Juli 20, 2018

WLAN-Reichweite erhöhen – so klappt’s

Die Reichweite eines WLANs lässt sich verhältnismäßig einfach mit der vorhandenen Hardware ausbauen – bis zu einem gewissen Grad. Wer mehr braucht, hat diverse Optionen nachzurüsten. Bevor man die Reichweite seines WLANs optimiert, sollte man zunächst einmal ganz genau analysieren, wo ist die Abdeckung wie gut und wo bricht der Empfang ab?

Die einfache Variante: Man nimmt das Smartphone, geht den gesamten Bereich ab, den das WLAN eigentlich abdecken soll und kontrolliert den Empfang über die Anzeige der Netzwerkstärke. Besser ist es jedoch, man installiert eine App, die das WLAN durchmessen kann. Für die Fritz!Box gibt es dafür beispielsweise Fritz!App WLAN. Die App zeigt nicht nur die Verbindungsstärke, sondern misst auch den Datendurchsatz.

Die etwas aufwändigere Variante: Man erstellt sich eine so genannte Heatmap. Dabei sieht man auf einer Karte, etwa dem Grundriss der Wohnung, ganz genau, wo die Abdeckung wie gut ist. Ganz einfach geht das zum Beispiel unter Android mit der kostenlosen App WiFi Heatmap:

Ausgehend von der Karte kann man nun sofort tätig werden:

  • ordentliche Platzierung des Routers!
  • bessere Ausrichtung der Antennen des Routers
  • Einstellungen des Routers optimieren (nutzt eventuell der Nachbar den gleichen Kanal?)
  • Alter des Routers checken: ist der Router bereits 5 Jahre oder älter, kann ein Neukauf für mehr Reichweite sorgen
  • Repeater einsetzen
  • Mesh-Router in Erwägung ziehen
  • Fritz-Lösung: Wer eine Fritz!Box sein eigen nennt, kann auf der AVM-Homepage nachschauen, ob seine Box die neue AVM-Mesh-Funktion unterstützt, bei der zudem Repeater ohne die typischen Nachteile verwendet werden.
Quelle: tipps+tricks – Ein Angebot von heise online

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