February 7, 2012

Download-Markt legt trotz Wirtschaftskrise stark zu

Download-Markt legt trotz Wirtschaftskrise stark zu

  • 59 Millionen Euro Umsatz im 1. Quartal 2009 – plus 16 Prozent
  • Insgesamt 210 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr
  • Aktueller Durchschnittspreis für einzelnen Download: 4,44 Euro

Berlin, 3. Juni 2009 – Ein Boom-Segment des Internets legt weiter stark zu: Der Download-Markt ist im ersten Quartal 2009 um 16 Prozent gewachsen, verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal. Das hat der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mitgeteilt. Ob Musik, Spiele, Videos, Hörbücher oder Software – noch nie waren die Angebote aus dem Internet so beliebt. Mehr als 13 Millionen Mal haben die Deutschen entsprechende Dateien auf ihre PCs geladen. „Downloads auf den eigenen PC sind günstig und bequem“, erklärt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. „Dank schneller Internet-Zugänge entdecken immer mehr Menschen die Vorteile. Trotz Wirtschaftskrise wird sich der Höhenflug fortsetzen.“ Grundlage der Angaben ist eine neue Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK für den BITKOM.
 
Auch mit der Gesamtbilanz für 2008 ist der BITKOM sehr zufrieden. Demnach haben die Deutschen Downloads im Wert von 210 Millionen Euro gekauft. Das sind 23 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der einzelnen Downloads stieg um 20 Prozent auf 48 Millionen.

Mit DSL-Anschlüssen und anderen Breitband-Technologien lassen sich auch große Dateien in Sekundenschnelle übertragen. „Künftig kommen vermehrt mobile Geräte für Downloads zum Einsatz“, so Berg. Handys und Smartphones mit dem UMTS-Standard übertragen in einigen Regionen schon Daten mit DSL-Geschwindigkeit.

Ein weiterer Grund für den Download-Boom: Die Vielfalt der Angebote wächst bei gleichzeitig niedrigen Preisen. Über alle Produktgruppen hinweg kostete ein PC-Download in den Monaten Januar bis März 2009 im Schnitt 4,44 Euro. Langfristig sind die Preise gesunken: Im ersten Quartal 2006 lag der Durchschnittspreis bei 4,74 Euro.

Die Nachfrage geht weiterhin stärker auf Männer zurück. Sie laden zwei Drittel der Dateien herunter (65 Prozent im ersten Quartal 2009). Frauen tätigen 35 Prozent der Downloads. Dabei sind PC-Downloads nicht mehr primär ein Phänomen junger Nutzer. 34 Prozent der Käufer sind 40 Jahre oder älter. Vor einem Jahr waren es vier Prozentpunkte weniger. „Der Kauf von Downloads ist keine Frage des Alters mehr“, resümiert BITKOM-Vizepräsident Berg.

Comments

  1. SantaCruze says:

    Alles geht den Bach runter , ausser das Internet , das boomt fröhlich vor sich hin. Alleine wie ihr schon berichtet habt , der Boom der Online Werbung und nun auch die Downloads machen es ja vor und weitere Sparten wie Online Shopping und weitere Bereiche werden sicherlich auch an diesem Strang mitziehen.

Trackbacks

  1. [...] das Blogspan.net Magazin berichtet hat, legt der Download Markt trotz der Wirtschaftskrise weiter zu und konnte bereits im [...]

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