May 22, 2012

Notion Ink Adam – das Wunder von 2011?

Notion Ink AdamLange schon wurde darauf gewartet, fast war die Suche schon aufgegeben und die Hoffnung erloschen. Doch im Januar soll es endlich soweit sein, ein realer Konkurrent für das Apple IPad kommt auf den deutschen Markt. Name? Notion Ink Adam! 

Die ersten Eigenschaften des Tablet-PCs wirken eher ernüchternd, da auch das IPad mit diesen Eigenschaften punkten kann. Unempfindlichkeit gegen Kratzer und Fingerabdrücke. Doch wenn man tiefer in die Hülle des Werkes aus dem Hause Notion Ink schaut, werden die wahren Stärken sichtbar. Sie nennen sich Multitasking, E-Ink Modus (PixelQi) und Android (Eden)! 

Multitasking und Android sollten bereits aus dem Handybereich bekannt sein, doch der E-Ink Modus ist doch etwas besonderes. Viele E-Book Reader besitzen dieses Modus bereits, bei dem das Gerät keine Energie verbraucht, da es kein eigenes Licht ausstrahlt. Die Energie wird lediglich beim Umblättern einer Seite genutzt. Ähnlich bedient sich auch das Notion Ink Adam, jedoch mit einem ausgeklügelten System. Das Display ist so konzipiert, dass es auch bei direkter Sonneneinstrahlung exzellent lesbar ist und der Lesekomfort so nicht eingeschränkt wird. Außerdem besitzt das kleine Wunderwerk ein Dualdisplay, was bedeutet, dass problemlos 24 Stunden lang Bücher gelesen werden können oder im anderen Fall, dass Gerät auch optimal als vollfertiger Tablet-PC genutzt werden kann. PixelQi-Display macht‘s möglich. 

Bei multimedialen Zwecken muss sich das Werk von Notion Ink keinesfalls verstecken. Durch Nvidias Tegra-2-Chip sind auch HD-Filme in 1080p problemlos abspielbar. Auch die weiteren technischen Details überzeugen. Mit seinen 8GB Speicherplatz intern ist auf dem Notion Ink Adam zwar weniger Platz als auf dem Konkurrenten IPad, jedoch kann das Gerät ohne hohe Kosten durch MicroSD um bis zu 32GB erweitert werden und zeigt so einen klaren Vorteil zum IPad. Mit drehbarer 3,2 MegaPixel Kamera wird außerdem Videotelefonie ermöglicht, die in der Basisversion über WLAN, aufstockbar auf UMTS ermöglicht wird. Bluetooth wird standardmäßig mitgeliefert. Schneller als viele Mitstreiter ist das Notion Ink Adam außerdem durch den eigebauten Tegra Doppelkernprozessor! Die Akkulaufzeit soll außerdem das zwei- bis dreifache vom Apple IPad betragen. 

Im Basissystem soll das Notion Ink Adam für rund 280 Euro (375 US Dollar) zu kaufen sein, Erscheinungstermin ist der Januar 2011. Jedoch ist das Gerät bereits jetzt schon ausverkauft. 


Notion Ink Adam Bilder
 

Inzwischen hat das Notion ink Team viele Hands-On Videos veröffentlicht. Durch die Videos bekommt man viele Einblicke in das User-Interface “Eden”.

1. Mapping-Anwendung von Mireo auf Adam – 28.12.2010

2. Einführung in Eden – V Der Browser – 26.12.2010

3. Adam Hardware / HDMI – 24.12.2010

4. Einführung in Eden – IV Canvas – 23.12.2010

5. Adam Tablet EMail Demo – 21.12.2010

6. Einführung in Eden – Panel Tasking – 20.12.2010

7. Einführung in Eden – 19.12.2010

Wir haben den Tablet-PC (Adam with a Pixel Qi screen, wifi and 3G) für 599$ inkl. Versandkosten vorbestellt, und werden über den weiteren Verlauf berichten. Später folgen weitere Videos und Fotos über Adam.

Comments

  1. Björn says:

    Netter kleiner Artikel, endlich auch mal aus Deutschland. Hinzuzufügen wäre, daß Adam nicht pauschal ausverkauft ist, sondern lediglich die erste Vorbestellungs-Serie. Eine zweite wird in wenigen Tagen erwartet, danach erst startet der offizielle Verkauf. Über Vertriebswege ist allerdings noch gar nichts bekannt.
    Die zwei- bis dreifache Akkulaufzeit gegenüber dem iPad wird voraussichtlich durch den sehr energiesparenden Tegra2-Chipsatz ermöglicht, bei Verzicht auf die Hintergrundbeleuchtung und Nutzung des transflexiven Displaymodus sollte diese Zeit je nach Nutzung nochmal etwa verdreifacht werden.
    Aber: es handelt sich nicht um ein eInk-Display, auch nicht annähernd. Es ist und bleibt ein “normales” LCD-Display, für dessen Betrieb Energie benötogt wird. Die Energieeinsparung geschieht in erster Linie durch den Verzicht auf Hintergrundbeleuchtung. Der Kontrast wird ebenfalls nicht so hoch sein wir beim eInk-Display, eher ähnlich wie bei einer einfachen LCD-Digitalanzeige wie z.B. im Funkwecker.
    Der technische Hintergrund dabei ist, daß sich zwischen den einzelnen Pixeln kleine Löcher befinden, durch die Umgebungslicht eindringen kann, welches dann durch Reflexion an einer Spiegelschicht hinter dem Display als Hintergrundbeleuchtung dient. Die Umschaltung zwischen den Modi (normal LCD, transmissiv (Farbe mit reduziertem Kontrast und ohne Hintergrundbeleuchtung) und transflexiv (kontrastreich, aber nur 64 Graustufen und keine Hintergrundbeleuchtung) erfolgt entweder automatisch um den Umgebungslichtsensor oder manuell.
    So gesehen ist es leider nicht ganz richtig, daß das Display im transflexiven Modus völlig ohne Strom auskommt , es sind aber bei statischer Darstellung lediglich 0.2 Watt.

  2. Web Internet says:

    @Björn Danke Dir. Wirklich ein super Comment mit vielen neuen News.

  3. lxne says:

    Hallo, kommt da noch was wie versprochen?

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