Dezember 10, 2018

USB Stick lässt sich nicht formatieren – was tun?

Wenn sich ein USB-Stick unter Windows 10 nicht richtig formatieren lässt, kann das mehrere Gründe haben. Es kann sich entweder um eine physische Sperre oder um einen Software-Fehler handeln.

Wie viele SD-Karte haben inzwischen auch einige USB-Sticks einen Lock-Schalter. Dieser ist in den meisten Fällen ein kleiner Schieberegler am USB-Stick. Wenn dieser auf LOCK steht, ist der USB-Stick schreibgeschützt. So kann man häufig die Daten zwar ansehen, aber nicht bearbeiten. Zum Bearbeiten gehört auch das Löschen. Also prüft man erstmal, ob der Stick einen solchen Regler hat und entsperrt ihn falls nötig. Danach kann man die Inhalte wieder bearbeiten.

Auch ein Problem mit einer Software-Komponente des Sticks kann dazu führen, dass sich der Stick nicht mehr formatieren lässt. Windows hat eine eingebaute Funktion, womit man Hardware-Komponenten wie externe Festplatten und USB-Sticks reparieren lassen kann. Dazu geht man wie folgt vor:

  1. Zuerst öffnet man den Windows-Explorer und klickt „Dieser PC“.
  2. Dann geht man mit der rechten Maustaste auf das USB-Speichermedium und wählt „Eigenschaften“ aus.
  3. Anschließend öffnet man den Reiter „Tools“ und klickt auf „Prüfen“. Eventuell muss man nun noch seine Administrator-Daten eingeben: Der Stick wird nun repariert. Im Anschluss sollte man ihn problemlos formatieren können.

Funktioniert die Formatierung auf keinem der beiden beschriebenen Wege, liegt ein schwerwiegenderes Problem vor. Möglicherweise ist der USB-Stick physisch beschädigt und lässt sich deshalb nicht mehr korrekt nutzen. Dann muss man den Stick womöglich entsorgen.

Quelle: tipps+tricks – Ein Angebot von heise online

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