Archive for February, 2008

IT-Branche begrüßt Urteil zu Online-Durchsuchungen

IT-Branche begrüßt Urteil zu Online-Durchsuchungen

  • Karlsruhe setzt hohe Hürden für heimliche Zugriffe auf Computer
  • BITKOM-Umfrage: Meinung der Bevölkerung uneinheitlich
  • Hightech-Verband lehnt Durchsuchung von E-Mail-Servern ab

Berlin, 27. Februar 2008 - Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Online-Durchsuchung. „Das Gericht hat unsere Auffassung bestätigt, dass es für heimliche Zugriffe auf Computer besonders hohe rechtliche Hürden geben muss“, kommentierte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder in Berlin. Ein grundsätzliches Nein sei aber nicht zu erwarten gewesen. In dem Gerichtsverfahren ging es um das nordrhein-westfälische Verfassungsschutzgesetz, das die umstrittene Ermittlungsmethode erstmals ausdrücklich gestattet. Dieses erklärten die Richter für nichtig. Das Urteil gilt auch als wegweisend für eine künftige bundesweite Regelung der Online-Durchsuchung.

Die Meinung der Bevölkerung gegenüber Online-Durchsuchungen ist uneinheitlich. 48 Prozent der Deutschen lehnen sie ab, 46 Prozent sind mit der Methode einverstanden und 4 Prozent sind unentschieden. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden mehr als 1.000 Bürger ab 14 Jahren befragt. „Die Bevölkerung ist in dieser Frage gespalten“, so das Fazit von BITKOM-Hauptgeschäftsführer Rohleder. „Wir müssen dafür sorgen, dass bei der Kriminalitätsbekämpfung das Vertrauen unbescholtener IT-Nutzer in ihre Privatsphäre nicht leidet.“

Das Bundesverfassungsgericht hat mit dem heutigen Urteil erstmals ein „Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme“ geschaffen. Dieses sei aber nicht schrankenlos, hieß es in Karlsruhe. Der BITKOM begrüßt dies ausdrücklich. „Jetzt haben wir eine Grundlage für künftige Debatten um Sicherheit und Informationstechnik“, sagt Rohleder.

„Online-Durchsuchungen greifen sehr viel tiefer in die Privatsphäre ein als eine Telefonüberwachung“, so der BITKOM-Hauptgeschäftsführer. Deshalb dürften sie nur unter strengsten Voraussetzungen zulässig sein. Genau dies habe das Gericht heute klargestellt. Laut Urteil darf die Methode nur angewendet werden, wenn „ein überragend wichtiges Rechtsgut“ wie ein Menschenleben oder der Bestand des Staates gefährdet ist. Zudem müsse die Überwachung von einem Gericht angeordnet werden. Rohleder: „Es sollte sicher gestellt sein, dass man mit Online-Durchsuchungen die Richtigen trifft: Schwerstkriminelle und Mitglieder terroristischer Vereinigungen.“

Eine Durchsuchung von Zentralrechnern (Servern) der E-Mail-Anbieter im Rahmen der Online-Durchsuchung lehnt der BITKOM ab. Rohleder: „Das bringt wenig und schadet nur.“ Jeder Nutzer könne seinen Mailverkehr problemlos über ausländische Anbieter abwickeln. Auch sollten in Deutschland tätige Software-Hersteller nicht verpflichtet werden, für die Sicherheitsbehörden standardisierte Schnittstellen einzubauen – zum Beispiel in Virenschutzprogramme. „Kriminelle können mit einem Mausklick auf ausländische Anbieter von Virenscannern und Firewalls ausweichen“, so der BITKOM-Hauptgeschäftsführer. Zudem müssten Anbieter auf dem deutschen Markt Nachteile befürchten, weil eine Sicherheitssoftware mit offizieller Hintertür wenig attraktiv sei.

Kernthemen der CeBIT – von Green IT bis Arbeitsmarkt

Kernthemen der CeBIT – von Green IT bis Arbeitsmarkt

  • Größte ITK-Schau startet am 4. März mit rund 5.800 Ausstellern
  • BITKOM nennt diesjährige Messe-Schwerpunkte für Besucher

Berlin, 26. Februar 2008 - Mit mehr als 5.800 Ausstellern aus 77 Ländern öffnet am 4. März die weltgrößte Hightech-Messe CeBIT. Green IT, Lösungen für Mittelstand und Verwaltung sowie Jobs im Hightech-Sektor die Top-Themen. Internet-Telefonie und mobile Datendienste interessieren Business- wie Privatkunden. Im Mittelpunkt des Publikumsinteresses werden voraussichtlich zudem Navigationsgeräte sowie hochauflösende TV- und Videotechnik stehen. Großes Wachstumspotenzial sieht der Bundesverband BITKOM auch im Fernsehen per Internet und Handy. „Die Konvergenz, also das Zusammenwachsen von Technologien, sorgt für Innovationen und macht die CeBIT 2008 wieder zu einem spannenden Ereignis“, sagt Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer.

Auf der CeBIT ist erneut die ganze Bandbreite an digitalen Hightech-Innovationen zu sehen. Dabei stehen einige Besucher-Zielgruppen dieses Jahr besonders im Fokus. Hier eine Auswahl an Empfehlungen des BITKOM für den CeBIT-Besuch vom 4. bis zum 9. März in Hannover.

Für umweltbewusste Anwender:
Klimafreundliche IT ist offizieller Schwerpunkt der CeBIT 2008. Im „Green IT Village“ (Halle 9, Stand A50) ist ein Musterbüro aufgebaut, das im Live-Betrieb mit laufenden Stromzählern zeigt, wie viel Energie ein Büro-Betrieb vor fünf Jahren verbrauchte und welche Spareffekte aktuelle Geräte bieten. Vom 4. bis zum 7. März gibt es dazu Experten-Foren in den Hallen 8 und 9.

Für Verbraucher:
Die CeBIT ist eine Fachmesse – dennoch zeigen auch 2008 wieder viele Aussteller Produkte für Verbraucher. Die neuesten Handys sind vor allem in Halle 26 und auf dem Freigelände zu sehen, Flachbildschirme in den Hallen 26 und 21. Navigationsgeräte gibt es in den Hallen 14 und 15 sowie auf dem Freigelände. Unterhaltungselektronik in modernen Wohnwelten zeigt die Sonderschau „Digital Living @ Future Building“ in Halle 21. Halle 22 ist der Unterhaltung mit Computerspielen gewidmet. Digitale Fotografie bildet einen Schwerpunkt in Halle 23.

Für Mittelständler:
Halle 5 ist der zentrale Treffpunkt für mittelständische Entscheider: Dort gibt es auf mehr als 3.000 Quadratmetern Angebote speziell für kleine und mittelgroße Unternehmen. Beim „Treffpunkt Mittelstand“ setzt die CeBIT jeden Tag einen anderen Schwerpunkt wie E-Business oder IT-Sicherheit. Dazu gibt es wechselnde Podiumsdiskussionen (Halle 5, Stand B48).

Für Händler:
Der „Planet Reseller“ in Halle 25 (Stand D40) ist Anlaufstelle für Händler im Mobilfunk und in der Unterhaltungselektronik. Auf über 10.000 Quadratmetern zeigen mehr als 150 Aussteller Angebote speziell für den Handel, darunter Hersteller, Distributoren und Systemhäuser. Dieser Messebereich ist Fachbesuchern und Medienvertretern vorbehalten.

Für Leute auf Jobsuche:
Derzeit gibt es 43.000 offene Stellen für ITK-Experten. Daher wird das Messe-Programm in Halle 16 durch die Initiative „IT-Fitness“ ergänzt, die der BITKOM maßgeblich unterstützt. So sollen junge Besucher über Karrierewege informiert werden. Am Wochenende (8. und 9. März) kann der Nachwuchs einen IT-Fitness-Test machen, den Arbeitsmarkt testen und – mit Blick auf die Praxis – ein Internet-Telefon bauen. Wer sich beruflich orientieren möchte, findet zudem potentielle Arbeitgeber im „Job & Career Market“ in Halle 6.

Für Mädchen und Frauen:
Die Hightech-Branche will verstärkt junge Frauen auf sich aufmerksam machen. Das gilt vor allem für den zurzeit sehr attraktiven Arbeitsmarkt im IT- und Telekommunikationssektor. Deshalb gibt es zum internationalen Frauentag am 8. März den Aktionstag „Women@CeBIT“. Das Besondere: Alle weiblichen Besucher haben an diesem Messe-Samstag freien Eintritt.

Für international aktive Unternehmen:
Partnerland 2008 der CeBIT und des BITKOM ist Frankreich. Die Hightech-Branchen beider Länder bündeln auf dem Deutsch-Französischen ITK-Gipfel am 4. März ab 11 Uhr ihre Interessen. Flankiert von den Regierungen beider Länder bietet die Konferenz auch kleineren Unternehmen mit internationalen Ambitionen wertvolle neue Kontakte. Der Zugang zum dynamischen französischen Markt ist auch Thema nachfolgender Expertenforen. Ebenfalls am 4. März informiert ein Deutsch-Ukrainisches IT-Forum des BITKOM zu Chancen in Osteuropa. Details unter: www.bitkom.org/france und www.bitkom.org/ukraine.

PeterZahlt.de belohnt aktive Nutzer mit verlängerten Gratis-Telefonaten

PeterZahlt.de belohnt aktive Nutzer mit verlängerten Gratis-Telefonaten

Über den kostenlosen Online-Telefondienst PeterZahlt.de kann jetzt jeder beliebig lange nationale und internationale Telefonate führen! Voraussetzung ist nur, dass der Nutzer bereit ist, während des Telefonats auf dem Bildschirm gezeigte Werbemittel zu bewerten. Zu jedem Spot wird der Nutzer nach seiner Einschätzung gefragt, ob die gesehene Werbeeinblendung der Mehrheit der PeterZahlt.de-Nutzer gefällt oder nicht. Bei jeder richtigen Antwort bekommt der Nutzer eine Verlängerungsminute für sein laufendes Telefonat geschenkt. Von dem neuen Service profitieren beide Seiten: Die Nutzer können ihre Telefonate verlängern und Werbetreibende bekommen eine direkte Bewertung ihrer Werbekampagnen. Wer aber keine Lust hat, sich an den Umfragen zu beteiligen, kann wie gewohnt bis zu einer halben Stunde gratis telefonieren.

Unter www.PeterZahlt.de können zwischen 6.00 und 24.00 Uhr kostenlose Telefonate in 28 Länder über das normale Festnetz vermittelt werden. Die Anwendung ist kinderleicht und es sind keine Zusatzgeräte notwendig. Während des Gesprächs wird auf dem Computerbildschirm des Anrufers ein Unterhaltungsprogramm gezeigt, das ihn über aktuelle Nachrichten, Wettervorhersagen und spezielle Angebote informiert.

PeterZahlt.de ist ein Produkt der GoYellow Media AG. Das Unternehmen mit Sitz in München betreibt auch die Internet-Auskunft GoYellow.de und das Bonusprogramm für Online-Einkäufe PeterZahltAus.de. Die GoYellow Media-Aktie ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.

Nachrichtenportale gewinnen immer mehr Leser

Nachrichtenportale gewinnen immer mehr Leser

  • Fast vier Milliarden Besuche pro Jahr bei den Top 20
  • Jeder Fünfte liest News im Internet

Berlin, 20. Februar 2008 - Nachrichtenportale im Internet werden immer beliebter. Sie haben 2007 erneut deutlich an Lesern gewonnen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung, die der Hightech-Verband BITKOM vorgelegt hat. Demnach wurden die zwanzig meistgenutzten News-Portale 3,8 Milliarden Mal besucht. Im zweiten Jahr in Folge konnten sie ihre Resonanz um durchschnittlich 19 Prozent steigern. 2006 lag der Wert noch bei 3,2 Milliarden, 2005 bei 2,7 Milliarden. „Immer mehr Menschen lesen tagesaktuelle Informationen und Berichte im Web“, unterstreicht Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. „Das Internet hat sich als vierte Nachrichtenquelle neben Zeitungen, Radio und TV etabliert.“ Besonders erfolgreich entwickeln sich dabei die Internet-Angebote renommierter Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsender.
 
Bei der Nutzung von News-Portalen liegen die Deutschen europaweit genau im Mittelfeld: Mit 21 Prozent der Bevölkerung (16 bis 74 Jahre) entspricht der Wert dem Durchschnitt in der erweiterten EU. Spitzenreiter sind die Esten und Finnen – jeder zweite liest Nachrichten im Netz. In Rumänien (9 Prozent) und Irland (10 Prozent) werden News-Portale von den wenigsten Bürgern genutzt. Die Besucherzahlen sind aber in fast allen EU-Staaten in den vergangenen Jahren gestiegen.

Getragen wird der Boom nicht nur von den thematisch breit aufgestellten Nachrichtenseiten der bundesweiten Tages- und Wirtschaftspresse. In den Top 20 finden sich inzwischen auch Angebote, die sich auf einzelne Themen wie Sport oder Computer konzentrieren. Hinzu kommen Seiten von Regionalzeitungen, die in ihrem Einzugsbereich so stark sind, dass es für eine Platzierung in den deutschen Top 20 reicht. Eines haben all diese Portale gemein: Sie sind frei zugänglich. Ein Abo ist nicht nötig. Stattdessen finanzieren sie sich in erster Linie über Werbung.

Zur Methodik: Nachrichten-Portale wurden als Angebote definiert, die ausschließlich und tagesaktuell über Politik-, Wirtschafts-, Sport- oder Fachthemen berichten. Die BITKOM-Erhebung zur Anzahl der Besuche berücksichtigt sämtliche Seiten, die sich von der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) prüfen lassen. Grundlage für die prozentualen Angaben zur Nutzung von News-Portalen sind Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat.

Rekordjahr für Internet-Singlebörsen in Deutschland

Rekordjahr für Internet-Singlebörsen in Deutschland

  • Umsatz stieg 2007 um fast ein Drittel auf 85 Millionen Euro
  • Prognose für dieses Jahr: Steigerung auf 103 Millionen Euro
  • 6,3 Millionen Deutsche pro Monat auf Online-Partnersuche

Berlin, 19. Februar 2008 - Singlebörsen im Internet sind immer gefragter. Die Anbieter konnten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 29 Prozent steigern. 85 Millionen Euro gaben die Deutschen für die Online-Partnersuche aus. Damit liegen Singlebörsen noch vor Musikdownloads. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. Grundlage ist eine aktuelle Erhebung des Marktforschungsinstituts Jupiter Research. Für 2008 wird ein weiterer Anstieg auf 103 Millionen Euro erwartet. Auch in anderen Ländern schätzen viele Menschen die Möglichkeiten des Internets, um Wunschpartner anzusprechen: In Westeuropa steigt der Umsatz dieses Jahr von 317 Millionen Euro auf voraussichtlich 393 Millionen Euro.

Rund 6,3 Millionen Deutsche besuchen derzeit pro Monat Online-Singlebörsen. Das ergab eine Untersuchung des Marktforschungsinstituts Comscore für den BITKOM. Europaweit werden die Angebote monatlich von 33,5 Millionen Internet-Nutzern aufgerufen.

Derzeit bieten viele Singlebörsen zwei Formen der Mitgliedschaft an – eine kostenlose und eine gebührenpflichtige. Wer nur ein eigenes Profil einstellen und die Profile anderer ansehen möchte, muss dafür nichts zahlen. Anders sieht es aus, wenn jemand auch Nachrichten verschicken und aktiv Kontakt aufnehmen will. Dafür ist häufig eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erforderlich.

Fünf von sechs Teenagern sind aktive Internet-Nutzer

Fünf von sechs Teenagern sind aktive Internet-Nutzer

  • Sofortnachrichten beliebter als E-Mails
  • Jeder zweite junge Nutzer stellt persönliche Infos ins Netz

Berlin, 18. Februar 2008 - Das Internet ist ein fester Bestandteil des Alltags von Teenagern. Fünf von sechs Jugendlichen (83 Prozent) nutzen das Netz täglich oder mehrmals pro Woche. Das gab der Hightech-Verband BITKOM heute in Berlin bekannt. „Im Web ist der Nachwuchs führend“, sagte Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Ob es um Nachrichten an Freunde, um Musik oder Filme geht – kaum ein Teenager würde heute noch auf das Internet verzichten wollen.“ Dabei fällt auf, dass Mädchen das Internet vor allem zur Kommunikation und zur gezielten Unterstützung bei schulischen Aufgaben einsetzen. Demgegenüber nutzen Jungs das Internet stärker für allgemeine Informations- und Unterhaltungsangebote wie Musik, Filme und aktuelle Nachrichten.

Zwischen Mädchen und Jungen gibt es in Sachen Internet-Affinität grundsätzlich allerdings kaum Unterschiede. 85 Prozent der Jungen und 80 Prozent der Mädchen von 12 bis 19 Jahren sind regelmäßig online. Eine größere Rolle spielt der Bildungsgrad. So sind 88 Prozent der Gymnasiasten regelmäßig im Netz, aber nur 82 Prozent der Realschüler und 72 Prozent der Hauptschüler. Das ergibt eine Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (MPFS).

Die beliebteste Anwendung sind Sofortnachrichten (Instant Messages). Sie sind für junge Menschen mit 72 Prozent wichtiger als E-Mails (60 Prozent). Jeder zweite Jugendliche hört über das Internet Musik, und 40 Prozent recherchieren im Web zu Themen, die sie interessieren.

An Bedeutung gewinnen interaktive Web-Angebote. Vier von zehn Teenagern und jungen Erwachsenen haben ein Profil bei einem Online-Netzwerk (Community) hinterlegt. Insgesamt veröffentlicht jeder zweite junge Nutzer zwischen 14 und 29 Jahren persönliche Infos im Netz. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM hervor.

Der BITKOM empfiehlt jungen Nutzern, dabei aktiv auf den Datenschutz zu achten – und genau zu überlegen, welche persönlichen Informationen wirklich preisgegeben werden können. „Man hat es meist selbst in der Hand, das richtige Maß an Privatsphäre zu wählen“, sagt Prof. Scheer. So könnten Mitglieder von Communitys etwa festlegen, dass Tagebücher und Partyfotos nur Freunden zugänglich sind. „Bei der Bewerbung um einen Job kann es durchaus schaden, wenn ein Kandidat sein ganzes Privatleben online zur Schau stellt.“ Einmal erzeugte Informationen hielten sich im Netz oft lange.

Jeder Fünfte stellt persönliche Informationen ins Netz

Jeder Fünfte stellt persönliche Informationen ins Netz

  • Communitys sind die beliebtesten Online-Plattformen
  • BITKOM: Das richtige Maß an Privatsphäre wählen
  • Konferenz in Berlin zu digitalen Identitäten

Berlin, 12. Februar 2008 - Viele Deutsche machen ihr Leben publik. Bei den 14- bis 29-Jährigen veröffentlicht bereits jeder Zweite persönliche Informationen im Netz. Doch nicht nur junge Nutzer präsentieren sich online: „Die älteren Surfer gehen zunehmend mit eigenen Profilen ins Web“, sagt Prof. Dieter Kempf, Präsidiumsmitglied des Hightech-Verbandes BITKOM. Unter dem Strich hat fast jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) eine private Internet-Präsenz, ergab die monatliche Erhebung WebMonitor von BITKOM und forsa. Dabei wurden tausend Bundesbürger repräsentativ befragt. Besonders beliebt sind Profile in Online-Netzwerken: 12 Prozent der Bundesbürger sind in solchen Communities präsent, in denen sie sich mit anderen Mitgliedern austauschen können. Ebenfalls genutzt werden eigene Homepages (4 Prozent), Online-Tagebücher und Singlebörsen (je 2 Prozent).

Männer nutzen die Online-Plattformen nach wie vor stärker: Mit 23 Prozent präsentieren sie sich häufiger im Netz als Frauen (15 Prozent). Weibliche Nutzer sind bei allen Formen privater Web-Präsenzen weniger stark vertreten. Nur geringe Unterschiede gibt es zwischen dem Westen Deutschlands (19 Prozent) und dem Osten (16 Prozent).

„Für viele Nutzer ist der Online-Austausch mit Gleichgesinnten eine Bereicherung“, sagt BITKOM-Präsidiumsmitglied Kempf. Sinnvoll sei dabei eine bewusste Entscheidung, welche persönlichen Daten die anderen Nutzer sehen sollen. In Communitys könnten Anwender oft zwischen Freunden und Fremden unterscheiden. „Nutzer haben es meist selbst in der Hand, das richtige Maß an Privatsphäre zu wählen“, so Kempf. Der BITKOM empfiehlt, diese Möglichkeit aktiv zu nutzen, denn einmal erzeugte Informationen halten sich im Netz oft lange.

Im Rahmen des heutigen „Safer Internet Day“ der EU-Kommission veranstaltet BITKOM mit dem Bundesministerium für Verbraucherschutz in Berlin eine Konferenz zur „Sicherung der Identität in der Digitalen Welt“. Der BITKOM beteiligt sich zudem maßgeblich an der Initiative „Deutschland sicher im Netz e.V.“ (DSiN), die über Risiken im Internet aufklärt und praktische Lösungen anbietet. „Hier bekommen Privatnutzer und Unternehmen Tipps zum sicheren Surfen“, erklärt Prof. Kempf. Zugleich ist der Hightech-Verband Gründungsmitglied der Initiative „Ein Netz für Kinder“. Diese Initiative hat mit der Webseite fragfinn.de einen sicheren Surfraum speziell für den Nachwuchs geschaffen.

Verbrauchervertrauen durch Schutz der Identität in der digitalen Welt

Verbrauchervertrauen durch Schutz der Identität in der digitalen Welt

Berlin, 12. Februar 2008 - Das BMELV und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)  veranstalten heute in Berlin, am „Safer Internet Day“ der EU-Kommission, gemeinsam eine ganztägige Konferenz zur „Sicherung der Identität in der Digitalen Welt“.

„Eine der größten Herausforderungen der digitalen Welt ist die Sicherung der Identität und der Schutz vor Missbrauch, wie kriminellen Machenschaften“, sagte Ursula Heinen, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), anlässlich der Eröffnung. Häufig seien IT-Sicherheit und Datenschutz wichtige Themen für Wirtschaft und Politik. Diese würden heute gezielt aus der Verbraucherperspektive diskutiert. „Nur wenn die Verbraucherinnen und Verbraucher Vertrauen in die digitale Technik haben, kann sich ihr Potential voll entfalten“, so Heinen weiter.

Dabei gehe es nicht nur um Sicherheitstipps für Online-Banking und Shopping, sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Prof. Dieter Kempf. 18 Prozent der Deutschen stellen heute bereits persönliche Informationen ins Internet, hat eine forsa-Umfrage im Auftrag des BITKOM ergeben. „Unter jungen Anwendern bis 29 Jahre veröffentlicht bereits jeder Zweite eigene Infos im Web“, erklärt Kempf. Online-Netzwerke, auch Communitys genannt, seien die bevorzugten Plattformen. „Einmal erzeugte Informationen halten sich im Netz oft lange“, betont Kempf. Deshalb seien bewusste Entscheidungen wichtig: „Nutzer haben es oft selbst in der Hand, das richtige Maß an Privatsphäre zu wählen – dabei wollen wir gemeinsam mit der Bundesregierung die Verbraucher unterstützen.“ So empfiehlt der BITKOM, mit privaten Daten sparsam zu sein und die Datenschutzerklärung der Anbieter zu prüfen.

Zur Absicherung von Internet-Transaktionen wünscht sich eine Mehrheit der deutschen Internet-Surfer einen elektronischen Personalausweis. Dieser ist für 2009 geplant und soll dank eines Chips auch Web-Dienste sicherer machen. 55 Prozent der Internet-Nutzer würden den digitalen Ausweis beim Online-Banking einsetzen, ergab eine repräsentative Umfrage von forsa im BITKOM-Auftrag. Fast ebenso viele Surfer, 54 Prozent, würden damit staatliche Online-Dienste nutzen. Jeweils rund 40 Prozent der deutschen Web-Nutzer sehen im elektronischen Personalausweis einen Sicherheitsgewinn für Auktionen und den Einkauf im Netz. „Das ist ein beeindruckendes Votum für die Einführung dieser Technologie“, kommentiert Kempf. „Sie hilft Staat, Wirtschaft und Verbrauchern zugleich.“

Bereits vor einem Jahr hatte Bundesverbraucherminister Horst Seehofer die Charta „Verbrauchersouveränität in der digitalen Welt“ vorgestellt. Sicherheit in der digitalen Welt ist darin eines der Kernprinzipien und der Schutz vor Identitätsmissbrauch eine der großen Herausforderungen, die mit der heutigen Konferenz aufgegriffen werden.

Aktivitäten des BMELV im Bereich Verbraucherschutz in der digitalen Welt umfassen weitere Bereiche, wie z.B. den Schutz vor Kostenfallen im Internet und eine Verbesserung des Kunden-Service. Hierzu hat das BMELV im vergangenen Jahr gemeinsam mit führenden Unternehmen der Branche der Informations- und Kommunikationstechnik und dem Verbraucherzentrale Bundesverband sowie weiteren Ministerien (BMWi, BMFSFJ) im Rahmen des Zweiten Nationalen IT-Gipfels einen „Leitfaden für die verbraucherfreundliche Kundenbetreuung“ in dieser Branche entwickelt.

Der BITKOM beteiligt sich neben eigenen Verbraucherinformationen maßgeblich an der Initiative „Deutschland sicher im Netz e.V.“ (DSiN), die über Risiken im Internet aufklärt und praktische Lösungen anbietet. DSiN ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Verbände, Unternehmen und Institutionen unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums. „Hier bekommen Unternehmen, Privatnutzer und Jugendliche Tipps zum sicheren Surfen“, erklärt BITKOM-Präsidiumsmitglied Kempf. Zugleich ist der Hightech-Verband Gründungsmitglied der Initiative „Ein Netz für Kinder“. Diese hat mit der Webseite fragfinn.de einen sicheren Surfraum für den Nachwuchs geschaffen.

Über 10 Millionen UMTS-Nutzer in Deutschland

Über 10 Millionen UMTS-Nutzer in Deutschland

  • BITKOM erwartet knapp 16 Millionen UMTS-Kunden zum Jahresende
  • Zahl der Mobilfunk-Anschlüsse derzeit bei 98 Millionen
  • Starkes Wachstum bei mobilen Datendiensten

Berlin, 10. Februar 2008 - Nach dem Siegeszug von DSL setzen sich schnelle Internetverbindungen auch im Mobilfunk durch. Zum Jahreswechsel gab es erstmals mehr als 10 Millionen UMTS-Anschlüsse in Deutschland. In diesem Jahr soll die Zahl um 60 Prozent auf fast 16 Millionen steigen. Jeder zweite Mobilfunkanschluss, der im Jahr 2008 zusätzlich geschaltet wird, nutzt den breitbandigen UMTS-Standard. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) anlässlich der Mobilfunkmesse Mobile World mit. Grundlage der Daten ist eine BITKOM-Umfrage bei den Mobilfunkbetreibern. „Mit der zunehmenden Verbreitung von UMTS-fähigen Handys steigt auch die Nutzung mobiler Datendienste. Hier liegen die größten Wachstumspotenziale im derzeit schwierigen Telekommunikationsmarkt“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Die Mobile World findet vom 11. bis 14. Februar in Barcelona statt.
 
Die mobilen Datendienste (ohne SMS und MMS) sind in Deutschland zu einem Milliardenmarkt geworden. Mit mobilem Internet-Surfen oder Emails machen die Netzbetreiber derzeit nach BITKOM-Berechnungen über 11 Prozent des Umsatzes. Im Jahresverlauf soll der Anteil auf 14 Prozent steigen, 2006 lag er noch bei 8 Prozent. Der Umsatzanteil von SMS und MMS ist hingegen leicht gesunken: von 14,5 Prozent Ende 2006 auf 14,2 Prozent im vierten Quartal 2007. Ende 2008 wird er nach BITKOM-Schätzungen noch rund 13 Prozent betragen. 

UMTS wird damit zum Treiber in der gesamten Mobilkommunikation. Insgesamt gab es 2006 erstmals mehr Handyanschlüsse als Einwohner in Deutschland. Ende 2007 stieg die Zahl nach BITKOM-Schätzungen auf gut 97 Millionen. Ende 2008 soll sie bei rund 107 Millionen liegen.

Banking 2.0: Bei Valuna finden Geld und Projekte zueinander

Banking 2.0: Bei Valuna finden Geld und Projekte zueinander

Kapital ohne Bank und Basel II für Unternehmen, Top-Renditen für Anleger -
mittelständische Druckerei macht es vor

BERLIN: Seit Mitte Januar ist unter www.valuna.de die erste
Finanzierungsplattform für den deutschen Mittelstand online. Mit Valuna
können Unternehmen Finanzierungen für ihren Betrieb direkt von Anlegern
erhalten - ohne dabei die Dienste einer Bank in Anspruch nehmen zu müssen.
Die Druckerei QuickPrinter aus Overath ist das erste Unternehmen, das mit
Hilfe von Valuna 100.000 Euro wirtschaftliches Eigenkapital einwerben wird.

QuickPrinter Firmengründer Peter Knappertsbusch: “Viele Mittelständler
müssen nicht zuletzt aufgrund der neuen Kreditrichtlinen von Basel II
umfangreiche Ratings über sich ergehen lassen. Hinzu kommt, sie müssen im
Vergleich zu früher oft erheblich höhere Zinsen zahlen. Wir wollen mit
unserem innovativen Finanzierungskonzept neue Maßstäbe setzen, genauso wie
wir es mit unseren Dienstleistungen für unsere Kunden tagtäglich unter
Beweis stellen.”

QuickPrinter bietet dem Anleger eine attraktive Verzinsung seiner Anlage in
Höhe von 15 % p.a. Alle Informationen zu QuickPrinter und der Geldanlage
liegen unter www.valuna.de zum Abruf bereit. Bereits ab 100 Euro kann man
investieren, bei 10.000 Euro ist allerdings Schluss: “Nur so können wir
möglichst vielen Kunden, Mitarbeitern und Freunden die Gelegenheit geben,
dieses attraktive Investment zu nutzen.”, erklärt Knappertsbusch.

Valuna Firmengründer Hans-Jörg Herklotz: “QuickPrinter ist ein typisch
mittelständisches Unternehmen, wie wir es bei der Planung von Valuna im Sinn
hatten: Es ist inhabergeführt, 25 Mitarbeiter, davon 7 Auszubildende.
QickPrinter verbindet solides Wachstum, soziale Verantwortung und regionale
Präsenz mit internationaler Orientierung. Vor allem moderne,
wachstumsorientierte Mittelständler wie QuickPrinter werden von Valuna
profitieren.”

Interessierte Unternehmen können bei Valuna ein kostenloses Starterpaket
herunterladen, das ihnen ausführlich die Möglichkeiten einer solchen
Finanzierung erläutert. Mit Valuna können Unternehmen sowohl Fremd- als auch
Eigenkapital erhalten. Letzteres verhilft insbesondere zu einer verbesserten
Bonität, so dass dann auch wieder normale Bankkredite zu günstigen
Konditionen möglich werden. Valuna bringt mit seiner Plattform den globalen
Trend zu Finanzierungen ohne klassische Kreditinstitute, der unter
Bezeichnungen wie “Bankless Banking” oder “Banking 2.0″ firmiert, nach
Deutschland.
Über die QuickPrinter GmbH:

Das Unternehmen wurde 1998 von Peter Knappertsbusch gegründet und
beschäftigt heute 25 Mitarbeiter. QuickPrinter ist Experte für Digitaldruck
mit modernster IGEN3 Technologie für Print-on-Demand sowie kleine Auflagen
unter 300 Stück. Im Bereich Offsetdruck gehört QuickPrinter mit 10.000 CTP
Druckplatten pro Jahr zu den Spitzenreitern der Formatklasse 410 x 500 mm in
Deutschland. Kunden von QuickPrinter sind unter anderem Unternehmen wie
Siemens, Lufthansa, Daimler, Deutsche Post, sowie Institutionen wie
Bundeswehr, SPD, CDU, Kirchen, Feuerwehren, viele Karnevals- und
Sportvereine. Seit 2006 bestehen Niederlassungen in Österreich und den USA.

Kontakt und weitere Informationen:
QuickPrinter GmbH
Peter Knappertsbusch
Hauptstraße 53
51491 Overath
Telefon: 0800 / 0001 800 (kostenfrei)
Fax: 02206 / 900 97 12
E-Mail: info@quickprinter.de
Internet: www.quickprinter.de
Über die Valuna GmbH:

Valuna ist Deutschlands erste Internetplattform, auf der Unternehmen
Finanzierungen direkt von Anlegern einwerben können. Die Valuna GmbH wurde
2007 von Hans-Jörg Herklotz gegründet. Herklotz war Gründer und
geschäftsführender Gesellschafter der SIRECO INTERNET SERVICES GmbH bis zu
deren Veräußerung an die von Morgan Stanley und Goldman Sachs gegründete
Netscalibur-Gruppe. Danach war er als Start-up-Berater und Business-Angel an
zahlreichen Finanzierungsvorhaben beteiligt.

Kontakt und weitere Informationen:
Valuna GmbH
Hans-Jörg Herklotz
Keithstraße 6
10787 Berlin
Telefon: 030 / 2809 1989
Fax: 030 / 2809 2949
E-Mail: herklotz@valuna.de
Internet: www.valuna.de

ASUS EeePC 4G erobert den deutschen und österreichischen Markt

ASUS EeePC 4G erobert den deutschen und österreichischen Markt
 
Durchschlagender Erfolg für den EeePC: Riesige Nachfrage und 20.000 verkaufte Geräte nach wenigen Tagen
 
Die EeePC Fan Gemeinde wächst stetig! Vor 10 Tagen (genauer Startschuss: Donnerstag, 24.1.2008 um 17.00 Uhr) hat der Verkauf des ASUS EeePC 4G in Deutschland und Österreich begonnen. Die ersten 20.000 EeePCs waren im Fachhandel, im Onlineversand sowie in den Flächenmärkten und Kaufhäusern binnen Tagen ausverkauft. ASUS liefert in alle Vertriebskanäle wöchentlich und kontinuierlich nach, so dass sich interessierte Käufer, die im ersten Schritt noch nicht zum Zug kamen, in Kürze ebenfalls zu den glücklichen EeePC Besitzern zählen können.

Auch die Bestseller-Liste bei Amazon.com spricht für sich. Seit November 2007 ist der EeePC weltweit an erster Stelle der Top Hardware Bestseller bei Amazon.com gelistet. Die Verkäufe, die der EeePC bislang überall erzielen konnte, spiegeln die große Popularität wieder, die den ASUS „Mini“ auszeichnet. Das weltweite Verkaufsziel bis Ende 2008 liegt zwischen 3 und 5 Millionen EeePCs.

Der EeePC 4G ist mit 7 Zoll Display, 512 MB Arbeitsspeicher und 4 GB Flashspeicher in den Farben weiß (im Retailkanal) und schwarz (bei den Fachhändlern) zu einem empfohlenen Endkundenpreis von 299 Euro im deutschen und österreichischen Markt erhältlich.

Oliver Barz, Sales Director Notebooks und Handheld Products, ASUS Computer GmbH, zieht eine positive Bilanz nach den ersten Verkaufstagen: „Wir freuen uns, dass der EeePC bei uns wie auch weltweit derartige Begeisterung ausgelöst hat und wir - trotz einer einmaligen Verschiebung um vier Wochen - in Deutschland und Österreich an den erfolgreichen Eintritt in USA, Taiwan und Hongkong anknüpfen konnten. Der Markt hat fantastisch darauf reagiert, die Nachfrage war und ist riesig. In Deutschland und Österreich war der EeePC nach wenigen Tagen überall ausverkauft, so dass wir jetzt kontinuierlich Geräte nachliefern. Ich möchte jedoch an dieser Stelle betonen, dass wir es sehr bedauern, wenn bis dato noch nicht alle Kunden zum Zug gekommen sind und dass wir unser Bestes geben, um alle Interessenten schnellstmöglich mit einem Gerät zu versorgen. Wichtige Kernbauteile des EeePCs sind am Weltmarkt relativ knapp und wir arbeiten täglich an neuen Möglichkeiten, um den steigenden Bedarf nach EeePCs decken zu können. Die Verfügbarkeit des Produktes bleibt deshalb voraussichtlich bis zum März weiter beschränkt. Im Laufe des März ist dann mit einer Entspannung zu rechnen.“

Warum adressiert ASUS alle Kanäle?

„Mit der Auslieferung in alle Kanäle verfolgen wir das Ziel, sämtliche Partner an dem Erfolg des EeePCs partizipieren zu lassen, anstatt eine große Stückzahl nur einem Exklusivpartner zu übergeben. Wir sind davon überzeugt, damit dem Kunden einen kurzen und bequemen Weg zu seinem favorisierten Händler und damit seinem EeePC zu ermöglichen,“ betont Oliver Barz.

Wie geht es mit dem EeePC weiter?

Oliver Barz ergänzt: „Die EeePC Ära hat soeben erst begonnen. Mögliche Nachfolgemodelle, anderen Farben und Konfigurationen sind eine logische Konsequenz aus der Markteinführung des weißen und schwarzen EeePC 4G. Jedoch möchten wir uns an dieser Stelle zunächst auf die Erschließung der neuen Käufersegmente konzentrieren. Als Signal in den Markt ist es uns aber wichtig, hiermit zu betonen, dass wir das EeePC Portfolio kontinuierlich erweitern werden – sowohl mit einer Anzahl an Optionen als auch mit weiteren Konfigurationsvarianten. Bereits auf der CeBIT 2008 werden wir dem breiten Publikum interessante Neuigkeiten rund um das EeePC Segment vorstellen.“

Leichter geht’s nicht: Easy to Learn, to Play, to Work

Der ASUS EeePC ist ein weltweit einmaliges PC Konzept und der Vorreiter einer neuen Generation von mobilen Internet Geräten, die dank eines geringen Gewichts hoch mobil und auch ohne Vorkenntnisse leicht zu bedienen sind. EeePC steht zudem für eine brandneue Marke, die zum Ziel hat, den digitalen Lebenstil zuhause und unterwegs zu erleichtern und für neue Zielgruppen zu öffnen. Die drei „E“ signalisieren dabei die charakteristischen Anwendungsszenarien (Easy to Learn, Work und Play), den leichten Internetzugang (Excellent Internet) und die mobile Unterhaltung (Entertainment On-The-Go).
Easy to Learn: Schüler werden kein besseres digitales Lern-Tool finden als den EeePC. Nicht nur, dass er der Schlüssel zu allen Lerninhalten aus dem Internet ist. Er lässt sich dank des kleinen Formfaktors auch perfekt im Schulranzen unterbringen. Aufgrund seiner robusten Bauweise und dem, im Vergleich zu einer Festplatte, unempfindlichen Flash-Speicher übersteht der EeePC auch einmal eine weniger vorsichtige Behandlung auf Freizeiten und Jugendtreffs unbeschadet.

Easy to Play: Heutzutage ist es wichtiger denn je, Kinder frühzeitig mit den digitalen Medien vertraut zu machen. Hierfür ist der EeePC das perfekte neue Familienmitglied, das Kinder mit einer gezielten Auswahl an Lernspielen spielerisch und ganz nebenbei an das neue Medium PC bzw. Internet heranführt. Auch bei den Erwachsenen ist der EeePC der optimale Begleiter in der Freizeit, um Bilder und Filme anzuschauen, Musik zu hören oder Games zu spielen. Der EeePC ist wunderbar übersichtlich aufgebaut, leicht mitzunehmen und vielseitig einsetzbar.

Easy to Work: Für den mobilen Nutzer ist der EeePC das perfekte Gerät für das schnelle Prüfen des Email-Posteingangs oder die Recherche im Online Wörterbuch, ohne den stationären Rechner oder das Notebook aufwändig starten zu müssen. Auch kann er abends auf dem Sofa schnell über den EeePC z.B. das Wetter in seinem geplanten Urlaubsort nachsehen oder einfach nur im Internet surfen.

Spezifikationen ASUS EeePC 4G

Modellname: EeePC 4G
Display: 7’’ (Auflösung: 800×480)
CPU & Chipsatz: Intel®
Standard Betriebssystem: Linux
Kommunikation via Ethernet: 10/100 integriert
WLAN 802.11b/g integriert
Arbeitsspeicher: 512 MB DDR2 RAM
SSD (Solid State Disk) Flash-Speicher: 4 GB
Integrierte 0.3 Megapixel Web-/Videokamera
Hi-Definition Audio, 2 Stereolautsprecher und Mikrofonanschluss integriert
Akku: 4 Zellen (5200 mAh)
Gewicht: 920 Gramm
Abmessungen: 22,5 x 16,5 x 3,5 cm
Farbe: weiß, schwarz
 
 
 

Der weltweite Markt für Suchanfragen

Der weltweite Markt für Suchanfragen

  • Google, Yahoo! und Microsoft sind die beliebtesten Suchmaschinen in der westlichen Welt

Berlin, 1. Februar 2008 - Anlässlich des Übernahmeangebots von Microsoft für Yahoo! veröffentlicht der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) Daten zu den Marktanteilen der am stärksten genutzten Suchmaschinen.

An der Spitze steht Google mit einem Anteil aller weltweiten Suchanfragen von 66 Prozent. Es folgt die Suche bei Yahoo! Mit einem Anteil von 13,1 Prozent. Auf Platz drei liegt die chinesische Suchmaschine Baidu.com mit 7 Prozent und auf dem vierten Platz Microsoft (MSN Search) mit 3,5 Prozent. Grundlage der Daten sind Angaben des Marktforschungsinstituts ComScore für den BITKOM, die im Dezember 2007 erhoben wurden. Danach gab es allein in diesem Monat weltweit fast 49 Milliarden Suchanfragen. Rund 3,2 Milliarden entfallen davon auf Deutschland.

In Deutschland ist Google nach Angaben von ComScore die Website mit den meisten Besuchern. Im Dezember 2007 zählte Google 23,7 Millionen einzelne Besucher („unique visitors“). Auf Platz zwei liegt Microsoft mit 17,8 Millionen Besuchern und auf dem dritten Rang Ebay mit 17,5 Millionen. Es folgen Time Warner mit 15,7 Millionen Besuchern und United Internet (Web.de, GMX) mit 15,4 Millionen. Die Otto-Gruppe erreichte 14,7 Millionen Besucher und Arcandor (Karstadt, Quelle) 13,8 Millionen.  

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