Hacker verkaufen „heiße Ware“ günstig im Internet
June 29, 2007 by Web Internet
Hacker verkaufen „heiße Ware“ günstig im Internet
Durch Phishing und Datendiebstahl gestohlenes Geld wird über Online-Shops reingewaschen
Duisburg, 28.06.2007 - Schwarzmarkt im Internet: Erschreckend offensichtlich verkaufen Cyber-Kriminelle auf verschiedenen Webseiten extrem günstige Produkte, wie Laptops, PDA’s und Handys. Hier liegt nicht nur die Vermutung nahe, dass über solche Online-Shops Geld reingewaschen wird, welches über Phishing-Raubzüge erbeutet wurde. Panda Software hat eine Webseite entdeckt, auf der offen dargelegt wird, wie die vergünstigten Preise zustande kommen. Auf der integrierten FAQ-Seite findet der User auf die Frage nach der Herkunft der Produkte und dem Grund der hohen Rabatte folgende Antwort: „Wir kaufen in westeuropäischen Internet-Shops mit gestohlenen Kreditkartendaten die Produkte ein und lassen sie nach Russland liefern. Unsere Kunden gehen kein Risiko ein, wenn Sie bei uns kaufen“. Der offene Umgang mit gestohlenen Bankkundendaten und illegalen Geschäftsmethoden ist nicht nur irritierend, er zeigt gleichzeitig auch, wie schwierig es ist, die Webseiten-Betreiber strafrechtlich zu verfolgen.
User, die auf solche Angebote eingehen, machen sich – trotz der Entwarnung durch die Webseiten-Betreiber – strafbar, da sie gestohlene Ware erwerben. Zudem sollte sich jeder Käufer dessen bewusst sein, dass auch seine Kreditkartendaten beim Kauf in zwielichtigen Online-Shops nicht gut platziert sind – vor allem, wenn darauf hingewiesen wird, dass die günstigen Preise durch Datendiebstahl ermöglicht werden. Kunden dieser Shops können somit schnell von „Mitschuldigen“ zu „Opfern“ werden.
Potentielle Käufer locken die Betreiber mit vielfältigen Methoden auf ihre Webseiten: Besonders erfolgreich ist das Versenden von Spam oder Junk Mails, da eine sehr große Anzahl von Nutzern auf der ganzen Welt erreicht wird. Darüber hinaus gehen immer noch viele Computer-User auf Angebote ein, die sie per E-Mail erhalten.
„Kooperationen“ mit „Großkunden“, die eine eigene Website besitzen und Verlinkungen herstellen, um weitere Kunden auf das Angebot der Cyber-Kriminellen Aufmerksam zu machen, gehören auch zu den Maßnahmen der Bekanntmachung. Diese Partner erhalten 25 Prozent der durch die Einkäufe ihrer Kunden generierten Einnahmen.
Weitere Informationen dazu im PandaLabs Blog unter folgender Internet-Adresse: http://blogs.pandasoftware.com/…
Ansprechpartner:
Frau Margarita Mitroussi
Marketing und PR
E-Mail: mmi@panda-software.de
Telefon: +49 (2065) 961 - 320
Fax: +49 (2065) 961 - 195
Zuständigkeitsbereich: Presse und PR
Über bydata AG, Panda Software Deutschland:
Das Unternehmen wurde 1990 in Bilbao, Spanien, gegründet. Heute verfügt Panda Software weltweit über Niederlassungen und vertreibt seine Produkte über ein Partner-Netzwerk in über 50 Ländern.
Panda Software legt großen Wert auf einen kostenfreien 24-Stunden Service, auch an Sonn- und Feiertagen.
Über PandaLabs, das Panda Software Forschungslabor
Seit 1990 ist es Aufgabe des Panda Virenlabors neue Bedrohungen so schnell wie möglich zu analysieren, um alle Kunden zuverlässig schützen zu können.
Mehrere verschiedene Teams, jedes auf eine bestimmte Malware Art (Viren, Würmer, Trojaner, Spyware, Phishing, Spam, usw.) spezialisiert, arbeiten 24 Stunden 7 Tage die Woche, um einen weltweiten Schutz zu gewährleisten.
Um dies zu erreichen, werden die Teams durch die TruPrevent™ Technologie unterstützt. Diese arbeitet wie eine Art weltweites Früh-Warnsystem, bestehend aus strategisch verteilten Sensoren, um neue Bedrohungen zu neutralisieren und sie an PandaLabs zur Detailanalyse zu senden.
(Weitere Informationen unter www.pandasoftware.com/…).





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