30 Millionen Deutsche sind Mitglieder in Communitys
March 14, 2010 by Web Internet
30 Millionen Deutsche sind Mitglieder in Communitys
- Vier von fünf Nutzern wollen Freundschaften pflegen
- Internet-Gemeinschaften helfen auch im Job
Berlin, 14. März 2010 – Bereits 30 Millionen Deutsche ab 14 Jahren sind Mitglied in mindestens einer Internet-Gemeinschaft. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung des Hightech-Verbandes BITKOM mit dem Institut Forsa hervor, bei der über 1.000 Internet-Nutzer befragt wurden. „Communitys sind die große Erfolgsgeschichte des Web 2.0. Kaum ein Segment des Internets boomt so stark“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg.An erster Stelle steht für die meisten der Wunsch, bestehende Kontakte zu Freunden und Bekannten zu pflegen. Für 78 Prozent der Community-Nutzer ist das der wichtigste Grund für ihre Mitgliedschaft. 41 Prozent wollen sich mit Menschen austauschen, die gleiche Interessen haben, und jeder Dritte (30 Prozent) will neue Freunde oder Bekannte finden. 13 Prozent aller Community-Nutzer wollen auch berufliche Kontakte pflegen.
In der Praxis hat jeder zweite Nutzer (51 Prozent) neue private Kontakte geknüpft. 40 Prozent haben interessante Einladungen zu Treffen oder Veranstaltungen erhalten. „Communitys sind nicht nur Netzwerke zwischen Menschen, sondern zunehmend wichtig im Job“, erklärt BITKOM-Vizepräsident Berg. Jeder sechste Nutzer von Communitys hat wertvolle Ratschläge für das Privat- oder Berufsleben erhalten.
Vor dem Hintergrund des dynamischen Wachstums von Communitys hat der BITKOM im vergangenen Jahr den Arbeitskreis „Social Media“ ins Leben gerufen. Er befasst sich mit Anwendungen und Einsatzgebieten von Communitys und offenen Netzwerken sowie Social-Media-Plattformen in Unternehmen. Darüber hinaus beschäftigt sich der BITKOM intensiv mit Fragen des Daten- und Jugendschutzes und der Sicherheit sozialer Netzwerke. Der Verband veröffentlicht dazu auch Verbraucherhinweise. Im BITKOM sind unter anderem die Internet-Gemeinschaften StudiVZ und Xing organisiert.





Also 30 Millionen ist wirklich schon viel. Ist aber auch nicht zu übersehen, welchen Hype Communitys in den letzten Jahren ausgelöst haben. Gerade die jüngere Generation wächst da ja direkt rein.
Kann man sich eine Welt ohne Online-Communitys noch vorstellen? Ich denke nicht. Allein wenn man den Erfolg von Facebook sich ansieht, wird deutlich, wie wichtig bzw. zumindest gefragt Communitys sind.
Ich denke, früher sind alle in die Chats bei AOL gegangen und heute gehen alle in communities.
Ein unverfängliches Treffen von Gleichgesinnten, was Freude und Spaß bereitet, es kann Wissen und Können ausgetauscht werden und dennoch ist es relativ anonym, z.B. in Foren.
Und bei WKW und ähnliches offenbart man sein “echtes” ich, da halte ich persönlich mich aber noch ein wenig zurück.
Onassis