Ein Drittel der Deutschen rechnet mit wirtschaftlichem Aufschwung im nächsten Jahr
GfK-Frage des Monats in Kooperation mit der “Welt am Sonntag” zur Wirtschaftskrise
14. Juni 2009 – Etwa ein Drittel der Deutschen geht davon aus, dass es ab Mitte 2010 mit der Wirtschaft wieder aufwärts gehen wird. Rund 10 Prozent sind optimistischer und erwarten einen früheren Aufschwung. Dies ergab die aktuelle Frage des Monats – eine Studienreihe, die die GfK monatlich in ihrem Omnibussystem in Kooperation mit der „Welt am Sonntag“ erhebt.
Rund 33 Prozent der Befragten gaben an, dass bis Mitte des Jahres 2010 der Tiefpunkt erreicht sein könnte. Knapp zehn Prozent sind der Ansicht, dass eine Wende zum Positiven noch in diesem Jahr möglich ist. Weitere zwei Prozent halten die Talsohle sogar schon jetzt für durchschritten. Ein Drittel der Deutschen bleibt dagegen skeptisch. Sie glauben, dass sich die Wirtschaft frühestens im zweiten Halbjahr 2010 erholen wird.
Die Ergebnisse fallen je nach Alter der Befragten unterschiedlich aus. Besonders optimistisch sind die 20- bis 29-Jährigen. Rund 6 Prozent gaben an, der Tiefpunkt sei bereits erreicht; weitere 15 Prozent sehen den Aufschwung immerhin bis Ende des Jahres kommen. Die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen dagegen ist pessimistischer als der Durchschnitt. Hier glauben mehr als 40 Prozent, dass ein Ende der Krise nicht vor Mitte 2010 zu erwarten ist.
Zur Studie
Die Frage des Monats stellt das GfK-Omnibussystem der GfK Marktforschung einmal im Monat rund 1.000 Männern und Frauen ab 14 Jahren, die einen repräsentativen Durchschnitt der deutschen Bevölkerung darstellen. Für die aktuelle Auswertung hat die GfK Marktforschung gefragt, wann es nach Ansicht der Verbraucher nach der Wirtschaftskrise wieder aufwärts gehen wird. Die Ergebnisse der Frage des Monats – ausgewertet nach Geschlecht, Alter, Schulbildung und Region – werden jeweils zu Beginn eines Monats auf der Website www.gfk.com sowie auf der Homepage der Welt veröffentlicht.
