Geldanlage zu Rentenbeginn: Wie Senioren am Besten ihr Geld im Ruhestand anlegen
Für die Altersvorsorge ist es bei Rentenbeginn zu spät, für die Geldanlage aber noch lange nicht. Haben Senioren Ersparnisse angesammelt, sollten sie sie wohlüberlegt anlegen. Die Stiftung Warentest informiert in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest darüber, wann sich welche Anlageform für Rentner lohnt.
Bevor sich Senioren für eine Form der Geldanlage entscheiden, sollten sie genau kalkulieren, wie hoch ihre alltäglichen Kosten sind. Müssen sie jeden Monat neben der Rente Ersparnisse einsetzen, macht der Kauf einer Sofortrente Sinn. Sie sichert bequem ein langes Leben ab – allerdings sind bei ihr Gewinne nur drin, wenn der Kunde alt wird.
Bankauszahlpläne sind nur dann eine gute Variante, wenn man im Ruhestand einen kurzen Engpass überbrücken will wie zum Beispiel die Phase der Altersteilzeit bis zum Renteneintritt. Über einen längeren Zeitraum sind sie derzeit nicht zu empfehlen. Sie sind schlecht verzinst und der Kunde kann weder die Höhe der monatlichen Prämie ändern, noch kann er den Plan vorzeitig kündigen.
Haben Senioren Geld übrig, das sie nicht für den Alltagsbedarf benötigen, kann sich die Investition in Aktienfonds lohnen. Um die Chancen wahrnehmen zu können, sollten sie das Geld jedoch mindestens 10 Jahre lang angelegen können. Finanztest beschreibt zudem, wie man mit der richtigen Entnahmestrategie die Risiken einer Börsenanlage gut begrenzen kann. Die Idee: Nach Kursrückgängen sollte weniger Geld entnommen werden als nach einem Boom.
Der ausführliche Test ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de veröffentlicht.
Internetschnäppchen: Kameras und Handys günstig als B-Ware im Internet kaufen
Händler verkaufen ihre B-Ware oftmals im Internet zu Schnäppchenpreisen. Verbraucher können so im Vergleich zum Neupreis 10 bis 20 Prozent sparen. Die Stiftung Warentest informiert in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest, wo Verbraucher im Internet B-Ware finden und was sie beim Kauf beachten sollten.
Kameras oder Mp3-Spieler stehen oft ganz oben auf der Wunschliste zu Weihnachten. Wer beim Geschenkkauf Geld sparen will, für den lohnt es sich im Internet nach B-Ware Ausschau zu halten. Darunter fallen alle Geräte, die Käufer an den Händler zurückgeschickt haben oder die als Vorführ- oder Ausstellungsstück gedient haben. Viele Händler verkaufen diese Geräte auf einer eigens dafür eingerichteten Internetplattform oder etwas versteckt auf der eigenen Internetseite. Die meisten von ihnen hängen den Verkauf ihrer B-Ware jedoch nicht an die große Glocke, um möglichst viel Neuware zum vollen Preis verkaufen zu können.
Die verkaufte B-Ware ist oft wie neu. Dennoch sollten sich Käufer genau die Produktbeschreibung durchlesen. In ihr muss der Händler die Mängel des Geräts detailliert auflisten. Mit etwas Glück weist nur die Verpackung Gebrauchsspuren auf. Manchmal haben die Geräte aber auch Kratzer oder es fehlt Zubehör wie ein Kabel oder eine Fernbedienung. Wer nach Erhalt der Ware unzufrieden ist, kann sie wie gewohnt innerhalb von zwei Wochen zurückschicken.
Der ausführliche Testbericht Internetschnäppchen ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de veröffentlicht.
Riester-Immobilienkredite: Maximale Förderung fürs Eigenheim
Bauherrn und Wohnungskäufer können jetzt richtig Geld sparen, wenn sie sich für das richtige Riester-Darlehen entscheiden. Das zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest für die Dezember Ausgabe der Zeitschrift Finanztest. So günstig kamen zukünftige Eigenheimbesitzer noch nie an einen zinssicheren Kredit. Und die Riester-Förderung für die eigenen vier Wände ist besonders wirksam.
Seit zwei Jahren gibt es die staatlichen Riester-Zulagen und Steuervorteile auch für die Tilgung eines Eigenheim-Darlehens. Voraussetzung: Das Haus oder die Wohnung muss nach 2007 angeschafft worden sein und der Eigentümer hat dort seinen Hauptwohnsitz oder Lebensmittelpunkt. Es gibt zwei Möglichkeiten die Förderung in Anspruch zu nehmen: ein Riester –Darlehen mit direkter Tilgung sowie ein Kombikredit einer Bausparkasse bestehend aus einem Bausparvertrag und einem Darlehen in Höhe der Bausparsumme.
Im Test schnitten die Kombikredite besser ab. Die Testsieger sind die Bausparkassen Schwäbisch Hall, LBS West, LBS Bayern, LBS Rheinland und LBS Ost. Ihre Kunden profitieren oft von Vorzugszinsen. Um Marktanteile zu gewinnen, bietet die Hälfte der Bausparkassen im Test ihr Darlehen zur Vorfinanzierung des Bausparvertrags mit Riester-Förderung günstiger an als ohne.
Der ausführliche Test Eigenheim ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/wohnriestern veröffentlicht.
Winterdienst: Wer muss Schnee räumen und streuen?
Noch ist der letzte Winter Schnee von gestern. Doch sollten sich Immobilienbesitzer frühzeitig darum kümmern, wer vor der Haustür Schnee schiebt und streut. Wenn sie es nicht selbst tun wollen, können sie den Winterdienst auf ihre Mieter übertragen – oder einen professionellen Anbieter beauftragen. Welche Pflichten haben Hauseigentümer, wenn es schneit und friert? Wer zahlt, wenn ein Unfall passiert? Informationen dazu hat die Dezember-Ausgabe von Finanztest zusammengestellt.
Meistens verpflichten die Städte und Gemeinden ihre Bürger, Schnee und Eis vor der Haustür zu beseitigen. Hausbesitzer können entweder selbst zu Schippe oder Streudose greifen oder per Mietvertrag ihre Mieter dazu verpflichten. Steht die Aufforderung nur in der Hausordnung, gilt sie nur, wenn sie Bestandteil des Mietvertrags ist.
Stürzt ein Passant, weil der Mieter nicht geräumt hat, kann er den Mieter und den Hauseigentümer auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen. Kann er nachweisen, dass der Mieter seine Räumpflicht verletzt hat und dass der Vermieter nicht kontrolliert hat, könnte das für beide teuer werden, wenn Behandlungskosten anfallen oder eine lebenslange Rente zu zahlen ist. In solchen Fällen springt eine private Haftpflichtversicherung ein, schreibt Finanztest und empfiehlt die Grundeigentümer, die Haftpflichtkasse Darmstadt, die Gegenseitigkeit, VHV und Hanse Merkur.
Doch auch, wenn ein Winterdienst beauftragt wurde, ist der Hauseigentümer nicht aus der Verantwortung – er ist für die Kontrolle und Überwachung der Räumarbeiten zuständig.
Der ausführliche Artikel ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de veröffentlicht.
Reiserücktrittsversicherungen: Sinnvoller Schutz für teure Reisen und Familienurlaub
Wer unerwartet krank wird oder einen Unfall hat und deshalb seine Urlaubsreise absagen muss, bleibt ohne Reiserücktrittsversicherung auf den Kosten sitzen. Deshalb empfiehlt die Zeitschrift Finanztest vor allem Reisenden, die mit Kindern in den Urlaub fahren oder die sehr teure Reisen buchen, eine Rücktrittsversicherung abzuschließen. Finanztest untersuchte 76 Tarifvarianten, erstmals auch Rücktrittspolicen von Billigfluggesellschaften.
Insgesamt reichten die Ergebnisse von „gut“ bis „ausreichend“. Mit Vollschutzpolicen sichern Urlauber zusätzlich den Abbruch einer Reise und oft auch die Umbuchung ab. Erstattet werden die Kosten der veränderten Rückreise und die entgangenen Urlaubsleistungen. Den besten und dabei günstigsten Vollschutz im Test finden Reisende beim Versicherer Hanse-Merkur. Einzelreisende, die einen Urlaub im Wert von 3 000 Euro buchen, zahlen dort 99 Euro, eine Familie 119 Euro. Airline-Kunden finden günstigen und „guten“ Vollschutz nur bei Condor.
Sechs der sieben Fluggesellschaften im Test vermitteln ein spezielles Angebot des Versicherers Mondial. Doch Mondial ist nicht gleich Mondial: Je nach Fluggesellschaft sind die Tarifbestimmungen sehr unterschiedlich. Nur Air Berlin bietet einen „ausreichenden“ Tarif des Versicherers ERV an.
Der ausführliche Test ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/reiseruecktritt veröffentlicht.
Autoversicherung: Preisänderungen kurz vor Kündigungstermin
Autofahrer, die in einen günstigeren oder leistungsstärkeren Tarif wechseln wollen, müssen meist bis zum 30. November gekündigt haben. Bis zuletzt drehen die Versicherer am Preis. Finanztest hat die Tarife verglichen und im Dezemberheft zahlreiche Tipps zum Wechsel zusammengestellt.
Die Tester haben für 149 Angebote die ab Januar 2011 gültigen Preise ermittelt. Wer noch keinen neuen Vertrag abgeschlossen hat, kann vielleicht jetzt ein besonders günstiges Angebot herausfischen: Seit dem Autoversicherungstest vor einem Monat (Ausgabe 11/2010) sind einzelne Tarife nochmals um etwa 50 Euro im Preis gesunken. Ein sehr günstiges Beitragsniveau für die Haftpflichtversicherung haben vor allem die Basistarife Direct Line, deutsche internet und HDI-Direkt. Für Haftpflicht und Vollkasko sind es Asstel und Direct Line.
Pflicht ist nur der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung. Neben dem Preis kommt es hier vor allem auf die Deckungssumme an, bis zu der Schäden gezahlt werden. Sie sollte nicht unter 50, besser noch 100 Millionen Euro pauschal liegen.
In der Kaskoversicherung wählt der Autofahrer den individuell passenden Schutz. Neuwagenkäufer sollten beispielsweise eine Neuwertentschädigung im Vertrag haben. Der Produktfinder Autoversicherung unter www.test.de/autoversicherung hilft, die passenden Leistungen zusammenzustellen und das richtige Angebot zu finden. Das aktuelle Beitragsniveau zum 1. Januar 2011 nebst Checkliste zum Versicherungswechsel gibt es in der Dezember-Ausgabe von Finanztest.
