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Steuerreform bringt der ITK-Branche keine Entlastung

March 14, 2007 by Web Internet · Leave a Comment 

Gegenfinanzierung nivelliert Steuersatzsenkung
Neuregelung bremst Investitionen der Unternehmen
Im internationalen Vergleich zu hohe Belastung der Wirtschaft

Berlin, 14. März 2007 - Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) hat auf Schwachstellen der geplanten Reform der Unternehmensbesteuerung hingewiesen. „Die Gegenfinanzierung der Steuerreform schießt weit über das Ziel hinaus“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder anlässlich des heutigen Kabinettbeschlusses der Bundesregierung. „Die geplanten Neuerungen verhindern, dass die effektive Steuerbelastung für die ITK-Unternehmen sinkt.“ Dazu zählt insbesondere die so genannte Zinsschranke. Insgesamt müssten die Maßnahmen zur Gegenfinanzierung aus Sicht des BITKOM so gestaltet werden, dass sie die positiven Wirkungen sinkender Steuersätze auf den Standort Deutschland nicht konterkarieren.

Der Vergleich mit den übrigen EU-Mitgliedstaaten zeigt, dass die nominale Steuer-belastung von Kapitalgesellschaften in Deutschland nach wie vor am höchsten ist. EU-Mitglieder wie Spanien und die Niederlande senken die Steuern weiter. Die ITK-Industrie in Deutschland konkurriert zudem mit Unternehmen im asiatischen Raum, die noch weit günstigere steuerliche Rahmenbedingungen in ihren Heimat-ländern vorfinden. Deshalb ist aus Sicht des BITKOM eine Senkung der Steuerbelastung im Rahmen der Reform notwendig.

Die Zinsschranke sieht vor, dass die Unternehmen ihre Kreditzinsen oberhalb einer Freigrenze nur noch bis zu einem Anteil von 30 Prozent des Gewinns sofort steuerlich abziehen können. Zusammen mit der bereits geltenden Mindestgewinnbesteuerung engt dies den finanziellen Spielraum der Unternehmen erheblich ein. Die Regelungen gefährden insbesondere die Investitionstätigkeit der Betriebe, weil sie bei Kreditfinanzierungen von Maschinen, Anlagen, ITK-Systemen oder Gebäuden höhere Steuern zahlen müssen. „Mit einer solchen Zinsschranke wäre z.B. der Aufbau der UMTS-Mobilfunknetze samt Erwerb der Lizenzen für die Netzbetreiber finanziell kaum zu stemmen gewesen“, sagte Rohleder.

Die geplanten Ausnahmeregelungen für die Anwendung der Zinsschranke sind aus Sicht der ITK-Branche zu streng. Insbesondere die Nichtberücksichtigung von Beteiligungen bei der Berechnung des Eigenkapitals führt dazu, dass viele Unternehmen nicht von der Ausnahmeregelung profitieren können. Im Ergebnis bleibt den in Deutschland ansässigen Unternehmen auch bei einer ausgewogenen Finanzierungsstruktur der Zinsabzug versagt. Dies hat insbesondere in wirtschaftlichen Krisenzeiten negative Konsequenzen für die Unternehmen.

Auch die steuerliche Belastung bestimmter Betriebsausgaben trifft die Hightech-Wirtschaft. „Die Besteuerung von Zinsen, Mieten, Leasingraten und Lizenzgebühren ist eine Investitionsbremse für die Technologiebranche“, sagte Rohleder. Das Ergebnis sei eine Substanzbesteuerung, die das wirtschaftliche Fundament der Unternehmen gefährdet. Zudem behindern die Steuerpläne innovative Geschäftsmodelle in der ITK-Branche. Hierzu zählen das Leasing von Computer-Hardware oder das Mieten von Software (Application Service Providing).

Prozessieren gegen den Media Markt? Kohnen ist doch nicht bloed!

March 11, 2007 by Web Internet · Leave a Comment 

Rainer Kohnen, der Blogger von Media-Bloed.de hat seine endgültige Entscheidung in Bezug auf die Auseinandersetzung mit dem Media Markt bekannt gegeben. Ihm bleibt bei dem finanziellen Risiko im Fall eines oder mehrerer Prozesse gegen den Media Markt nicht viel anderes übrig als die Segel zu streichen. Mehr Infos

Keine heimliche Online-Durchsuchung privater Computer

March 11, 2007 by Web Internet · Leave a Comment 

Bisher ist nur die offene Durchsuchung privater Computer gesetzlich geregelt. Trotzdem wollen staatliche Behörden auch heimliche Online-Durchsuchungen durchführen. Bei einer Online-Durchsuchung dringen Sicherheitsbehörden mittels sog. “Trojaner” heimlich in den Rechner ein und verschaffen sich Zugriff auf alle gespeicherten Daten.

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Beschluss vom 31. Januar 2007 (StB 18/06) die Auffassung der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder bestätigt, dass eine heimliche Online-Durchsuchung im Bereich der Strafverfolgung rechtswidrig ist. Weder die Bestimmungen zur Wohnungsdurchsuchung noch zur Telekommunikationsüberwachung können zur Rechtfertigung der heimlichen Durchsuchung und Ausforschung privater Computer herangezogen werden.

Die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder wenden sich entschieden gegen die Einführung entsprechender Eingriffsgrundlagen sowohl im repressiven als auch im präventiven Bereich. Sie appellieren an die Gesetzgeber, es beim bisherigen Rechtszustand des “offenen Visiers” zu belassen. Der Staat darf nicht jede neue technische Möglichkeit ungeachtet ihrer Eingriffstiefe zur Ausforschung einsetzen. Dies gilt auch dann, wenn wichtige Belange, wie z. B. die Strafverfolgung, betroffen sind. Hier ist ein Umdenken erforderlich. Es muss ein Raum der Privatsphäre bleiben, der nicht durch heimliche staatliche Überwachungsmaßnahmen ausgehöhlt werden darf.

Eine heimliche Online-Durchsuchung greift tief in die Privatsphäre ein. Die auf einem Computer gespeicherten Daten können aufgrund ihrer Vielzahl und besonderen Sensibilität Einblick in die Persönlichkeit der Betroffenen geben. Der Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung wird gefährdet, wenn der Staat heimlich und fortdauernd in private Computer eindringt, um dort personenbezogene Daten auszuspähen. Dies gilt umso mehr, wenn Nachrichtendienste die Möglichkeit heimlichen Zugriffs auf diese Informationen erhalten, obwohl ihnen nicht einmal die offene Erlangung durch eine Beschlagnahme gestattet ist.

Es ist Aufgabe des Staates dafür Sorge zu tragen, dass den Einzelnen die Möglichkeit zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit bleibt. Diese Möglichkeit würde unvertretbar eingeschränkt, wenn Durchsuchungsmaßnahmen zugelassen würden, bei denen aufgrund ihrer Heimlichkeit keine Person wissen kann, ob, wann und in welchem Umfang sie von ihnen bereits betroffen ist oder in Zukunft betroffen sein wird. Der Gesetzgeber sollte deshalb davon absehen, derartige neue Eingriffsbefugnisse zu schaffen, nur weil sie ihm technisch möglich erscheinen und ihre Zweckmäßigkeit behauptet wird. Die technische Entwicklung allein kann nicht der Maßstab für die Rechtfertigung von Eingriffen sein.

Die Konferenz befürchtet massive Sicherheitseinbußen, weil zu erwarten ist, dass sich Computernutzer vor staatlicher Ausforschung zu schützen versuchen, indem sie etwa Softwaredownloads unterlassen. Somit werden aber auch die sicherheitstechnisch wichtigen Software-Updates verhindert und Computer anfälliger gegen Angriffe Krimineller. Die Einführung von Befugnissen zur Online-Durchsuchung würde das Ansehen des Rechtsstaats und das Vertrauen in die Sicherheit von Informationstechnik, insbesondere von E-Government und E-Commerce, massiv beschädigen. Schließlich würden die hohen Aufwendungen für IT-Sicherheit in Staat und Wirtschaft konterkariert. Die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder appelliert deshalb an die Bundesregierung, die Landesregierungen und die Parlamente, auf die Einführung derartiger Befugnisnormen zu verzichten.

Solides Wachstum im europäischen Hightech-Markt

March 8, 2007 by Web Internet · Leave a Comment 

Solides Wachstum im europäischen Hightech-Markt

Knapp 3 Prozent plus pro Jahr für die ITK-Branche
Software, IT-Services und Datendienste sorgen für Zuwachs
Flachbild-Fernseher weiterhin stark nachgefragt

Hannover, 8. März 2007 – Der Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) wird in der EU dieses Jahr um 2,9 Prozent auf 668 Milliarden Euro wachsen. „Die europäische Hightech-Branche legt weiter stabil zu“, kommentiert Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Das geht aus der jüngsten Studie des European Information Technology Observatory EITO hervor, die BITKOM heute im Vorfeld der Messe CeBIT in Hannover präsentierte. 2008 soll der europäische ITK-Markt abermals um 2,9 Prozent wachsen, auf dann 687 Milliarden Euro.

Als zuverlässiger Wachstumstreiber zeigt sich die Informationstechnik (IT), mit der die Unternehmen dieses Jahr 320 Milliarden Euro Umsatz machen. Das ist ein Plus von 4,4 Prozent. Vor allem Software und IT-Services boomen – mit 6,5 bzw. 5,5 Prozent Zuwachs. Stark gefragt sind professionelle IT-Dienste wie Outsourcing, Consulting und System-Integration. „Ähnlich hohe Zuwachsraten für Software und Services erwarten wir im nächsten Jahr“, sagt Rohleder. Auch der Hardware-Markt zieht wieder an: 2007 wächst er voraussichtlich um 1,7 Prozent, 2008 um 2,2 Prozent. Vor allem Notebooks und Multifunktionsgeräte sorgen für ein Nachfrageplus, während der Markt für Desktop-PCs schrumpft. Unterm Strich erwarten die EITO-Experten für 2008 ein Marktvolumen von 335 Milliarden Euro (plus 4,7 Prozent) in der IT.

Im Telekommunikations-Markt fällt das Wachstum weniger hoch aus als in der IT. Hier wächst der Markt in der EU dieses Jahr um 1,5 Prozent auf 348 Milliarden Euro und im kommenden Jahr um 1,1 Prozent auf 352 Milliarden Euro. Mit 6,4 Prozent Plus boomen zurzeit vor allem Festnetz-Datendienste wie DSL. „Breitband-Internet ist in Unternehmen bereits Standard, und die Privathaushalte legen nun nach“, erklärt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Rohleder. „Bereits 42 Prozent der Haushalte in Westeuropa haben einen schnellen Zugang zum Netz.“ Auch mobile Datendienste sind zunehmend gefragt. Parallel schrumpft der EU-Markt für Sprachdienste im Festnetz jeweils um rund fünf Prozent pro Jahr. „Zwar lässt sich mit Festnetztelefonie weiterhin gutes Geld verdienen“, unterstreicht Rohleder, „doch für Umsatzwachstum müssen jetzt andere Bereiche sorgen.“ Neben Datendiensten liegen Mobilfunk per UMTS und Internet-Telefonie im Trend.

Erneut zulegen kann der Markt für Unterhaltungselektronik. Laut einer EITO-Statistik wächst er dieses Jahr in Westeuropa um rund 2,5 Prozent. Umsatz- und Wachstumsrenner sind Flachbild-Fernseher. „Die Digitaltechnik hat analoge Produkte weitgehend verdrängt“, erklärt Rohleder, „drei Viertel des Umsatzes macht die Branche inzwischen mit digitalen Geräten.“ Diese digitalen Geräte sind in den BITKOM-Prognosen zum ITK-Markt eingeschlossen.

Nachfrageschübe erwartet BITKOM insbesondere durch IT-Innovationen in den Bereichen Telematik und Navigation, Logistik und RFID, Sicherheitstechnologien und Elektronik im Gesundheitswesen sowie durch die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. „Diese Trends sind Top-Themen auch auf der CeBIT“, betont der BITKOM-Hauptgeschäftsführer. „Als Leitmesse unserer Branche ist sie einzigartig, weil sie ITK-Innovationen in ihrer ganzen Bandbreite zeigt.“

Haftbefehl gegen Amtsrichter erlassen

March 8, 2007 by Web Internet · Leave a Comment 

 Dem beschuldigten Richter wird nach derzeitigem Ermittlungsstand vorgeworfen, als Vormundschaftsrichter für betreute, in Senioren und Pflegeheimen befindliche Personen freiheitsentziehende Maßnahmen ohne die gesetzlich erforderliche Anhörung angeordnet zu haben. In der Mehrzahl der Fälle soll er durch Protokolle in den Akten eine Anhörung fingiert haben. Teilweise waren die Betroffenen zum Zeitpunkt der angeblichen Anhörung jedoch bereits verstorben. Teilweise konnten die in den Protokollen als anwesend vermerkten Personen ausschließen, dass sie bei der behaupteten Anhörung dabei gewesen waren. In einigen Fällen sind gar keine Anhörungsprotokolle in den Akten vorhanden.

Der beschuldigte Amtsrichter bestreitet die Vorwürfe. Das Strafgesetzbuch sieht für Rechtsbeugung eine Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr vor. Die Staatsanwaltschaft geht aufgrund der zu erwartenden Strafe und bestehender Auslandsverbindungen des Beschuldigten von Fluchtgefahr aus. Der Richter wurde in ein Justizvollzugskrankenhaus gebracht.

Die vollständige Auswertung des umfangreichen Akten- und Datenmaterials dauert nach wie vor an.

Fast zwei Drittel aller Hotels bieten Online-Buchungen an

March 6, 2007 by Web Internet · Leave a Comment 

Tourismusbranche in der EU setzt auf das Internet
Bau individueller Online-Urlaubspakete durch Reisende im Trend
Viele Unternehmen wollen IT-Investitionen erhöhen

Berlin, 6. März 2007 – Das Internet spielt im Tourismus eine zunehmend wichtige Rolle. Etwa 36 Prozent aller Unternehmen dieser Branche bieten in der EU bereits Online-Buchungen an. Zwischen den einzelnen Segmenten gibt es allerdings Unterschiede. Während Hotels (62 Prozent) sowie Reisebüros und Reiseveranstalter (40 Prozent) besonders häufig Bestellungen über das Internet ermöglichen, sind es in der Gastronomie (16 Prozent) noch vergleichsweise wenige Unternehmen. Das hat der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin mitgeteilt – einen Tag vor Beginn der Tourismusmesse ITB. Basis für die Angaben ist eine aktuelle Erhebung der Europäischen Kommission. „Während sich Kunden bei Online-Buchungen in Ruhe verschiedene Angebote ansehen können, sparen Unternehmen beim Vertrieb ihrer Produkte. Beide Seiten profitieren damit vom Einzug des Internets in die Tourismusbranche“, sagte BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms.

Die bisherigen Erfahrungen sind vielversprechend. Immerhin 34 Prozent aller Hotels mit Online-Buchungs-System in der EU erhalten mehr als ein Viertel ihrer Reservierungen über das Internet. Ähnlich ist es bei den Reisebüros und Reiseveranstaltern. Hier liegt die Quote bei 22 Prozent. Vor diesem Hintergrund investiert die Tourismusbranche weiterhin kräftig in IT und Telekommunikation. Fast alle Unternehmen wollen ihre Ausga-ben in diesem Segment mittelfristig entweder erhöhen (29 Prozent) oder zumindest in gleicher Höhe fortsetzen (67 Prozent).

Zu einem zentralen Thema entwickelt sich dabei das so genannte Dynamic Packaging. Statt ein vorgefertigtes Urlaubsangebot zu buchen, können sich Kunden im Internet eine Kombination aus Flug, Hotel und Mietwagen selbst zusammenstellen. Verfügbarkeit und Endpreise der verschiedenen Pakete lassen sich direkt online prüfen. Viele große Reisebüros machen inzwischen entsprechende Angebote auf ihren Webseiten. Nach BITKOM-Schätzungen wird die Zahl der Nutzer in den kommenden Jahren stark steigen. „Reisende sind damit so flexibel wie selten zuvor“, sagte Harms. „Möglich machen das spezialisierte Software-Hersteller. Sie stellen den Reisebüros intelligente Anwendungen für das Dynamic Packaging zur Verfügung.“

Zur Methodik: Die Tourismusbranche in der vorliegenden Erhebung umfasst Hotels, Reisebüros, Reiseveranstalter, Restaurants, Freizeitparks, Museen sowie botanische und zoologische Gärten. Befragt wurden Unternehmen, die Computer verwenden.

Tourismusbranche setzt auf das Internet (Bild)

“Wer wird Millionär?” Empfangschef aus Saarlouis gewinnt 500.000 Euro - Telefonjoker bekommt 50.000 Euro ab!

March 5, 2007 by Web Internet · Leave a Comment 

“Wer wird Millionär?” Empfangschef aus Saarlouis gewinnt 500.000 Euro - Telefonjoker bekommt 50.000 Euro ab!
 
05.03.2007 - 21:15 Uhr, RTL

Köln (ots)

Hochspannung bei “Wer wird Millionär?”: Millionen Menschen drückten Martin Finé (52) aus Saarlouis am Montag, 5. März, 20.15 Uhr, bei Günther Jauch die Daumen. Der sympathische Empfangschef eines Hotels startete direkt mit der 1 Million-Euro-Frage und hatte damit die Chance, neuer Millionär bei Günther Jauch zu werden. Bereits in der Freitagssendung schaffte er einen grandiosen Durchmarsch und beantwortete 14 Fragen richtig. Allerdings musste der Saarländer dafür alle Joker einsetzen. Bei der 500.000 Euro-Frage rief er seinen Bruder, Nicolas Finé (59), an und kam dadurch weiter.

Absolute Ruhe im Studio, als Günther Jauch die 1 Million-Euro-Frage stellt: “Wer hinterließ als bislang letzter Mensch seinen Fußabdruck auf dem Mond?” A: Frank Borman, B: Alan Shepard, C: Michael Collins, D: Eugene Cernan (richtige Antwort D).

“Ich kenne nur den Namen Alan Shepard, die anderen drei habe ich noch nie gehört. Bei der ersten Mondlandung bin ich noch Nachts aufgestanden, um vor dem Fernseher dabei zu sein. Danach habe ich mich nicht mehr für die Raumfahrt interessiert”, so Martin Finé. “Antworten wäre wie Russisches Roulette spielen. Es war großartig hier zu sein, ich nehme die 500.000 EUR und steige aus!”

Und was geschieht mit dem Gewinn? Martin Finé: “Von der halben Million zahle ich mein Haus ab und 50.000 EUR bekommt mein Bruder, da er als Telefonjoker die 14. Frage beantworten konnte. Und auch der Arbeiter-Samariter-Bund erhält eine Spende. Dann lade ich meine ganze Familie, Freunde und alle Telefonjoker zu einem rauschenden Fest ein, denn so etwas passiert ja nur einmal im Leben.”

Alle Fragen, weitere Infos und Fotos finden Sie unter:
www.rtl-presse.de-Pressekontakt: Rückfragen bitte an:RTL Programmpresse Frank Rendez Telefon: 0221 / 456 4246 Fax: 0221 / 456 4292 frank.rendez@rtl.de 

ITK-Branche erzielt Rekord bei der Wertschöpfung

March 5, 2007 by Web Internet · Leave a Comment 

BITKOM-Studie: ITK-Marktwachstum auf 164 Mrd. Euro bis 2010 möglich
Innovationen entstehen an den Schnittstellen von ITK- und Anwenderbranchen

Berlin, 5. März 2007 - ITK-Technologien sind ein Motor für Wachstum und Beschäftigung in der deutschen Wirtschaft und sie treiben Innovationen in anderen Branchen voran. Das zeigt eine Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). So erwirtschaftete die ITK-Branche nach aktuellen Berechnungen im Jahr 2005 mit fast 74 Milliarden Euro die höchste Wertschöpfung der klassischen Industriezweige und lag damit vor dem Maschinenbau, der Automobilindustrie oder der Metallindustrie. „Die ITK-Wirtschaft ist nicht nur für sich genommen eine hoch innovative Branche“, sagte BITKOM-Präsident Willi Berchtold bei der Präsentation der Studie im Vorfeld der Hightech-Messe CeBIT. „ITK-Technologien zünden auch Innovationen in anderen Branchen.“ Das belegen u.a. steigende ITK-Exporte und die Anmeldungen beim Europäischen Patentamt: Ein Viertel aller Patente kommen inzwischen aus dem ITK-Sektor. „Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland eine gute, aber noch keine Spitzenposition ein“, sagte Berchtold. „Es bedarf einer Kraftanstrengung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, um in wichtigen Hightech-Sektoren ganz nach vorne zu kommen.“ Ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung der Hightech-Industrie sind die Anwenderbranchen. So steigen die ITK-Ausgaben im Gesundheitswesen laut Studie in der Finanzwirtschaft und im Automobilbau in den Jahren 2007 und 2008 um jeweils rund 4 Prozent. Bei einer anhaltend positiven Entwicklung der Anwenderbranchen und unter der Voraussetzung günstiger politischer Rahmenbedingungen kann der ITK-Markt in Deutschland bis zum Jahr 2010 laut BITKOM-Studie um jährlich 3 Prozent auf 164 Milliarden Euro wachsen.

Die Untersuchung ist der zweite Teil der Studie „Zukunft digitale Wirtschaft“. Sie wurde von der Strategieberatung Roland Berger Strategy Consultants und den Marktforschern von BITKOM erstellt. Der BITKOM hatte im ersten Teil der Studie eine Reihe von Technologiefeldern identifiziert, die ein hohes Wachstumspotenzial haben, darunter so genannte Eingebettete Systeme, neue Software-Architekturen oder biometrische Sicherheitslösungen. Der zweite Teil analysiert den Beitrag der ITK-Branche zur deutschen Volkswirtschaft. Die ITK-Wirtschaft besteht in diesem Sinne aus den Segmenten Informationstechnik (Computer-Hardware, Software, IT-Dienstleistungen), Telekommunikation (TK-Hardware, TK-Dienste: Festnetz, Mobil-funk, Datenübertragung) und digitaler Unterhaltungselektronik. Das Marktvolumen beträgt 2007 fast 150 Milliarden Euro bei einer Beschäftigtenzahl von rund 800.000. Derzeit gibt es in der ITK-Branche etwa 20.000 offene Stellen, überwiegend bei Anbietern von Software und IT-Services.

Laut Studie legte die Wertschöpfung der beiden Segmente Software und IT-Services zwischen 1995 und 2005 überproportional um 68 Prozent auf fast 28 Milliarden Euro zu. Bemerkenswert sei der Anstieg der Wertschöpfung bei ITK-Hardware, die sich im Zehnjahresvergleich auf über 13 Milliarden Euro fast verdoppelt hat. Die Wertschöpfung der gesamten ITK-Branche ist in diesem Zeitraum um 50 Prozent auf 74 Milliarden Euro gestiegen. Die Wertschöpfung misst den Wert der erbrachten Waren und Dienstleistungen abzüglich der Vorleistungen.

Im Jahr 2006 wurden ITK-Waren und -Dienstleistungen im Wert von 57 Milliarden Euro exportiert. Das ist ein Plus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im OECD-Vergleich belegt Deutschland bei den Warengruppen Kommunikationstechnik, IT-Hardware und elektronische Bauelemente jeweils einen Platz unter den fünf führenden Exportnationen. Besonders stark gewachsen sind die Consumer Electronics mit einem Plus von 22 Prozent. In der Summe bleibt Deutschland gleichwohl Nettoimporteur von ITK-Produkten und -Diensten. Berchtold: „Deutschlands Hightech-Sektor wächst, aber manche Länder sind schneller als wir.“ So investieren die Unternehmen und der öffentliche Sektor in Deutschland deutlich weniger in Informations- und Kommunikationstechnik als andere Nationen. Spitzenreiter ist die USA mit einem Anteil von 4 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP), gefolgt von den skandinavischen Ländern. Deutschland liegt mit einem Anteil der ITK-Investitionen am BIP von 1,9 Prozent noch unter dem Durchschnitt der EU. „Vergleichsweise niedrige ITK-Investitionen sind ein wesentlicher Grund für die Wachstumsschwäche Deutschlands in den letzten zehn Jahre“, sagte Berchtold.

ITK-Einsatz in den Anwenderbranchen

Ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung des ITK-Sektors sind die Anwenderbranchen. Ein Beispiel hierfür ist das Gesundheitswesen. „Allein die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wird dem Gesundheitssystem Einsparungen in Milliardenhöhe bringen und die Versorgung jedes einzelnen Patienten verbessern“, sagte Berchtold. Die Ausgaben für Gesundheit machen mit mehr als 230 Milliarden Euro fast elf Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts aus. Gleichzeitig steht das Gesundheitssystem wegen des demografischen Wandels unter einem starken Druck, seine Effizienz zu steigern. „Der Einsatz moderner ITK-Technologien im Gesundheitswesen ist ein Muss“, sagte Berchtold. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass 20 bis 40 Prozent der Kosten durch eine optimierte Datenerfassung, Informationsverarbeitung und Kommunikation eingespart werden könnten. Im Jahr 2006 haben Ärzte, Krankenhäuser, Apotheker und Kassen 3,7 Milliarden Euro für ITK-Produkte und Dienste ausgegeben. In den Folgejahren steigt der Umsatz der Studie zufolge um jährlich 4 Prozent auf 4 Milliarden Euro im Jahr 2008.

Der umfassende Einsatz von ITK ist auch für den Bankensektor ein zentraler Erfolgsfaktor. Rund 60.000 IT-Spezialisten arbeiten bei Banken. Das entspricht 8 Prozent aller Beschäftigten – ein Spitzenwert im Vergleich zu anderen Anwenderbran-chen. Online-Banking nutzen heute 40 Prozent der Bevölkerung und zwei Drittel der Internetnutzer. Die Kreditinstitute steigern ihre Produktivität mit ITK aber vor allem im Backoffice. Beispiele sind die Automatisierung des Zahlungsverkehrs, von Wertpapiertransaktionen oder des Kreditgeschäft. Nach BITKOM-Schätzung wer-den die ITK-Ausgaben der Banken von 7,2 Milliarden Euro im Jahr 2006 um jähr-lich 3 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2008 steigen. „Die Finanzinstitute investieren wieder verstärkt in ITK, nachdem sie ihre Ausgaben nach dem Börsencrash zwischen 2001 und 2004 zunächst spürbar reduziert hatten“, sagte Berchtold.

Dritte Anwenderbranche mit hohem ITK-Einsatz ist die Automobilbranche. Elektronische Bremsassistenten und Stabilitätsprogramme oder der Tempomat sind heute Standard. Hinzu kommen Navigationssysteme und Multimedia-Anwendungen. Laut Studie entfallen heute bis zu 70 Prozent der Entwicklungskosten bei neuen Modellen auf Elektronik und Software. ITK-Technologien kommen in der Produktentwicklung, bei der Steuerung der Produktion und im Service zum Einsatz. Die „Digitale Fabrik“ berücksichtigt den gesamten Lebenszyklus eines Automobils. Die Hersteller berichten, dass sie damit die Zeiten bis zur Produkteinführung eines neuen Modells erheblich verkürzen und Kostenvorteile erzielen. Gemäß der Studie werden die ITK-Ausgaben der Automobilindustrie von 4,6 Milliarden Euro im vergan-genen Jahr um jährlich 4,6 Prozent auf 5 Milliarden Euro im Jahr 2008 ansteigen.

Aus Sicht von BITKOM-Präsident Berchtold kommt es nun darauf an, innerhalb Deutschlands die Zusammenarbeit der ITK-Anbieter mit den großen Anwendergruppen noch enger zu ziehen. Berchtold: „Wir müssen hin zu einer voll integrierten, innovationsstiftenden Zusammenarbeit über Branchengrenzen hinweg.“

Deutschland hat beim Breitband noch Nachholbedarf

March 5, 2007 by Web Internet · Leave a Comment 

Deutschland hat beim Breitband noch Nachholbedarf

Ende 2006 hatten 37 Prozent der Haushalte einen breitbandigen Internet-Zugang 
50-Prozent-Markte wird im Jahr 2008 überschritten
Westeuropäischer Durchschnitt heute bei 42 Prozent

Berlin, 2. März 2007 - Die Zahl der Breitbandanschlüsse hat sich in den vergangenen drei Jahren in Deutschland verdreifacht. Zum Jahreswechsel 2006/2007 verfügten 37 Prozent der Haushalte über einen schnellen Internet-Zugang, Ende 2003 waren es erst 12 Prozent. „Trotz dieses hohen Zuwachses liegt Deutschland bei der Verfügbarkeit schneller Internet-Zugänge international sichtbar zurück“, sagt BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms. In den westeuropäischen Staaten hatten zum Jahreswechsel im Schnitt 42 Prozent der Haushalte einen breitbandigen Anschluss, in Südkorea waren es gar 84 Prozent.
 
Die 50-Prozent-Marke soll in Deutschland nach BITKOM-Schätzungen im Jahr 2008 überschritten werden. Bislang war man davon ausgegangen, dass erst Anfang 2009 ein entsprechender Wert erreicht würde. Für den starken Zuwachs sorgen der zunehmende Wettbewerb, technologischer Fortschritt und die entsprechend niedrigeren Preise bei gleichzeitig höheren Bandbreiten.

Derzeit gelten Übertragungsraten von über 384 Kilobit pro Sekunde als Breitband. In den Anfangszeiten des Internets wurde nur ein Kilobit pro Sekunde übermittelt. Für den Download eines MP3-Musiktitels von knapp 4 Megabyte bräuchte man mit einer solchen Leitung rund acht Stunden. Inzwischen sind Breitbandanschlüsse mit mindestens zwei Megabit pro Sekunde die Regel und der Startschuss für Angebote mit 50 Megabit pro Sekunde ist bereits gefallen. Damit schafft man den Download des Musiktitels in weniger als einer Sekunde.

Breiband-Anschlüsse (Bild)

Abmahnung für Confixx-Nutzer

March 5, 2007 by Web Internet · Leave a Comment 

Manfred K.* bietet Freunden und Bekannten seit drei Jahren Webspace für private Homepages an. Der dafür eingesetzte Server wird, wie Millionen seiner Artgenossen, über das Control-Panel Confixx von SWSoft gesteuert. Bis zum vergangenen Freitag schien die Welt für ihn noch in Ordnung - doch dann staunte er nicht schlecht, als er seinen Briefkasten öffnete.

Manfred K. flatterte eine Abmahnung ins Haus. Die Firma Meer aus dem Emsland informierte Manfred K., dass er gegen die Sorgfaltspflicht im Internet, Urheberrechte, Markenrechte und Kennzeichenrechte verstoßen habe und das Unternehmen seit Februar 1998 Eigentümer des Markennamens “web1″ als Firmen- und Produktname sei. Hintergrund: Confixx identifiziert eingetragene Nutzer als web1, web2 oder beispielsweise web3. Auf einer Domain von Manfred K. erscheint der Hinweis “Hier entstehen die Internet-Seiten des Confixx Benutzers web1 auf…”, der auch von Google indiziert wurde…. Quelle & Mehr Infos

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