Archive for the ‘Recht & Wirtschaft’ Category

Spreader im Visier der GEMA

Spreader im Visier der GEMA

München, den 31.07.2008. Beim Kampf gegen die Internet-Piraterie hat die GEMA ihr Vorgehen erfolgreich auf Spreader ausgeweitet. Nach der schlagkräftigen Aktion gegen Xirror.com, einen der bedeutendsten deutschen Spreader, nimmt die GEMA nun auch vergleichbare Dienste in ihr Visier.

Bei Spreadern handelt es sich um ein neues Phänomen im Bereich der illegalen Nutzung von geschützten Inhalten im Internet. Sie ermöglichen Nutzern, beliebige Dateien auf einer Vielzahl von Share-Hostern von einer zentralen Stelle aus zu verteilen. Von diesen Share-Hostern, die als Plattform für Musikinhalte fungieren, können die Dateien dann umfassend und weltweit abgerufen werden.

Nach aktuellen Studien beträgt der Anteil des durch das Sharehosting verursachten Datenverkehrs bereits knapp fünf Prozent am gesamten deutschen Internetverkehr. Spreader tragen also erheblich dazu bei, die illegale Nutzung von Musik zu beschleunigen und auszuweiten.

Gegen Xirror.com ist die GEMA auf dem Gerichtsweg vorgegangen und hat im Juni einen Sieg errungen. Der Spreader hat daraufhin seinen Dienst eingestellt. Nun nimmt die GEMA ihren Kampf gegen weitere Betreiber auf. Dazu gehören Shareonall, Hubupload, Datenschleuder und andere.

„Die GEMA beobachtet aufmerksam den Musikmarkt im Internet und die Angebote der einzelnen Dienste mit dem Ziel, den Urhebern durch den Abschluss von Lizenzvereinbarungen eine angemessene Vergütung für die Nutzung ihrer Musik zu sichern“, so Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA. „Verwehren Dienstbetreiber sich jedoch gegen eine Lizenzierung, gehen wir frühzeitig gegen solche neuen illegalen Phänomene vor, um deren Etablierung im Markt zu verhindern.“

Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von mehr als 60.000 Mitgliedern (Komponisten, Textautoren und Musikverleger) sowie von über 1 Mio. Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik.

Postbank bleibt im ersten Halbjahr auf Kurs

Solides Kundengeschäft in herausforderndem Marktumfeld / Strategieprogramm greift / Moderate Belastungen aus Finanzmarktkrise

Die Deutsche Postbank AG konnte sich im ersten Halbjahr 2008 in einem durch die Kapitalmarktkrise und eine inverse Zinsstruktur gekennzeichneten schwierigen Umfeld gut behaupten. In wesentlichen Produktkategorien hat sie das Neugeschäft ausgeweitet und Marktanteile hinzugewonnen. Sie verzeichnete einen positiven Trend beim operativen Ergebnis, während die Belastungen aus der Entwicklung an den Kapitalmärkten in der Ertragsrechnung erneut vergleichsweise moderat ausfielen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 - dem letzten vor dem Auftreten der Kapitalmarktkrise - legte die Postbank bei den operativen Kernerträgen - Zinsüberschuss und Provisionsüberschuss - zu. Aufgrund der Marktturbulenzen gingen das Handels- und Finanzanlageergebnis zurück. Die Verwaltungsaufwendungen verminderten sich infolge von Effizienzgewinnen und strikter Kostenkontrolle deutlich. Die Risikovorsorge lag spürbar unter dem Vorjahresniveau.

Das Ergebnis vor Steuern ging in den ersten sechs Monaten 2008 um 26,1 % auf 337 Millionen Euro zurück. Bereinigt um die Auswirkungen der Finanzmarktkrise stieg das Ergebnis um 43,4 % auf 654 Millionen Euro. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern verminderte sich auf 13,9 % (Vorjahr 17,5 %). Die Cost Income Ratio der Gesamtbank stieg auf 73,7 % (68,7 %). Im klassischen Bankgeschäft, also ohne Transaction Banking, lag dieser Wert bei 71,8 % (66,6 %). Bereinigt um die finanziellen Auswirkungen der Marktverwerfungen, ergaben sich in den ersten sechs Monaten sowohl beim Ergebnis vor Steuern als auch bei der Eigenkapitalrendite und der Cost Income Ratio Verbesserungen gegenüber den Vergleichswerten des Vorjahres.

Neues Stammkundenkonzept mit ersten Erfolgen

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Niederlande kein sicherer Hafen mehr für Raubkopierer - Gericht entscheidet: Hosting-Provider muss torrent.to vom Netz nehmen

Niederlande kein sicherer Hafen mehr für Raubkopierer - Gericht entscheidet: Hosting-Provider muss torrent.to vom Netz nehmen


Hamburg, 11. Juli 2008.  Der niederländische Internetprovider Euroaccess muss die Raubkopien-Portalseite torrent.to vom Netz nehmen und die persönlichen Daten der Seiten-Administratoren herausgeben. Dies entschied das Gericht in Amsterdam am 8. Juli per einstweiliger Verfügung. Bereits vergangene Woche hatte der Hosting-Anbieter Leaseweb zwei weitere stark frequentierte Seiten mit Links zu deutschsprachigen Film- und TV-Serien-Raubkopien heruntergefahren. Ein dritter niederländischer Provider schaltete eine Streaming-Site mit Unmengen an illegal eingestellten Filmen ab. Damit verliert das nordwestliche Nachbarland Deutschlands seinen Status als Rückzugsort für deutsche Portalseiten zu illegalen Angeboten.

Das in den Niederlanden gehostete Portal Torrent.to gilt als eine der bekanntesten Seiten zu illegalen Download-Angeboten. Indizien, wie etwa deren schwerpunktmäßige Ausrichtung auf den deutschsprachigen Markt, weisen auf einen Betrieb durch deutsche Staatsbürger hin. Infolgedessen hatte die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) ein Strafverfahren initiiert und die niederländische Schwesterorganisation BREIN um Unterstützung gebeten. Eine wenig kooperative Haltung des Hosting-Providers Euroaccess erschwerte weitere Ermittlungen jedoch erheblich. Daher startete BREIN durch Abmahnung das nun erfolgreiche zivilrechtliche Verfahren gegen das Unternehmen.

Von der GVU durch wesentliche Informationen unterstützt, gelang BREIN der Nachweis des offensichtlich illegalen und äußerst umfangreichen Angebots an aktuellen Filmen, Entertainmentsoftware und Musikdateien auf torrent.to. Auf dieser Grundlage begründete der Vorsitzende des Gerichts, dass die rechtswidrige Art der Seite auch für den Provider absolut klar gewesen sein muss - nicht zuletzt da der Hosting-Anbieter von den Anti-Piraterie-Organisationen davon in Kenntnis gesetzt worden war. Euroaccess ermögliche durch seine Rolle als Webhost in diesem Fall die Begehung umfangreicher Urheberrechtsverletzungen durch Internetnutzer. Das Unternehmen trage “eine eigene Verantwortung”, argumentierte der Richter, und habe auch die Kosten der Rechtsstreitigkeit zu tragen.

Jan Scharringhausen, Leiter der GVU-Rechtsabteilung kommentiert die Entscheidung: “Wir begrüßen diese einstweilige Verfügung und hoffen, dass dank der zu erwartenden Informationen von Euraccess die Verantwortlichen von torrent.to nun zur Verantwortung gezogen werden können. Die GVU und ihre Mitgliedsunternehmen werden diese neuerliche Präzedenz-Entscheidung zum Anlass nehmen, gemeinsam mit BREIN alle verbleibenden Portalseiten in den Niederlanden anzugehen. Dazu gehört auch kino.to.”

Alle Angaben: ©GVU PR

Start-ups scheitern am häufigsten am Geld

Start-ups scheitern am häufigsten am Geld

  • Zwei Drittel brauchen nicht mehr als 40.000 Euro Startkapital
  • Nur 17 Prozent der Gründer erhalten Geld von Banken
  • BITKOM fordert bessere Bedingungen für private Investoren

Berlin, 5. Mai 2008 - Geplante Unternehmensgründungen scheitern am häufigsten am Geld. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Hightech-Verbandes BITKOM. Befragt wurden dabei Teilnehmer des Gründerwettbewerbs Multimedia des Bundeswirtschaftsministeriums. „Fehlendes Startkapital, unsichere Einnahmen und lukrative Jobangebote bei anderen Unternehmen sind die drei wichtigsten Gründe, warum potenzielle Gründer ihre Ideen nicht weiterverfolgen“, analysiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Bei zwei von drei gescheiterten Gründungsplänen (64 Prozent) fehlten Kapitalgeber für das Start-up, und in jedem dritten Fall spielten Sorgen um das Einkommen eine wesentliche Rolle. „Das ist ein klares Zeichen, dass Start-ups in Deutschland bessere Finanzierungsbedingungen brauchen“, erklärte Scheer. „Eine innovative Volkswirtschaft kann es sich nicht leisten, wertvolle Geschäftsideen in großem Maßstab zu verlieren.“

Das Ergebnis der Studie ist Scheer zufolge auch deshalb ernüchternd, weil viele Start-ups kein sonderlich hohes Anfangskapital brauchen: Zwei Drittel der Gründer kommen in der Startphase mit bis zu 40.000 Euro aus. „Man sollte meinen, dass es bei einer solchen Summe nicht schwierig ist, Kapitalgeber für gute Ideen zu finden“, erklärt Scheer. „In der Realität sieht es leider oft anders aus.“ Einer Mehrheit der Gründer gelingt es nicht, an Kredite, Wagniskapital oder öffentliche Zuschüsse und Darlehen zu gelangen. Scheer: „Zwei Faktoren sind dafür ausschlaggebend: die Skepsis der Geldgeber und Kommunikationsprobleme.“ Zwei von drei abgewiesenen Gründern gaben zu Protokoll, ihre Idee habe die Investoren nicht überzeugt oder sei nicht verstanden worden. „In unserer jungen Branche, die von neuartigen und oft außergewöhnlichen Geschäftsideen lebt, fehlt es häufig an Offenheit der Kapitalgeber“, so Prof. Scheer. Eine weitere Hürde sind unzureichende Sicherheiten – sie sind in jedem dritten Fall einer der Gründe, weshalb die Finanzierung scheitert. Fast ebenso häufig ist das gewünschte Finanzierungsvolumen für Investoren zu klein. „Eine große Summe ist zuweilen leichter zu bekommen als eine kleine“, bedauert Scheer.

87 Prozent der tatsächlich gegründeten Unternehmen starten daher mit Eigenmitteln der Gründer. „Ohne einen großen Anteil an Eigenmitteln sind die meisten Gründungen derzeit nicht möglich“, erläutert Prof. Scheer. Lediglich ein Drittel der Start-ups (31 Prozent) kann auf öffentliches Geld zurückgreifen, etwa von Gründerfonds und Förderbanken. An dritter Stelle der Geldgeber stehen Verwandte und Freunde (22 Prozent), gefolgt von Banken (17 Prozent) und Privatinvestoren (13 Prozent). Risikokapitalgeber (6 Prozent) und weitere Finanzierungspartner spielen eine geringere Rolle.

Der BITKOM fordert daher, die Rahmenbedingungen für privates Beteiligungskapital zu verbessern. „Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde leider auf Eis gelegt“, erklärt Prof. Scheer. „Wir brauchen das Gesetz aber dringend.“ Vor allem steuerliche Anreize sind Scheer zufolge nötig, um Investitionen in Start-ups attraktiver zu machen. So können Verluste bisher nur sehr begrenzt bei der Steuer geltend gemacht werden. „Investoren benötigen auch bessere Bedingungen, um Gewinne zu realisieren und zu reinvestieren“, sagte der BITKOM-Präsident.

Die Studie ist kostenlos im Internet verfügbar unter: http://www.bitkom.org/de/mittelstand/51998.aspx

Kingston Technology erreicht im Geschäftsjahr 2007 ein Umsatzhoch von 4,5 Milliarden US$

Kingston Technology erreicht im Geschäftsjahr 2007 ein Umsatzhoch von 4,5 Milliarden US$

Florierender Umsatz mit Flash-Produkten sowie das kontinuierliche Wachstum im übrigen Speichermarkt übertreffen globale Erwartungen

München, 25.03.2008 - Kingston Technology, der weltgrößte unabhängige Speicherhersteller, gab heute die Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 bekannt. Das Unternehmen erreichte einen Umsatz von 4,5 Milliarden US$ und damit ein Wachstum von 800 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Dieser Umsatzanstieg resultiert vor allem aus dem boomenden Flashspeicher-Markt, den Kingston seit 2003 im großen Rahmen bedient.

“Das Erreichen der 4,5 Milliarden US$ ist für unsere Firmengeschichte ein bemerkenswertes Ereignis”, so John Tu, Mitbegründer von Kingston Techno-logy. “Als David Sun gemeinsam mit mir das Unternehmen 1987 gründete, hätten wir nicht gewagt von solch einem Erfolg zu träumen. All dies verdan-ken wir der harten Arbeit unserer Mitarbeiter sowie ihren ausgezeichneten Support gegenüber unseren Industrie- und Vertriebspartnern und schluss-endlich unseren Kunden.”

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Müller: “Erstmals 150 Mrd. Euro-Schallmauer durchbrochen”

Müller: “Erstmals 150 Mrd. Euro-Schallmauer durchbrochen”

Bayerns Wirtschaftsministerin Müller zieht positive Bilanz der Exportentwicklung 2007 / Fortsetzung des Exportwachstums erwartet

München, 21.03.2008 - “Bayerns Ausfuhren haben 2007 ihren Höhenflug fortgesetzt. Mit knapp 154 Milliarden Euro durchbrach die bayerische Exportwirtschaft erstmals die 150 Mrd. Euro-Schallmauer und stellte zum vierzehnten Mal in Folge einen neuen Ausfuhrrekord auf. Die Exportquote der bayerischen Industrie hat mit 49,6 Prozent einen neuen Höchstwert erreicht. Bereits jeder zweite Euro wird im Auslandsgeschäft verdient. ”Made in Bavaria” steht rund um den Globus hoch im Kurs. Unsere Wirtschaft nutzt bis weit in den Mittelstand hinein ihre Chancen auf den Weltmärkten”, kommentierte Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller die nunmehr vorliegenden Gesamtdaten der bayerischen Außenhandelsstatistik für 2007.

Ministerin Müller zeigte sich zuversichtlich, dass die robuste bayerische Exportwirtschaft auch bei einer Rezession in den USA und anhaltender Dollarschwäche nicht aus der Erfolgsspur gerät. Müller: “Die Bäume im Auslandsgeschäft werden in diesem Jahr zwar nicht mehr so stark in den Himmel wachsen wie 2007. Aber unsere Unternehmen sind mit ihrer technologisch anspruchsvollen Güterpalette weltweit hervorragend aufgestellt. Wir können deshalb in diesem Jahr den 15. Exportrekord in Folge schaffen.”

2007 haben Bayerns Exporte gegenüber dem Vorjahr um 8,7 Prozent auf 153,6 Milliarden Euro zugelegt. Die Einfuhren nach Bayern sind um 6,9 Prozent auf 124 Milliarden Euro gestiegen. Damit erhöhte sich der Ausfuhrüberschuss im letzten Jahr um 4,2 Milliarden Euro auf den neuen Höchststand von 29,7 Milliarden Euro.

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giropay setzt Wachstumskurs auch in 2007 ungebremst fort

giropay setzt Wachstumskurs auch in 2007 ungebremst fort

Gesamtumsatz bei fast 190 Millionen Euro

Frankfurt/Main, 11.01.2008 - Das Online-Bezahlverfahren giropay setzt auch im zweiten Jahr seines Bestehens seinen Erfolgskurs fort. 2007 wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von über 131 Millionen Euro mit giropay bezahlt. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 132 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den Transaktionszahlen fällt das Wachstum noch größer aus: In den vergangenen 12 Monaten fanden mehr als zwei Millionen Bezahlungen mit giropay statt. Verglichen mit 2006 entspricht dies einem Zuwachs von 203 Prozent. Mittlerweile gibt es mehr als 10.000 Akzeptanzstellen von giropay im Internet, über 400 Händler sind direkt angeschlossen.

Seit dem Start von giropay in 2006 wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 190 Millionen Euro mit giropay bezahlt. Damit konnte der Umsatz nach Erreichen der 100-Millionen-Euro-Grenze im Juni 2007 innerhalb von nur sieben Monaten nahezu verdoppelt werden. Bis heute haben insgesamt rund 2,7 Millionen giropay-Überweisungen stattgefunden. Auch ihre Zahl ist seit der millionsten im März 2007 kontinuierlich gestiegen. Maßgeblich dazu beigetragen hat - wie schon im Vorjahr - das Weihnachtsgeschäft im 4. Quartal. Dieses führte zu einem Wachstum von rund 20 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

giropay ist weiter auf Millionenkurs

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Logitech bald im Besitz von Microsoft?

Logitech bald im Besitz von Microsoft?
 
Die Aktien des weltbekannten Peripherie-Herstellers Logitech sind heute sprunghaft um sagenhafte 12% gestiegen. Einigen Händlern zufolge ist dies der Beginn der Übernahme des Unternehmens durch Microsoft.
 
Weiterhin biete Microsoft für jede Aktie stolze 29€ und würde damit Logitech für über 6 Milliarden Euro aufkaufen. Jedoch wurden die Gerüchte rund um die Übernahme von Logitech noch nicht bestätigt, Microsoft würde dadurch jedoch zum weltweiten Marktführer für Mäuse, Tastaturen etc. werden.

(m.w./blogspan)

Rekord: Fast 1 Milliarde Euro für Online-Werbung

Rekord: Fast 1 Milliarde Euro für Online-Werbung

  • Umsätze klettern 2007 in Deutschland um 103 Prozent
  • Markt erreicht erstmals Milliarden-Euro-Niveau
  • Telekommunikationsanbieter werben besonders häufig im Internet

Berlin, 7. Januar 2008 - Noch nie wurde so viel auf Internetseiten geworben wie 2007. Ob Banner am Bildschirmrand, Pop-Ups, gesponserte Webseiten oder kurze Filme – die Umsätze mit grafischer Online-Werbung kletterten in Deutschland im vergangenen Jahr auf 976 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 103 Prozent im Vergleich zu 2006. Damals betrugen die Umsätze erst 480 Millionen Euro. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin bekannt. Grundlage ist eine exklusive Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control. „2007 war ein echter Meilenstein für die grafische Online-Werbung in Deutschland“, sagte Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM.

Vor allem die Telekommunikationsanbieter und Internetplattformen haben den Markt im vergangenen Jahr getrieben. Sie gaben rund 223 Millionen Euro für grafische Online-Werbung aus. Auf dem zweiten Platz folgten Handels- und Versandhäuser, die 189 Millionen Euro investierten. Medien und Entertainmentanbieter (119 Millionen Euro), Banken und Finanzdienstleister (116 Millionen Euro) sowie Kfz-Firmen (89 Millionen Euro) vervollständigten die Top-5. Eine untergeordnete Rolle spielte die Online-Werbung hingegen für die Pharmaunternehmen. Ihre Ausgaben beliefen sich 2007 auf gerade einmal 6,5 Millionen Euro. Diese Branche setzte stattdessen vor allem auf Werbespots im Fernsehen sowie Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften.

Prof. Scheer: „Bemerkenswert ist, dass die Ausgaben für grafische Online-Werbung von Quartal zu Quartal ohne Unterbrechung zugenommen haben. Besonders stark waren die letzten drei Monate des vergangenen Jahres. Hier betrugen die Gesamtumsätze bereits 348 Millionen Euro.“ Im ersten Quartal 2007 waren es erst 174 Millionen Euro, im zweiten 207 Millionen Euro und im dritten Quartal 246 Millionen Euro.

Zur Methodik: Sämtliche Angaben basieren auf einer Erhebung von Thomson Media Control und umfassen alle Formen klassischer Online-Werbung. Dazu zählen grafische Werbemittel wie Banner, Pop-Ups und Streaming Ads. Suchwort-Marketing und Affiliate-Marketing sind nicht eingeschlossen. Ausgewiesen ist der hochgerechnete Nettoumsatz. Im Gegensatz zum Bruttoumsatz gibt er nicht die Summe der Listenpreise wieder, sondern berücksichtigt unter anderem geschätzte Rabatte und Agenturprovisionen. Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettoumsatz stellt also den Unterschied zwischen formell ausgewiesenen und tatsächlich bezahlten Anzeigenpreisen dar.

Der schweizerische Onlinehandel boomt

Der schweizerische Onlinehandel boomt

Aber nur koordiniertes Online Marketing sorgt dafür, dass Unternehmen davon profitieren

Effretikon, 04.01.2008 - Die Zukunft des Handelns mit Produkten und des Anbietens von Dienstleistungen liegt verstärkt im Internet. 30% der Schweizer kaufen mittlerweile ein bis zweimal pro Monat im Internet ein (2004: nur 15%), so die Studie “Der Schweizer Online-Handel, Internetnutzung Schweiz 2007″ der Universität St. Gallen. “Einkauf im Internet wird niemals das Shopping auf den Einkaufsmeilen verdrängen, aber mehr und mehr sinnvoll ergänzen”, sagt Rico Daniel vom Unternehmen Online Media Consulting (OMC) in Effretikon mit Blick auf die Studie. Eigene Erfahrungen des Geschäftsführers bestätigen, dass sich Schweizer Unternehmen längst der Bedeutung des Internets bewusst geworden sind. Und noch ein Trend ist deutlich sichtbar: Die Unternehmen geben sich nicht mehr mit blosser Präsenz im Internet zufrieden; Online-Marketing und SEO (Suchmaschinenoptimierung) rücken verstärkt in den Vordergrund.

Ein paar Zahlen zum Online Business

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Arcor soll Google sperren

Arcor soll Google sperren
Der Telekommunikationsprovider Arcor kann einem fast leid tun. Im Rahmen des Streits um den Jugendschutz in der Erotik-Branche will jetzt Huch Medien das Unternehmen jetzt gerichtlich zwingen, den Zugang zu Google wegen der Verbreitung pornographischer Schriften ohne Alterskontrolle zu sperren. Hinter dem juristischen Vorstoß steckt aber eigentlich nur ein Test.

Quelle und weiter..

Das ändert sich 2008

Das ändert sich 2008
Weitreichende Änderungen werfen ihre Schatten voraus

Bonn, 28.11.2007 - Der Bundestag hat neue Gesetze beschlossen, die weit über das kommende Jahr hinaus wirken. In der Öffentlichkeit bekannt sind weitestgehend die Abgeltungssteuer sowie die Absenkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung. Weniger bekannt sind neue Abschreibungsregeln für Selbstständige oder der Energiepass für Gebäude. Zudem stehen weitere einschneidende Entscheidungen an, allen voran die Neuregelung der Erbschaftssteuer. Auf welche Veränderungen müssen sich Bundesbürger einstellen?

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Philips will den amerikanischen Leuchtenhersteller Genlyte für rund 1,8 Milliarden Euro übernehmen

Philips will den amerikanischen Leuchtenhersteller Genlyte für rund 1,8 Milliarden Euro übernehmen

Hamburg, 26.11.2007 - Philips hat mit dem amerikanischen Leuchtenhersteller Genlyte (Genlyte Group Incorporated) einen Fusionsvertrag unterschrieben, nach dem Philips ein Angebot für alle Aktien des Unternehmens abgeben und diese für einen Preis von 95,5 US-Dollar (rund 64,4 Euro) pro Anteilsschein erwerben kann. Der Preis soll mit dem Abschluss der Transaktion in bar gezahlt werden. Die Übernahme hat damit einen Gesamtwert von rund 2,7 Milliarden US-Dollar oder etwa 1,8 Milliarden Euro. Durch den Deal würde ein neuer Marktführer auf dem nordamerikanischen Beleuchtungsmarkt entstehen. Philips möchte die etablierten Kundenbeziehungen von Genlyte außerdem nutzen, um den Umstieg auf energieeffiziente Beleuchtungslösungen auch auf dem nordamerikanischen Markt zu beschleunigen. Der Aufsichtsrat von Genlyte hat der Transaktion einstimmig zugestimmt und wird den Anteilseignern des Unternehmens empfehlen, das Angebot von Philips anzunehmen.

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Arcor hat Widerspruch gegen Verfügung zur YouPorn-Sperre eingelegt

Arcor hat Widerspruch gegen Verfügung zur YouPorn-Sperre eingelegt
 
Arcor stellt die einstweilige Verfügung zur Sperrung der Sexseite YouPorn.com in Frage. “Wir haben Widerspruch eingelegt”, erklärte ein Sprecher des Telekommunikationsunternehmens gegenüber heise online. Es könne nicht sein, dass ein Provider verpflichtet werde, das Angebot zu blockieren, während andere dies nicht tun müssten. “Das wollen wir prüfen lassen”. Zudem sagte der Firmenvertreter, dass die eingerichtete Sperre über das Domain Name System (DNS) genauso wie die zuvor freiwillig ohne gerichtliche Vorgabe getestete Blockade des ganzen betroffenen IP-Adressraums “technisch wenig sinnvoll” seien. Bei der momentan gewählten DNS-Vorrichtung gebe es jedenfalls diverse Umgehungsmöglichkeiten. 

Quelle und Mehr: heise.de

getmobile AG verstärkt das Management-Team

getmobile AG verstärkt das Management-Team

München, 20.11.2007 - Seit Oktober 2007 hat Justine Mross die Bereichsverantwortung für das Ressort Finanzen und Controlling bei der Münchner getmobile AG übernommen.

Mit der Verpflichtung von Justine Mross hat die getmobile AG ihr Management-Team erneut verstärkt. Die Aufgaben, die die Finanzfachfrau seit Oktober 2007 übernommen hat, sind die Prozessoptimierung und der weitere Ausbau eines transparenten kennzahlengestützten Reportings.

Nach der kaufmännischen Ausbildung startete Justine Mross bei der Signode Bernpak GmbH, Remscheid, einer Tochter des amerikanischen Konzerns ITW, als Controllerin mit maßgeblicher Beteiligung am Aufbau der Finanzbuchhaltung und des Controllings. Im Jahr 2000 wechselte sie zur Märkisches Werk GmbH, Halver, als Leiterin der Finanzbuchhaltung für die gesamte Unternehmensgruppe. Zusätzlich war sie in dieser Position verantwortlich für die Implementierung eines monatlichen Konsolidierungstools.

“Mein Ziel ist es, den Wachstumskurs der getmobile AG Reporting zu unterstützen und den shareholder value-Ansatz zu steigern.”, so Justine Mross zu ihren Aufgaben bei der getmobile AG.

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