Emmelie de Forest führt Downloads-Charts

Emmelie de Forest dürfte zurzeit eine Freudenträne nach der anderen vergießen. Die barfüßige Dänin gewann in der Nacht zum Sonntag nicht nur den “Eurovision Song Contest 2013″, sondern mischt auch die digitalen Musikverkäufe in Deutschland mächtig auf. Ihr Siegertitel “Only Teardrops” steht auf Platz drei der media control Single-Download-Trends und ist damit der erfolgreichste “Eurovision”-Hit des Pfingstwochenendes. Nur “Get Lucky” von Daft Punk feat. Pharrell Williams und “Liebe ist meine Rebellion” von Frida Gold wurden zwischen Freitag und Montag häufiger heruntergeladen.

Die Norwegerin Margaret Becker erreichte mit ihrer Elektro-Pop-Nummer “I Feed You My Love” in Malmö einen guten vierten Platz. Bei den “Eurovision”-Downloads schneidet sie sogar noch besser ab und verbucht die Silbermedaille für sich. Cascada landen ganz “Glorious” an dritter Stelle. Die Positionen vier und fünf belegen Ungarns Überraschungskandidat ByeAlex (“Kedvesem”, 12 Punkte von Deutschland) sowie die Niederländerin Anouk (“Birds”).

Vor den Fernsehern fieberten am Samstagabend durchschnittlich 8,21 Millionen Gesamtzuschauer mit – fast ebenso viele wie im Vorjahr. Wie eine media control Auswertung auf Basis von 5-Minuten-Schritten zeigt, stieg die Reichweite bis zum Auftritt von Cascada kontinuierlich an. Waren zum Beginn um 21.00 Uhr nur fünf Millionen Zuschauer dabei, so sahen eine Stunde später bereits 9,30 Millionen Interessierte die Performance von Natalie Horler. Nur zum Beginn der Punktevergabe schalteten mit 9,36 Millionen noch mehr Menschen ein.

Die 5-Minuten-Intervalle ermöglichen auch einen genaueren Überblick darüber, welche Kandidaten beim deutschen Fernsehpublikum überzeugten und welche eher nicht. Der ungarische Sänger ByeAlex verbuchte beispielsweise ein Plus von 260.000 Zusehern; der Schwede Robin Stjernberg dagegen ein Minus von 340.000 Zuschauern.

Host Europe Serverausfall

host_europe_2009_logoHost Europe Serverausfall

Host-Europe hat derzeit Probleme bei der Erreichbarkeit. Wegen Wartungsarbeiten an der Stromversorgung gab es einen Teilausfall von ca. 10 Min. in einem der Datacenter. Host Europe arbeitet derzeit in Hochdruck um das Problem zu lösen, damit wieder alles reibungslos funktioniert.

Laut dem Twitter Account “@Hosteurope” ist auch der interne Gateway gestört, somit ist die Kommunikation nicht so einfach möglich.

Update: HostEurope hat nun eine Statusmeldung auf Facebook veröffentlicht:

Gerne möchten wir euch nähere Infos zur Ursache des Ausfalls mitteilen: Gegen Ende von Wartungsarbeiten an der Stromversorgung kam es zu einer Störung, durch die es zu einem kurzfristigen Spannungsabfall kam. Daraus resultierte, dass einige im Datacenter laufende Komponenten ausgefallen sind bzw. sich rebootet haben.

Wir werden unverzüglich untersuchen, warum es zu diesem Spannungsabfall kam und Maßnahmen ergreifen, um die Ursache nachhaltig zu beseitigen. Bei allen betroffenen Kunden entschuldigen wir uns vielmals! Im KIS könnt ihr unter Allgemeines -> Störungen ein Statement nachlesen.

Medikamente können auch krank machen

Pro Jahr werden in Deutschland 1,5 Milliarden Packungen Arzneimittel verbraucht. 4 von 10 Patienten über 65 Jahre bekommen 8 verschiedene Wirkstoffe und mehr verschrieben. Dabei ist seit langem bekannt, dass zu viele Medikamente, gleichzeitig eingenommen, mehr schaden können als nützen. Die Stiftung Warentest liefert mit der 9. Auflage des Handbuchs Medikamente unabhängige Informationen zu Risiken und Nebenwirkungen von über 7000 häufig verschriebenen Präparaten.

Es geht um Mittel bei Depression, Demenz, Bluthochdruck, Herzschwäche oder Schmerzen, die häufig gleichzeitig eingenommen werden. Jedes Jahr müssen vor allem ältere Menschen ins Krankenhaus, weil Wechselwirkungen verschiedener Arzneimittel sie krank gemacht haben.

In diesem Ratgeber geht es aber auch um Medikamente, die, richtig eingesetzt, besonders wertvoll sind, aber viel zu häufig verordnet werden. So bekommen gerade Kinder und Jugendliche noch immer Antibiotika bei Erkältungskrankheiten oder Mittelohrentzündung verschrieben. Dabei werden die meisten Erkältungskrankheiten durch Viren hervorgerufen. Antibiotika wirken dann nicht. Es kann aber zu Bauchschmerzen, Durchfall, Allergien und im schlimmsten Fall zu Antibiotika-Resistenzen kommen.

Damit liefert das „Handbuch Medikamente“ wichtige Informationen für den richtigen Gebrauch der richtigen Arzneimittel. So können sich Patienten fundiert und von der Pharmaindustrie unabhängig über Medikamente informieren.

„Handbuch Medikamente“ hat 1472 Seiten und ist ab dem 21. Mai 2013 für 49,90 Euro im Buchhandel erhältlich oder kann unter www.test.de/handbuch-medikamente bestellt werden.

Fast 40 Prozent der Bundesbürger für PKW-Maut

  • Auch viele Autofahrer stehen dem Thema offen gegenüber
  • 8 Prozent für Maut auf Bundes- und Landstraßen
  • Verkehrstelematik ist ein erheblicher Wirtschafts- und Umweltfaktor

Berlin, 21. Mai 2013 – Eine PKW-Maut wird allmählich populär. Sie wird mittlerweile von 39 Prozent der Bundesbürger befürwortet, vor zwei Jahren waren es noch 36 Prozent. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM. Dabei sprechen sich 38 Prozent der Autofahrer und 42 Prozent der Nicht-Autofahrer für eine PKW-Maut aus. „Immer mehr Deutschen wird klar: Der Kampf gegen Staus und für Ressourcenschonung erfordert neue Ansätze. Eine intelligente Verkehrssteuerung muss gleichwertig neben traditionelle Maßnahmen der Verkehrspolitik wie die Verbesserung des Straßennetzes treten“, sagt BITKOM-Vizepräsident Volker Smid. Besonders hoch ist der Anteil der Maut-Befürworter (43 Prozent) in der Altersklasse der 30- bis 44-Jährigen. Diese Gruppe ist beruflich und privat besonders viel unterwegs. Laut Deutschem Mobilitätspanel legte 2011 jeder Deutsche im Schnitt täglich insgesamt fast 41 Kilometer zurück und brauchte dafür 83 Minuten – beides sind Rekordwerte für Deutschland.

Laut Umfrage sprechen sich 36 Prozent der Bundesbürger für eine PKW-Maut auf Autobahnen und zudem immerhin 8 Prozent für eine Maut auf Bundes- und Landstraßen aus. „Mit einer Maut kann das Verkehrsaufkommen gesteuert werden, beispielsweise indem die Mauthöhe in verkehrsarmen Zeiten reduziert wird“, so Smid. Auch kann die Maut auf wenig genutzten Straßen niedrig gehalten werden, um dort eine bessere Auslastung und damit eine Entlastung viel befahrener Straßen zu erreichen. Auch lassen sich so gezielt Lärmentlastungen unterstützen. „Eine intelligente Verkehrssteuerung ist ein entscheidender Wirtschafts- und auch Umweltfaktor, die technologischen Voraussetzungen sind vorhanden, wir müssen sie nur nutzen“, sagt Smid. Es sei Aufgabe der Politik, schnellstmöglich das geeignete Umfeld für den Ausbau der Verkehrstelematik zu schaffen. Dazu gehört beispielsweise der Einbau von Sensoren am Verkehrsrand oder im Asphalt, etwa Induktionsschleifen, um Daten zu Verkehrsdichte, Wetter oder Umweltbelastung zu messen.

Die Modernisierung des Verkehrssystems kann einen gesamtwirtschaftlichen Nutzen von insgesamt zehn Milliarden Euro jährlich bringen. Das ergab eine Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung im Auftrag des BITKOM zu Intelligenten Netzen. Der Löwenanteil von rund 4,4 Milliarden Euro ergibt sich aus der Vermeidung von Staus und entsprechenden Zeitverlusten sowie Umweltschäden. Neue Logistiksysteme sparen weitere 3,5 Milliarden Euro jährlich. Dazu kommen Wachstumsimpulse in Höhe von 2 Milliarden Euro mit neuen Apps und Services, die die unterschiedlichen Verkehrsnetze miteinander verbinden. Vor diesem Hintergrund fordert Smid den flächendeckenden Aufbau verkehrstelematischer Systeme. Wie stark Verbraucher von einem intelligenten Verkehrsmanagement profitieren können, zeigt das Beispiel Stockholm. Dort werden pro Sekunde insgesamt 250.000 anonymisierte GPS-Daten von Handybesitzern, Stau- und Unfallmeldungen sowie Daten von Sensoren und dem Mautsystem analysiert und so der Verkehr gesteuert. Die individuellen Fahrzeiten konnten um 50 Prozent verringert werden, das Verkehrsaufkommen und die Schadstoff-Emissionen um 20 Prozent.

Das bisherige LKW-Mautsystem kann laut BITKOM die Basis sein, um eine intelligente Verkehrssteuerung flächendeckend aufzubauen. Der aktuelle Vertrag steht Ende 2015 zur Verlängerung an. Derzeit zahlen LKWs für die Nutzung der Autobahn und einiger Bundesstraßen, eine Verkehrssteuerung findet aber de facto nicht statt. Zudem werden zwar viele Daten gemessen, sie stehen jedoch nicht für neue Dienste zur Verfügung. Smid: „Die Politik sollte mit dem Nachfolgesystem ab 2015 eine aktive Verkehrssteuerung betreiben und die anfallenden Daten anonymisiert für neue Dienste zur Verfügung zu stellen.“

Zur Methodik: Die zitierten Daten wurden im Rahmen einer repräsentativen Studie von forsa im Auftrag des BITKOM erhoben. Befragt wurden im April 2013 dafür 1.002 deutschsprachige Personen in Privathaushalten ab 14 Jahren. Mehrfachnennungen waren möglich. Die Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) kann heruntergeladen werden unter www.bitkom.org/de/publikationen/38338_74495.aspx.

Kaufberatung via Internet

Kaufberatung via Internet

  • Informationen aus sozialen Netzwerken vor allem bei jungen Käufern gefragt
  • BITKOM veröffentlicht Studienbericht zu Trends im E-Commerce

Berlin, 16. Mai 2013 – Das Internet spielt inzwischen auch bei vielen Kaufentscheidungen eine bedeutende Rolle. 58 Prozent greifen auf Preisvergleichsseiten im Web zur Entscheidungshilfe zurück. Jeder Zweite (51 Prozent) sammelt Informationen zum gewünschten Produkt auf der Herstellerseite. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM. „Früher gab es nur wenige Möglichkeiten Informationen über bestimmte Produkte oder die besten Preise einzuholen. Heute können sich Verbraucher via Internet intensiv informieren“, sagt Tobias Arns, E-Commerce-Experte des BITKOM.

Außer Tests und Hersteller-Informationen sind auch Erfahrungsberichte anderer Verbraucher im Web gefragt. Jeder dritte Internetnutzer (35 Prozent) greift hierfür auf Blogs oder Webforen zurück. Auf Verbraucherportalen mit Erfahrungsberichten sucht jeder Fünfte (22 Prozent) nach entsprechenden Informationen. Soziale Netzwerke werden vor allem von jüngeren Internetnutzern als Hilfe bei der Kaufentscheidung besucht. Jeder fünfte 14- bis 29-Jährige (19 Prozent) greift auf die Erfahrungen seiner Netzwerke-Freunde zurück. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es nur 5 Prozent. Arns: „Informationen und Meinungen im Web über die eigenen Angebote werden für Hersteller und Händler immer wichtiger.“

BITKOM hat hierzu einen Studienbericht „Trends im E-Commerce. Konsumverhalten beim Online-Shopping“ veröffentlicht. Die Publikation stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter Internetnutzern ab 14 Jahren zusammen. Die Themen reichen von der Nutzung verschiedener Zahlungsmöglichkeiten im Web über den Online-Kauf mit Mobilgeräten bis zum Einfluss des Social Web auf Kaufentscheidungen.

Der Studienbericht „Trends im E-Commerce. Konsumverhalten beim Online-Shopping“ kann kostenfrei unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_75954.aspx

Hinweise zur Methodik: Für die Angaben zur Nutzung von Entscheidungshilfen beim Kauf von Produkten befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.063 Internetnutzer ab 14 Jahren. Alle Angaben sind repräsentativ.

Umsatz mit Apps hat sich 2012 mehr als verdoppelt

  • Anstieg in Deutschland auf 430 Millionen Euro
  • 2012 wurden über 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen
  • Smartphones und Tablet Computern treiben App-Nachfrage

Berlin, 9. Mai 2013 – Programme für Mobilgeräte boomen weiter: Mit dem Kauf von Apps wurden 2012 in Deutschland 430 Millionen Euro umgesetzt, mehr als doppelt so viel wie 2011. Damals betrug der Umsatz 210 Millionen Euro. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts research2guidance. Apps sind kleine Programme, die speziell für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablet Computer entwickelt werden. Der Anwendungsbereich reicht von der Navigation über soziale Netzwerke zu Nachrichten und Spielen. „Die stark gestiegenen Umsätze bei Programmen für Mobilgeräte zeigen: Apps sind zu einem echten Wirtschaftsfaktor geworden“, sagt Tobias Arns, App-Experte beim BITKOM. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr in Deutschland rund 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen. Das sind 80 Prozent mehr als 2011.

Der steigende Umsatz mit Apps geht auf den Boom bei Smartphones und Tablet Computern zurück. 2013 werden in Deutschland voraussichtlich 28 Millionen Smartphones verkauft. Das ist ein Plus von 29 Prozent im Vergleich zu 2012. Bei den Tablet Computern sieht es ähnlich aus: Für dieses Jahr wird mit einem Absatz von fünf Millionen Geräten gerechnet. 2012 waren es noch 4,4 Millionen. „Der Boom bei Mobilgeräten, die per App um sinnvolle Funktionen erweitert werden können, hat eine eigene App-Economy geschaffen“, sagt Arns. „Mit der zunehmenden Anzahl an Mobilgeräten steigt das Interesse an Apps, auch an kostenpflichtigen.“

Hinweis zur Methodik: Die Angaben zum Umsatz und zur Anzahl der heruntergeladenen Apps basieren auf Berechnungen des Marktforschungsinstituts research2guidance. Den Daten zum Absatz von Mobilgeräten liegen Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO) zugrunde. EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.

Zum Muttertag kommen die Blumen aus dem Web

  • 4,2 Millionen Deutsche haben bereits Blumen zum Muttertag im Web bestellt
  • Am 12. Mai ist Muttertag

Blumen bleiben zum Muttertag das beliebteste Geschenk: Fast jeder zweite Deutsche (47 Prozent) plant in diesem Jahr, einen Strauß zu verschenken. Online-Blumenhändler haben sich dabei als bequeme Bestellmöglichkeit etabliert. Mehr als vier Millionen Bundesbürger haben bereits zum Muttertag online Blumen bestellt. Alleine in diesem Jahr planen rund 1,4 Millionen ihre Blumengrüße per Internet zu verschicken. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Die Blumen-Bestellung zum Muttertag im Internet bietet viele Vorteile, zum Beispiel eine große Auswahl, bequeme Online-Bezahlung und die pünktliche Lieferung.“, sagt BITKOM-Vizepräsident Heinz-Paul Bonn.

Für eine rechtzeitige Lieferung zum Muttertag, müssen die Lieferzeiten der einzelnen Online-Shops beachtet werden. Einige Internet-Floristen versprechen die Zustellung am Muttertag, wenn bis spätestens Samstagvormittag bestellt wird. In diesen Fällen erfolgt die Auslieferung meist durch einen Partnerbetrieb vor Ort. Bei Anbietern, die frische Blumen zentral per Post versenden, muss in der Regel spätestens am Freitag die Bestellung eingehen. Anders als sonst beim Online-Shopping, gilt für Schnittblumen kein Widerrufsrecht. Einige Anbieter erstatten allerdings den Kaufpreis, wenn die Kunden unzufrieden sind. Daher ist es wichtig vor dem Kauf die Lieferbedingungen der einzelnen Shops zu vergleichen.

Hinweise zur Methodik: Für die Angaben zur Nutzung von Entscheidungshilfen beim Kauf von Produkten befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.001 Bundesbürger ab 14 Jahren. Alle Angaben sind repräsentativ.

Viele Unternehmen besitzen keine eigene Homepage

  • Deutschland im Homepage-Ranking europaweit auf Platz 6
  • Vor allem kleine Unternehmen haben Nachholbedarf

BIT_HiTec_Exporte_OKT2011Fast jedes fünfte Unternehmen in Deutschland besitzt keine eigene Homepage. Im vergangenen Jahr gaben 18 Prozent der Unternehmen an, keine eigene Homepage zu haben. Umgekehrt sind 82 Prozent der befragten Unternehmen im Web mit einem eigenen Auftritt präsent. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit auf dem 6. Platz. Spitzenreiter sind die skandinavischen Länder Finnland (91 Prozent), Dänemark und Schweden (je 89 Prozent), gefolgt von den Niederlanden und Island (je 84 Prozent). Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit. „Wer auf seine Visitenkarte im Netz verzichtet, verschenkt die Chance, sich seinen Kunden zu präsentierten und vor allem neue Kunden zu gewinnen“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Unternehmen, die das Internet in ihre Geschäftsmodelle integrieren, sind erfolgreicher als der Rest der Wirtschaft, das hat eine aktuelle Studie von BITKOM, Google und IW Köln ergeben.

Gravierende Unterschiede bei der Nutzung von eigenen Webseiten gibt es hierzulande je nach Unternehmensgröße: Nahezu alle großen Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten haben eine Homepage (96 Prozent), bei den KMU sind es 82 Prozent. Dagegen gibt es bei sehr kleinen Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten noch großen Nachholbedarf: Nicht einmal jedes zweite (45 Prozent) verfügt über eine Internetpräsenz. „Gerade kleine Unternehmen können mit wenig Aufwand und zu geringen Kosten online auf sich aufmerksam machen“, so Kempf. Auch zwischen den Branchen gibt es Unterschiede. Während fast alle Hotels und Pensionen über eine eigene Homepage verfügen (98 Prozent), verzichtet im Handel jeder sechste (16 Prozent) auf eine Website.

Methodik: Grundlage für die Angaben ist eine Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Für den europäischen Vergleich wurden Unternehmen ab 10 Beschäftigten (ohne den Bankensektor) in 31 europäischen Ländern befragt. Daten für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten liegen nur für wenige Länder, darunter Deutschland, vor

Debian 7.0 “Wheezy” veröffentlicht

debianDebian 7.0 Wheezy nach vielen Monaten endlich veröffentlicht.

Die letzte Debian-Version “Squeeze” wurde am 06.02.2011 veröffentlicht, inzwischen sind nun einige Monate vergangen und endlich hat auch das Debian-Entwicklerteam die nächste Version “Wheezy” veröffentlicht.

Die neueste Debian Stable Version erhält natürlich viele Neuerungen und Verbesserungen. Ingesammt über 36k fertige Softwarepakete, hier eine Software-Liste, mit den wichtigsten Paketen:

  • Apache 2.2.22
  • Asterisk 1.8.13.1
  • GIMP 2.8.2
  • GNOME-Arbeitsumgebung 3.4
  • GNU Compiler Collection 4.7.2
  • Icedove 10
  • Iceweasel 10
  • KDE Plasma Workspaces und KDE-Anwendungen 4.8.4
  • kFreeBSD-Kernel 8.3 und 9.0
  • LibreOffice 3.5.4
  • Linux 3.2
  • MySQL 5.5.30
  • Nagios 3.4.1
  • OpenJDK 6b27 und 7u3
  • Perl 5.14.2
  • PHP 5.4.4
  • PostgreSQL 9.1
  • Python 2.7.3 und 3.2.3
  • Samba 3.6.6
  • Tomcat 6.0.35 und 7.0.28
  • Xen Hypervisor 4.1.4
  • die Xfce-4.8-Arbeitsumgebung
  • X.Org 7.7

Nach dem Release von Wheezy, ändert sich selbsterklärend der Release-Status einzelner Debian-Versionen. So wird Squeeze jetzt “oldstable”, Wheezy “stable” und auch die nächste Version namens “Debian 8.0 Jessie” trägt jetzt den Status “testing”.

Tipp: Wer einen Root-Server oder ein Home-Server noch mit Debian 6 Squeeze betreibt, kann jetzt ohne Gefahr auf Debian 7 Wheezy umsteigen bzw. Upgraden. Eine passende Anleitung findet man hier: FAQ: Upgrade von Debian Squeeze auf Debian Wheezy

RapidShare hat einen neuen Geschäftsführer: “Kurt Sidler”

IT-Experte treibt Neuausrichtung des Unternehmens voran

RapidShare LogoBaar, 2. Mai 2013 – Die RapidShare AG, führender Anbieter von Cloud Storage-Dienstleistungen, hat Kurt Sidler zum neuen Geschäftsführer ernannt. Sidler ist ausgewiesener IT- und Technologieexperte und fungierte unter anderem als Director SME bei SAP sowie als CEO von Sage Schweiz, dem Marktführer für betriebswirtschaftliche Software für KMU. Bevor er sich RapidShare anschloss, war Sidler Inhaber und Managing Partner des Schweizer Beratungsunternehmens fluris consulting. Sidler übernimmt ab sofort die operative Führung von RapidShare. „Meine primäre Aufgabe wird sein, RapidShare konsequent auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden auszurichten“, beschreibt Sidler die Zielsetzung seines Engagements. „Ich möchte ein Umfeld schaffen, das RapidShare noch stärker zu einem innovationsgetriebenen Service macht.“

Gleichzeitig wird Sidler zusammen mit der bisherigen Geschäftsführerin Alexandra Zwingli die strategische Neuausrichtung von RapidShare durch den Aufbau eines Angebots im B2B-Bereich forcieren.

Zwingli, die Verwaltungsratspräsidentin des Unternehmens bleibt, kommentiert die Personalie: „Ich freue mich sehr, dass wir Kurt Sidler für uns gewinnen konnten. Seine langjährige Führungserfahrung gepaart mit exzellenten Kenntnissen der IT-Branche und des KMU-Segments machen ihn zu einer idealen Besetzung des Geschäftsführerpostens.“

Wie sah die erste Webseite des WWW aus?

Ohne Bilder, mit weißem Hintergrund und schwarzer Schrift, so sah die erste Webseite der Welt aus. CERN stellte die erste Webseite der Welt unter original-Link online! Anlass dafür ist, dass das “WWW” 20. jähriges feiert. Und hier ein Screenshot (Ausschnitt), Original-URL weiter unten.

 


Erste Webseite der Welt (WWW)


 

Foto: Original-Link-Adresse: http://info.cern.ch/hypertext/WWW/TheProject.html

Bitcoins sind noch weitgehend unbekannt

  • bitcoin_logo85 Prozent haben noch nie von dem Internetgeld gehört
  • Jeder Fünfte kann sich aber vorstellen, die Alternativwährung zu nutzen

Berlin, 2. Mai 2013 – Die digitale Internetwährung Bitcoins ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Nach einer repräsentativen Befragung des Hightech-Verbands BITKOM haben 85 Prozent der Bundesbürger noch nie von Bitcoins gehört. In den vergangenen Wochen hatten die starken Kursschwankungen bei der Internetwährung, die ohne Banken oder zentrale Abrechnungsstelle auskommt, für eine ausführliche Medienberichterstattung gesorgt. Bei der Kenntnis über Bitcoins gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während fast jeder vierte Mann (23 Prozent) angibt, schon einmal von Bitcoins gehört zu haben, sind es bei den Frauen gerade einmal 7 Prozent. „Bitcoins sind selbst nach Auffassung der Macher ein Experiment und damit nicht als sichere Geldanlage oder Zahlungsmittel für breite Nutzerkreise geeignet“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Bitcoins sind aber ein gutes Beispiel dafür, wie die Digitalisierung den Kern unserer Wirtschaft verändert.“

Trotz der recht geringen Bekanntheit von Bitcoins gibt es in Deutschland der Umfrage zufolge rund 14 Millionen potenzielle Bitcoins-Zahler. Jeder Fünfte (20 Prozent) kann sich vorstellen, künftig einmal Bitcoins zu erwerben oder zu nutzen. Bei den Männern liegt der Anteil mit 23 Prozent nur leicht über dem der Frauen (17 Prozent). Die Jüngeren sind der Idee einer von anderen Währungen und Banken unabhängigen Internetwährung gegenüber aufgeschlossener als die Älteren. So erscheint 26 Prozent der 14- bis 29-Jährigen das Bezahlen mit Bitcoins zumindest vorstellbar, bei den ab 60-Jährigen sind es dagegen nur 12 Prozent.

Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.003 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt. Die Daten sind repräsentativ.

Starke Nachfrage nach Musik-Downloads

  • Jeder vierte Deutsche kauft Musik zum Download
  • Käufer geben im Schnitt 7,50 Euro pro Monat aus

Berlin, 1. Mai 2013 – Der Kauf von Musik zum Download liegt im Trend. Jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent) lädt kostenpflichtige Musikdateien im Web herunter, etwa als MP3-Datei. 16 Prozent der Kunden von Download-Shops kaufen regelmäßig Musik online. Das entspricht knapp 3 Millionen Deutschen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Die virtuellen Plattenläden sind vor allem bei Männern beliebt: Jeder dritte (34 Prozent) kauft Musikdateien im Netz. Dagegen nutzt nur jede fünfte Frau Download-Shops (18 Prozent). „Das Geschäft mit Musikdownloads und -Streams ist aus der Nische herausgekommen und sorgt inzwischen für nennenswerte Umsätze der Musikindustrie“, sagt Dr. Christian P. Illek vom BITKOM-Hauptvorstand. Musikdateien lassen sich mittlerweile auf nahezu jedem Gerät abspielen: auf klassischen MP3-Playern, Smartphones und Tablet Computern sowie immer mehr Stereoanlagen und Autoradios.

Im Schnitt geben die Käufer von Musikdateien 7,50 Euro pro Monat aus. Die Ausgaben pro Nutzer variieren dabei stark. Jeder dritte von ihnen (32 Prozent) bezahlt zwischen drei und fünf Euro pro Monat. Zwischen sechs und zehn Euro gibt jeder fünfte Kunde der Shops aus. Für mehr als zehn Euro pro Monat lädt jeder Siebte (15 Prozent) Musik herunter. Illek: „Das Digitalgeschäft wird für die Musikindustrie künftig ähnlich wichtig wie der Verkauf von CDs und Musik-DVDs.“

Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.003 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ.