News & Sonstiges
- December 26, 2007
Zusammenfassung der Neuigkeiten vom 26.12.2007
Neue Dienste für den Firefox
Die Mozilla-Entwickler von Firefox entwickeln derzeit „Weave eine Art Framework, mit dem Firefox um Online-Dienste erweitern soll und persönliche Dateien ins Internet ausgelagert werden können. Bei den Entwicklungen setzt man auf vor allem auf den Schutz der Privatsphäre aber ebenso auf bereits vorhandene Standards. Außerdem soll „Weave ebenso erweiterbar sein wie Firefox.
In einer ersten Version von „Weave für Firefox zeigen die Entwickler, was alles mit den neuen Framework möglich sein wird. Dabei lädt sie Software die jeweiligen Einstellungen, History und Bookmarks des Nutzers auf die Server von Mozilla. Dies hat den Vorteil, dass die persönlichen Daten von jedem Ort der Welt abgerufen und verwendet werden können.
Wer mehr über „Weave erfahren will oder die Testversion schon mal ausprobieren möchte, der kann sich auf <http://labs.mozilla.com/2007/12/introducing-weave/> informieren.
Vorratsdatenspeicherungs-Gesetz von Köhler unterschrieben
Das umstrittene Gesetz zur Telekommunikationsüberwachung und Vorratsdatenspeicherung wurde nun vom Staatsoberhaupt Horst Köhler nach intensiven Prüfungen unterschrieben. Dies teilte ein Sprecher des Bundespräsidialamts mit.
Plattenbosse verurteilen Amazon.de
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft legen sie die Vertreter deutscher Plattenfirmen mit dem Online-Händler Amazon.de an und beschuldigen diesen angeblich illegale Alben anzubieten, dies berichtete das Magazin “Der Spiegel”. Zu ihrer Meinung kamen diese, da das Unternehmen besonders billige Tonträger aus nicht EU-Ländern auf seinen Webseiten anbietet. Als Reaktion darauf nahm Amazon kurzerhand diverse Alben der Musikkonzerne aus dem Angebot.
Laut Angaben vom „Spiegel flogen nahezu alle Top100-Titel aus dem Angebot des Online-Händlers. Doch Amazon entfernte nicht nur die Titel der betroffenen Musikfirmen, sondern entfernte ebenfalls diverse Alben anderer Plattenfirmen um seine Unabhängigkeit zu verdeutlichen. In Folge darauf kam es zu Verhandlungen zwischen den Plattenfirmen und Amazon.de. So wurden nach dem Gesprächen die vorher entfernten Alben wieder verfügbar gemacht, auch die als illegal gedeuteten Titel aus dem Bestand genommen, jedoch sind die Verhandlungen noch lange nicht vorbei. Laut Musikkonzernen sei dies jedoch nur eine vorläufige Lösung und das Problem sei das Problem noch lange nicht gelöst.
Good Bye Google?
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales sagt Google dem Kampf an. Eigentlich sollte sein Projekt noch dieses Jahr einen potenten Konkurrenten zur Google Suchmaschine auf den Markt bringen, doch der Start verschiebt sich nun auf den 7. Januar 2008. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Suchmaschine die den Namen Wikia Search trägt und dem Suchenden eine uneingeschränkte Freiheit beim Suchen bieten soll. Laut Angaben von Wales werden derzeit die letzten Probleme behoben und das Projekt auf letzte Fehler durchsucht. Wer Interesse an dieser Testphase hat solle sich laut Wales, vertrauensvoll an ihn wenden.
(m.w./blogspan)

