbieter, wie etwa Saw 3. Anfang des Jahres stellte die GVU dann Strafantrag gegen diese Formation.

Die Kriminalpolizei Essen veröffentlichte vor wenigen Minuten eine Pressemitteilung zu der erfolgreichen Durchsuchungsaktion.

2008 werden fast 9 Millionen Digitalkameras verkauft

September 19, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

2008 werden fast 9 Millionen Digitalkameras verkauft

  •  Durchschnittspreis bei rund 230 Euro
  •  Markt wächst 2009 voraussichtlich um 2,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro
  •  7 Prozent besitzen eine digitale Spiegelreflexkamera

Berlin, 19. September 2008 - In Deutschland werden in diesem Jahr 8,9 Millionen Digitalkameras verkauft, 4 Prozent mehr als 2007. Der Umsatz wird voraussichtlich stabil bei 2 Milliarden Euro liegen und 2009 um 2,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro steigen. Das gab der BITKOM im Vorfeld der Messe Photokina bekannt. Basis ist eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des European Information Technology Observatory (EITO). „Zwar ist der durchschnittliche Verkaufspreis bei Digitalkameras in den vergangenen Jahren leicht gesunken – von 253 Euro im Jahr 2006 über 240 Euro im Jahr 2007 auf nun rund 230 Euro. Doch stehen Digitalkameras weiterhin für fast 16 Prozent des gesamten Marktes für Consumer Electronics“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. 
 
Verbraucher achten beim Kauf nicht mehr nur auf die Pixelzahl, sondern verstärkt auf neue Funktionen wie computergesteuerte Gesichtserkennung mit intelligentem Autofokus, den so genannten Smile Shot, Bildnachbearbeitungsfunktionen und Verwackelungsschutz. Auch Ausstattungsmerkmale wie W-Lan-Schnittstellen, UMTS sowie intelligente Funktionen beim Wiedergeben und Archivieren wie das so genannte Geotagging gewinnen an Bedeutung. Dabei werden Bilder automatisch mit geografischen Koordinaten versehen. Zudem steigen viele ambitionierte Hobbyfotografen auf digitale Spiegelreflexkameras um. Apparate mit Basisausstattung hingegen erhalten verstärkt Konkurrenz von Mobiltelefonen mit eingebauten hochauflösenden Kameras.

Entsprechend nimmt die Ausstattung deutscher Haushalte mit Digitalkameras weiter zu. Dies zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen und exklusiven Haushaltsbefragung von TechConsult im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden im Juni 1000 Haushalte befragt. 54 Prozent aller Haushalte besitzen demnach mindestens eine Digitalkamera, knapp 7 Prozent der Haushalte verfügen über eine digitale Spiegelreflexkamera, gut 50 Prozent über eine digitale Kompakt-Kamera (Mehrfachnennungen waren möglich).

Laut Studie schauen sich bereits 28 Prozent der befragten Personen ab 10 Jahre Digitalfotos auch auf dem Fernseher an. Weitere 34 Prozent interessieren sich dafür. Digitalkameras mit über 2 Megapixeln liefern dabei Bilder in hochauflösender Qualität. Ihre Bilder kommen am besten auf HD-ready-Fernsehern zur Geltung. Digitalkameras mit einem explizit HD-tauglichen Ausgang – einer so genannten HDMI-Schnittstelle – können direkt an das TV-Gerät angeschlossen werden. Einige hochauflösende Fernseher haben einen eingebauten Kartenleser, in den die Speicherkarten der Digitalkamera gesteckt werden können. Oder sie verfügen eventuell über einen USB-Anschluss, mit dem ein externer Kartenleser mit dem Fernseher verbunden werden kann.

60 Prozent aller Nutzer von Digitalkameras lassen Abzüge erstellen (2007: 54 Prozent), 47 Prozent drucken ihre Bilder selbst aus (2007: 44 Prozent). Jeder fünfte Nutzer lässt Fotobücher anfertigen, die er am Computer gestaltet hat (2007: 10 Prozent). Jeder zehnte Nutzer lässt Geschenkartikel wie Tassen oder T-Shirts mit seinen digitalen Bildern bedrucken.

Anders als bei digitalen Fotoapparaten ist der Markt bei digitalen Camcordern leicht rückläufig. 2008 wird ein Umsatz von 291 Millionen Euro erwartet, das sind circa 6 Prozent weniger als im Vorjahr. 

Datenschutz: Mehr Transparenz und schärfere Sanktionen

September 19, 2008 by Web Internet · Leave a Comment 

Datenschutz: Mehr Transparenz und schärfere Sanktionen

  •  BITKOM aufgeschlossen gegenüber Datenschutz-Audit 
  •  Gesetzesänderungen zu Datenhandel mit Augenmaß entwickeln

Berlin, 18. September 2008 - Bei einem Gespräch im Bundesinnenministerium zum Datenschutz in der Telekommunikation hat der Hightech-Verband BITKOM für mehr Transparenz gegenüber Verbrauchern und schärfere Sanktionen plädiert. „Zu Recht werden die Datenschutzverstöße der letzten Monate kritisiert“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Schwarze Schafe haben die Glaubwürdigkeit der gesamten Wirtschaft beschädigt. Gemeinsam mit der Politik wollen wir für mehr Transparenz sorgen und neues Vertrauen schaffen.“ Das Bundesinnenministerium, der BITKOM und weitere Verbände hatten sich bereits im Juni verständigt, die Datenschutz-Standards in der Telekommunikation zu analysieren.

Dem von der Bundesregierung geplanten freiwilligen Datenschutz-Audit steht der BITKOM aufgeschlossen gegenüber. „Mit dieser Prüfung und einem entsprechenden Siegel können Unternehmen nachweisen, dass sie mehr tun als gesetzlich gefordert“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Rohleder. „Das Audit kann zusätzliche Transparenz bringen.“ Es solle praxisnah ausgestaltet und eng an den Bedürfnissen von Verbrauchern und Wirtschaft orientiert werden. So müsse sichergestellt werden, dass das Verfahren unbürokratisch sei, sich für alle Geschäftsmodelle eigne und die kurzen Produkt- und Innovationszyklen in der Hightech-Industrie berücksichtige.

Der BITKOM wies in diesem Zusammenhang auf die Unterschiede zwischen dem Datenschutz in der Telekommunikation und im gewerblichen Adresshandel hin. „In der Telekommunikation sind die geltenden Gesetze umfassend und praktisch lückenlos“, so Rohleder. „Gleich drei verschiedene Gesetzeswerke, in manchen Fällen sogar vier, regeln den Schutz von Kundendaten.“ Es handelt sich um Telekommunikationsgesetz (TKG), Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), Strafgesetzbuch (StGB) und Telemediengesetz (TMG). Diese Vorgaben würden von den Anbietern teilweise noch übertroffen, sagte Rohleder. Die Telekommunikationsanbieter hätten hierzu umfassende technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen. Das habe eine Überprüfung der Standards in den Unternehmen ergeben.

Aber selbst die strengsten Regelungen könnten nicht verhindern, dass einzelne Verantwortliche bewusst gegen das Gesetz handeln. „Für die Telekommunikation sehen wir kein Defizit in der Gesetzgebung, sondern in der Kontrolle“, sagte Rohleder. Der BITKOM plädiert für eine bessere Ausstattung der Datenschutzbeauftragten und schärfere Sanktionen. Der Strafrahmen müsse aber auch ausgeschöpft werden, was bisher selten der Fall sei. Rohleder: „Es bringt nichts, den Bußgeldrahmen zu erhöhen, wenn die vorhandenen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft werden.“ Die Branche werde die Ergebnisse staatlicher Ermittlungen in eine abschließende Bewertung einbeziehen, kündigte Rohleder an. Er forderte die Unternehmen zudem auf, Verbraucher noch stärker als bisher auf ihre Rechte hinzuweisen. „Wir brauchen mündige, gut informierte Kunden. Ohne ihr Vertrauen ist kein Anbieter auf Dauer erfolgreich.“

Beim gewerblichen Adresshandel, der in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen sorgte, hält der BITKOM Gesetzesänderungen in einzelnen Punkten für sinnvoll. Für die kommerzielle Weitergabe von Adressdaten könne eine explizite Einwilligung von Verbrauchern sinnvoll sein – in engen Grenzen. „Zum Beispiel bei Gewinnspielen, wo Daten erhoben werden, ohne dass eine Kundenbeziehung besteht“, sagte Rohleder. Eine Einwilligungspflicht müsse sich ausschließlich am gewerblichen Datenhandel orientieren. Dagegen müssten Unternehmen unkompliziert Adressen weitergeben können, wenn sie einen Paketdienst mit dem Versand von Waren beauftragen oder Services von Subunternehmern erbringen lassen. „Wir dürfen nicht alles über einen Kamm scheren.“

Rohleder plädierte dafür, das deutsche Datenschutzrecht systematisch auf seine Aktualität hin zu überprüfen. „Wir haben in vielen Bereichen strenge Vorschriften, müssen die Gesetze aber immer wieder an die digitale Welt anpassen.“ Zudem sei mehr Aufklärung nötig, wie Verbraucher beim Surfen im Internet ihre Daten und Privatsphäre schützen können. „Gerade bei jungen Menschen müssen wir Bewusstsein schaffen, welche Folgen es haben kann, wenn zu viel Privates im Internet preisgegeben wird“, sagte Rohleder. „Die aktuellen Diskussionen gehen an all jenen meist jungen Menschen vorbei, die ohne Zwang intimste Details offen ins Netz stellen.“ Jeder zweite Jugendliche und junge Erwachsene verfügt nach BITKOM-Angaben bereits über ein eigenes Profil im Internet.

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